Schorndorf

Fast 2000 sind aufgestanden gegen Rechts

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Schorndorf.

Auch wenn es noch keine Einigkeit über die Teilnehmerzahl gibt - OB Matthias Klopfer hat nach der Kundgebung auf dem Unteren Marktplatz von 2000 Teilnehmern gesprochen, Versammlungsleiter Jürgen Dobler schätzt, dass es nicht mehr als 1500 waren - die Zahl der Menschen, die am Samstagvormittag in Schorndorf aufgestanden sind gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt ist beeindruckend: Initiiert von Ulrike und Marcus Seibold, war es eine klare Demonstration der sonst eher schweigenden Mehrheit.

Dass hinter "'#aufstehen" ein breites Bündnis aus der Mitte der Gesellschaft steht, zeigt auch die große Anzahl von Unterstützern: Kaum war die Idee geboren, hatten die Initiatoren fast 100 Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer, Vereine und Initiativen hinter sich  - "von A wie Abramzik bis Z wie Zauberfaden", wie OB Klopfer in seiner Rede feststellte. Für ihn ist diese große Demonstration ein klares Zeichen gegen Hass und Gewalt: "Das ist ein Tag, auf den Schorndorf stolz sein kann, und der in die Stadtgeschichte eingehen wird." 

Gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt hat sich auf der Bühne - neben vielen anderen Rednern -  auch eine Gruppe von jungen Menschen ausgesprochen, die trotz ihrer ausländischen Wurzeln respektiert werden möchten, einen Platz in der Gesellschaft finden wollen und sich Chancengleichheit, Toleranz und Mitgefühl wünschen.

Und was für die Initiatoren und Veranstalter ebenfalls wichtig ist: Die Veranstaltung blieb bis zum Schluss friedlich, befürchtete Verkehrsbehinderungen blieben aus. Für Markus Jatzko, Leiter des Schorndorfer Polizeireviers, und Ersten Bürgermeister Edgar Hemmerich ist dies nicht nur das Ergebnis einer guten Vorbereitung, sondern auch ein Zeichen, dass es sich bei den Teilnehmern um die Vertreter eines breiten, demonkratischen Bündnisses handelt, die sich der Regeln in unserer Gesellschaft bewusst sind. Und selbst die Antifa-Gruppe, sich aus dem "Bündnis Zusammen gegen Rechts Rems-Murr" angekündigt hatte und mit 30 Personen am Rand der Demonstration dabei war, blieb friedlich. Die Polizei berichtet nur von einer Straftat: Ein Mann war mit einem Messer am Hosenbund zur Demo erschienen.