Schorndorf

Ringelnattern in der Rems: Warum wir jetzt öfter diesen Schlangen begegnen könnten

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Ringelnatter in der Rems
Diese eindrucksvolle Ringelnatter badete am Dienstag (14.7) in der Rems bei Schorndorf. © Verena Sing
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Ringelnatter in der Rems 2
Ringelnattern leben sowohl an Land als auch im Wasser. Tagsüber halten sie sich gerne im kühlen Nass auf - wie hier in der Rems. © Verena Sing

Bei einem Mittagsspaziergang an der Rems, ziemlich genau an der Wieslaufmündung, hatte Verena Sing aus Schorndorf am Dienstag (14.7.) eine Begegnung der unheimlicheren Art. Sie war mit ihrem kleinen Hund, einer franzöischen Bulldogge, am Remsufer unterwegs, als sich im seichten Wasser plötzlich diese eindrucksvolle Ringelnatter bemerkbar machte. 

Mindestens auf einen Meter Länge schätzt Verena Sing das Tier, das sich blitzschnell auf und davon machte. Vorher konnte sie aber noch diese Schnappschüsse der Natter machen. 

Das wird vermutlich auch nicht die einzige Begegnung mit diesen Tieren im Kreis bleiben. Gerade im Juni und Juli sind Ringelnattern, die sowohl an Land als auch im Wasser leben, ziemlich aktiv.  Laut Nabu sind die Tiere dann nämlich auf der Suche nach geeigneten Stellen zur Eiablage - und schauen dazu auch gerne mal in Gärten nach.  Dann kann es sein, dass man mehrere der sonst sehr scheuen Tiere sieht. Die Mütter selber bleiben nicht bei den Eiern - die Arbeit überlassen sie der Erdwärme. Wer es den Schlangen leichter machen will sorgt dazu für kleinere Sandhänge, größere Sägemehlhaufen oder Komposthaufen. 

Aber keine Sorge, Ringelnattern sind ungiftig und völlig ungefährlich. Nur Amphibien, Fische und kleine Säuger sollten sich als bevorzugte Beutetiere in Acht nehmen. 

Und bitte: Keine Ringelnatter berühren, fangen oder gar töten. Die Schlangen sind vom Aussterben bedroht und stehen unter Artenschutz.