Schorndorf

Guido Maria Kretschmers „Shopping Queen“ in Schorndorf gedreht

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Guido Maria Kretschmer
Guido Maria Kretschmer. © [Foto: RTL / Andreas Friese]
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Bus Shopping Queen
Der pinkfarbene Bus mit der Aufschrift „Shopping Queen“ stand im März in der Höllgasse vor dem Friseursalon von Ana Glasnovic. © privat
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Vivien Fernandez und Ana Glasnovic
Ein offizielles Foto von der TV-Produktion darf noch nicht veröffentlicht werden, aber Vivien Fernandez (links) hat noch mal auf dem Stuhl Platz genommen, auf dem sie bei Ana Glasnovic saß, als diese sie geschminkt und frisiert hat. © Weirauch

Wem Ende März ein pinkfarbener Bus mit der Aufschrift „Shopping Queen“ in der Schorndorfer Höllgasse vor dem Friseurgeschäft von Ana Glasnovic ins Auge gefallen ist, dem sind sofort ein paar Fragen durch den Kopf geschossen: Was passiert hier? Was machen die Kameraleute? Ist da ein Prominenter? Wer den Titel „Shopping Queen“ kennt, konnte sich schnell erklären, dass es wohl Dreharbeiten sein müssen, die da getätigt werden und das Team der Vox-Sendung in der Stadt war.

Eine, die an der Show teilnimmt, ist Vivien Fernandez aus Schorndorf. Ihre vier Mitstreiterinnen in der Sendung, in der Modedesigner Guido Maria Kretschmer (56) am Ende der Sendung die „Shopping Queen“ kürt, sind Carina, Suzana, Sabine und Miri.

„Jede Teilnehmerin ging an einem Wochentag zu dem Motto ‘God save the Queen – präsentiere einen royalen Look zum 70. Thronjubiläum der Queen’ shoppen und hatte vier Stunden Zeit, ein passendes Outfit zu finden“, erklärt Lena Rütten von Kommunikation & PR Kommunikation RTL Deutschland. Besonders bei dieser „Shopping Queen“-Woche sei, dass jede Kandidatin die Möglichkeit hatte, einen Joker zu wählen und damit ihr Budget von 500 Euro auf 700 Euro zu erweitern. Um 200 Euro mehr zur Verfügung zu haben, musste jede Kandidatin allerdings eine Stunde der Zeit streichen und hatte somit nur drei statt vier Stunden Zeit, um den Look zu kreieren. Rütten: „Bis auf die Montagskandidatin Carina haben sich alle für den Joker entschieden.“

Menschenauflauf in der Schorndorfer Höllgasse

Vivien Fernandez darf als Teilnehmerin noch nicht zu viel verraten, aber einen kleinen Einblick, wie die Dreharbeiten abliefen und wie sie sich gefühlt hat, gibt die 42-Jährige trotzdem: „Obwohl wir hauptsächlich in Stuttgart und Ludwigsburg gedreht haben, war es mein größter Wunsch, zu Ana nach Schorndorf fahren zu können, um tolle Haare und ein schönes Make-up zu haben.“

In welchen Geschäften die Kandidatinnen einkaufen dürfen, bei wem sie sich die Haare richten lassen – das wird normalerweise gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Aber mit so einem pinkfarbenen Produktionsbus kann nur schwer etwas geheim gehalten werden: „Es war ein Menschenauflauf, als der Bus hier vor dem Laden stand“, erinnert sich Friseurin Ana Glasnovic.

Sehr nervös sei sie gewesen, viel aufgeregter als die Kandidatin selber. Es sei alles so spannend gewesen. Zwei Verschwiegenheitsklauseln hatte sie gegenüber dem Privatsender Vox unterschreiben müssen. „Ich habe mich so gefreut, als Vivien mir mitteilte, dass sie Kandidatin bei Shopping Queen sein wird und sie zu mir nach Schorndorf für das Styling kommt“, so Ana Glasnovic.

Warum Vivien Fernandez bei genau diesem Showformat mitmachen wollte? „Ich wollte schon immer mal den Guido kennenlernen“, nennt die vierfache Mutter den eigentlichen Grund, bei dieser Show aufzutreten. Vor langer Zeit habe sie sich schon beworben, aber immer wenn das Vox-Team auf sie zukam, wenn in Stuttgart wieder gedreht wurde und sie als Kandidatin infrage gekommen wäre, konnte sie aus beruflichen Gründen nicht. Jetzt, als wieder der Dreh-Zeitpunkt für Stuttgart vor der Tür stand, und Vox die Bewerberin abermals ansprach, sah Vivien Fernandez eine Lücke in ihrem Terminkalender. „Ich bin freie Rednerin und werde für Hochzeiten, Abschiede etc. gebucht. Ich war so froh, dass das jetzt so geklappt hat.“ Jetzt oder nie. Sie sagte zu. Ende März war es so weit.

