Fest am Samstag: „Ich glaube, Wahnsinn beschreibt es am besten“
Während der Freitagabend als „entspanntes, gut besuchtes Sommerfest“ abgelaufen sei, hätten sie einen solchen Samstag noch nie erlebt. „Ich glaube, Wahnsinn beschreibt es am besten“, so Loup. 600 Bierkrüge hatten sie an Bord, dieselbe Menge habe der Getränkehändler am frühen Abend nachliefern müssen. Ebenso der Getränkebestand: Ohne mehrmaliges Nachordern wäre er schon Stunden vor dem Feuerwerk ausgetrunken gewesen. Vereinsmitglied Armin Glock und seine Kollegen behalten trotz Hitze beim Rödeln ihre gute Laune. „Es ist anstrengend, aber wenn man die vielen Menschen sieht, weiß man, wofür man’s macht“, meint er. Es gehe gesittet zu, die Besucher hätten Verständnis, wenn sie fürs zischende Weizen und bis zum Biss in Pizza, Rote oder den Musikantenteller in einer Schlange anstehen.
Überall sind Menschen unterwegs. Das Hauptgeschehen spielt sich im angestammten Bereich von Rems in Flammen entlang der Rems ab. Doch auch bis zum Hundsrückweg wuselt es in Gassen, Durchgängen und Ecken. Vor dem „Kuhstall“ sitzt eine heimelige Runde beieinander. In der Stunde vor dem Feuerwerk bewegt sich der Strom mehr und mehr in Richtung Schlossweg.

