Schorndorf

Kooperation geht weiter:  „Schorndorf Aktuell“ wird weitere drei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlag Waiblingen erscheinen

Schorndorf aktuell
Ullrich Villinger unterzeichnet den Vertrag mit OB Matthias Klopfer. © Gabriel Habermann

Das Wochenblatt „Schorndorf Aktuell“ wird weitere drei Jahre in Kooperation mit dem Zeitungsverlag Waiblingen erscheinen. Der Verwaltungs- und Sozialausschuss hatte im Juli einer erneuten Vertragsverlängerung ab 1. Januar 2022 einstimmig zugestimmt. Jetzt haben Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Verleger Ullrich Villinger den neuen Vertrag gemeinsam unterzeichnet. „Seit Jahren erstellt die Pressestelle der Stadtverwaltung Schorndorf in Kooperation mit dem Zeitungsverlag Waiblingen das Wochenblatt Schorndorf Aktuell. Diese Zusammenarbeit hat sich auch seit der letzten Vertragsverlängerung im Jahr 2018 bewährt. Sie ist geprägt durch ein zuverlässiges und kooperatives Miteinander. Wir freuen uns sehr, dass wir diese erfolgreiche Kooperation fortführen“, betonte Oberbürgermeister Klopfer.

Im Vorfeld der Vertragsverlängerung hatte die Verwaltung im Herbst 2020 ebenfalls gemeinsam mit dem Zeitungsverlag Waiblingen eine Leserumfrage zu Schorndorf Aktuell umgesetzt. Ziel war es, die Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer - und auch der Nichtnutzerinnen und Nichtnutzer - abzufragen und daraus Maßnahmen abzuleiten.

Telefonisch befragt wurden 600 per repräsentativer Zufallsauswahl ausgewählte Schorndorferinnen und Schorndorfer ab 16 Jahren. Zudem nahmen 127 Personen an der Online-Befragung teil. Die Umfragen liefen von Mitte September bis Anfang Oktober 2020. Inhaltlich ging es vor allem um die Mediennutzung im Allgemeinen und in Bezug auf das lokale Geschehen, um die Bekanntheit und die Nutzungsmuster von „Schorndorf Aktuell“ sowie um die Frage, inwieweit eine Onlineausgabe die Printausgabe ablösen könnte.

Die zentralen Ergebnisse:

  • „ Knapp 20 Prozent der Befragten sind mit Schorndorf Aktuell „sehr zufrieden“, 54 Prozent beurteilen Schorndorf Aktuell als „eher gut“. Die größte Zustimmung erhalten die Nachrichten aus der Kernstadt mit fast 80 Prozent, gefolgt von den Nachrichten aus den Stadtteilen mit knapp 70 Prozent.
  • Das Internet als Informationsquelle wird bei den jüngeren Befragten immer wichtiger.
  • 87 Prozent der Zeitungsleserinnen und -leser der ältesten, 77 Prozent der mittleren und 56 Prozent der jüngsten Altersgruppe lesen lokale Zeitungen - die älteste Altersgruppe fast ausschließlich in gedruckter Variante.
  • Bei der Frage nach Informationen über das Geschehen in Schorndorf und im Landkreis wird das Wochenblatt von 57 Prozent der Befragten als Hauptinformationsquelle genannt.
  • Sowohl in der Altersgruppe „31 bis 60 Jahre“ als auch in der Altersgruppe „61 und älter“ lesen 72 Prozent das Schorndorfer Wochenblatt. Lediglich in der Altersgruppe „16 bis 30 Jahre“ sprechen sich fast 60 Prozent für eine reine Onlineausgabe aus. In den beiden anderen Altersgruppen spricht sich jeweils die Mehrheit gegen eine reine Onlineausgabe von Schorndorf Aktuell aus.
  • Wichtiger Grund für die Nichtnutzung von Schorndorf Aktuell bei den jüngeren Befragten: Desinteresse an Lokalem. Hauptgrund für die Nichtnutzung von Schorndorf Aktuell über alle Altersgruppen hinweg: Wahrnehmung als Werbung.

Die Umfrage hat deutlich gezeigt, dass eine reine Onlineausgabe derzeit nicht gewünscht ist. Gleichzeitig wird die Druckreihenfolge mit der ersten Ausgabe nach der Sommerpause verändert: „Schorndorf Aktuell“ wird ab Ende August aus dem Wochenblatt herausnehmbar sein. „Wir versprechen uns davon, dass Schorndorf Aktuell seitens der Bürger eher als eigenständiges Produkt wahrgenommen wird und sich die Wahrnehmung als Werbung reduziert“, so Pressesprecherin Nicole Amolsch.