Die ganze Woche wurde in Ludwigsburg und Stuttgart gedreht, und zwar von morgens 8 bis abends 22 Uhr. Anfang April ging es dann für alle Kandidatinnen nach Hamburg zu Modeschöpfer Guido Maria Kretschmer (56). „Das war alles sehr aufregend“, berichtet die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Bedenken hat die Kandidatin, wie sie wohl im „Fernsehen rüberkommt“. Und zwar aus einem einfachen Grund: „Guido habe ich mir viel massiver und größer vorgestellt – das ist er aber in Wirklichkeit gar nicht.“ Fernandez lacht herzhaft. Guido sei so ein feiner Mann, sehr herzlich und habe eine so angenehme Wortwahl.

Charmant-despektierliche Äußerungen des Modeschöpfers

Moment mal? Angenehme Wortwahl? Im Fernsehen hört sich das manchmal ganz anders an, wenn Juror Kretschmer mit so manchen charmant-despektierlichen Äußerungen seine Kommentare zu den Einkaufstouren der Kandidatinnen abgibt – auch wenn man bei einigen Kommentaren, die der Modeschöpfer in der Vergangenheit abgegeben hat, unwillkürlich schmunzeln muss. Beispielsweise, wenn er von „Problemzonen im Kopf“ spricht, oder sich über figürliche Merkmale auslässt („Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf die Bluse halten“). Vivien Fernandez lacht wieder: „Welche Kommentare er für uns abgegeben hat, sehen wir auch erst, wenn die Sendung ausgestrahlt wird.“

Sie blickt noch mal auf den Einkaufstag zurück: In welchen Läden man einkaufen darf, bekommt man im Vorfeld nicht gesagt. Wünsche dürfe man äußern. „Dass das mit Ana geklappt hat und wir von Stuttgart nach Schorndorf fahren konnten, hat mich besonders gefreut. Wir sind ein eingespieltes Team, weil ich oft bei ihr bin und wir auch privat viel Kontakt haben.“ Als sie Ana gesehen habe, war die Aufregung für diesen Moment weg. Zuerst wurde ein Glas Crémant Rosé getrunken. Dann servierte Ana ihrer Kundin einen Espresso – wie immer, wenn Vivien Fernandez im Laden ist. „Eigentlich haben wir alles gemacht wie immer. Ich habe gesagt, mach mir meine schönen Wellen und ein tolles Make-up.“ Gesagt, getan. Ihre „Klamotten“ hatte sie in null Komma nichts in Stuttgart im Milaneo eingekauft, um dann mehr Zeit im Friseursalon verbringen zu können. Natürlich war Vivien Fernandez – wie in der Sendung üblich – nicht alleine unterwegs: „Meine 23-jährige Tochter war meine Shopping-Begleitung. Sie hat sich dann im Laden noch um meine Nägel gekümmert, dass alles perfekt zusammenpasst.“ 55 Minuten hatte die Kandidatin im Friseurladen zur Verfügung. „Wir sind auch noch mit dem kompletten Team zum Drogeriemarkt gerannt. Die Kameraleute waren ganz schön aus der Puste.“

Ausstrahlung bei Vox vom 30. Mai bis 3. Juni

Unter Druck stehe man schon beim Einkaufen. Und von Stuttgart nach Schorndorf zu fahren, habe auch Zeit gekostet. „Aber es hat sich gelohnt.“

Eine wertvolle Erfahrung sei es gewesen, und es habe einen „riesen Spaß“ gemacht. Wie genau ihr Kleiderzusammenstellung aussehen wird, verrät Vivien Fernandez an dieser Stelle natürlich nicht. Nur so viel: „Es ist ein helles, sommerliches Outfit.“

Vom 30. Mai bis 3. Juni werden die Folgen bei Vox ausgestrahlt. Dann wird sich zeigen, ob die Schorndorferin den richtigen Look ausgewählt hat und zur Shopping Queen auserkoren wird.

Wem Ende März ein pinkfarbener Bus mit der Aufschrift „Shopping Queen“ in der Schorndorfer Höllgasse vor dem Friseurgeschäft von Ana Glasnovic ins Auge gefallen ist, dem sind sofort ein paar Fragen durch den Kopf geschossen: Was passiert hier? Was machen die Kameraleute? Ist da ein Prominenter? Wer den Titel „Shopping Queen“ kennt, konnte sich schnell erklären, dass es wohl Dreharbeiten sein müssen, die da getätigt werden und das Team der Vox-Sendung in der Stadt war.

Eine, die an der

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