Schorndorf

Kiga-Gebühren werden erhöht

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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann
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Eltern und Kinder demonstrieren vor einer Gemeinderatassitzung in Schorndorf gegen die Erhöhung der Kindergartengebühren. © Gabriel Habermann

Schorndorf.
Dass Kindergartenkinder- und -eltern vor der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend noch einmal demonstriert haben, hat an der absehbaren Entscheidung des Gemeinderats, die Kinderbetreuungsgebühren vor allem im Krippen- und Ganztagesbereich spürbar zu erhöhen, genauso wenig etwas geändert wie der in der munteren Debatte von verschiedenen Seiten als populistisch kritisierte Antrag der SPD-Fraktion, Kindern aus Familien mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60 000 Euro in Kindergärten mit Regelbetrieb oder verlängerten Öffnungszeiten den gänzlich beitragsfreien Kindergartenbesuch zu ermöglichen. Was die Stadt rund eine Millionen mehr kosten würde und was durch eine von der SPD geforderte Rücknahme der 2013 beschlossenen Senkung der Gewerbesteuer bei weitem nicht zu kompensieren wäre.

Nicht nur die CDU- und die FDP/FW-Fraktion, sondern auch Stadträte der Grünen haben die Anträge der SPD-Fraktion abgelehnt. Da auch alle anderen Änderungsanträge bezüglich einer höheren Einkommensgrenze, unterhalb der finanzielle Abstriche möglich sind, und bezüglich einer zunächst nur auf ein Jahr beschränkten Gebührenerhöhung abgelehnt wurden, blieb es beim Verwaltungsvorschlag – mit einer von 3500 auf 4000 Euro angehobenen Einkommensgrenze.