Schorndorf

Erweiterung der Steinbeisstraße eröffnet

Steinbeisstrasse
Über diese Brücke verbindet die Steinbeisstraße jetzt das Urbacher Industriegebiet an der Rems mit dem Bahnhof und dem Konrad-Hornschuch-Areal. © ZVW/Gaby Schneider

Urbach. Nach knapp elf Monaten Bauzeit ist die Erweiterung der Steinbeisstraße in Urbach am Donnerstag eröffnet worden. Damit gibt es jetzt eine direkte Anbindung des Konrad-Hornschuch-Areals an die Wasenstraße und damit nach Schorndorf und an die B 29.

Davon profitieren insbesondere die dort angesiedelten Firmen und Betriebe, die nun über die Steinbeisstraße die überörtlichen Verbindungswege anfahren können. Aber auch der Bahnhof Urbach ist jetzt über die Steinbeisstraße erreichbar.

Drei Millionen Euro hat die Baumaßnahme gekostet

Und, so Bürgermeisterin Martina Fehrlen, durch den neuen Verbindungsweg vom Bahnhof am Jugendhaus vorbei über die neue grüne Fahrradbrücke über den Urbach und durch die Bachstraße Richtung Marktplatz gebe es jetzt für den Radverkehr eine bessere und sicherere Verbindung als über die bislang bestehenden Wege.

Begonnen wurde mit der Maßnahme Ende Juni 2018, fertiggestellt war sie Anfang Mai. Offiziell eröffnet wurde erst jetzt, da noch Markierungen und Beschilderung angebracht und von der Straßenverkehrsbehörde abgenommen werden mussten. Befahrbar war die Straße aber bereits in den letzten Wochen.

Die Ausbaulänge der Straße beträgt 600 Meter. Drei Millionen Euro hat die Baumaßnahme insgesamt gekostet, zu der auch eine Brücke über den Urbach gehört. „Die Form der Brücke war beim Bau eine größere Herausforderung und stellte unsere Ingenieure - zumindest ein klein wenig - auf die Probe“ berichtete Fehrlen bei der Eröffnung. Das zwischenzeitliche Hochwasser am Urbach sowie die Abstimmungen mit Baumaßnahmen bei der Renaturierung des Urbachs und beim Anlegen des neuen Radwegs hätten zu einigem Kopfzerbrechen. geführt, das aber letztlich professionell gelöst worden sei.

Erste Schritt zu einer Entlastungsstraße

Bürgermeisterin Martina Fehrlen bedankte sich am Donnerstag auch bei ihrem Vorgänger Jörg Hetzinger. Zusammen mit dem ehemaligen langjährigen Bauamtsleiter Markus Baumeister habe dieser die Maßnahme in die Wege geleitet.

Sie könnte mittelfristig der erste Schritt zu einer Entlastungsstraße für die viel befahrene Ortsdurchfahrt sein. Fehrlen hatte bereits angekündigt, mit dem neuen Gemeinderat in der Sache zumindest in die Planung gehen zu wollen.