Schorndorf

Schaden auf Baustelle durch Autofahrer

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Symbolbild. © Habermann / ZVW
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Sperrung zwischen Grunbach und Buoch wurde nicht beachtet, nun ist die aufgeklebte Asphaltbewehrung beschädigt © Habermann / ZVW
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Sperrung zwischen Grunbach und Buoch wurde nicht beachtet, nun ist die aufgeklebte Asphaltbewehrung beschädigt © Habermann / ZVW
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist im Moment gesperrt. © Mathias Ellwanger
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz
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Die Straße zwischen Grunbach und Buoch ist vom 13.05.2016 bis zum 21.05.2015 voll gesperrt. © Anne-Katrin Walz

Remshalden-Buoch. Die Sperrung der Ortsdurchfahrt in Buoch sorgt für Ärger. Im Rathaus gingen Beschwerden ein. Ein Leser berichtete der Zeitung von „Durcheinander im Ort“, die ausgeschilderte Zufahrt sei „katastrophal“, man hätte die Sperrung bekannter machen sollen. Gestern wurde nun zudem bekannt, dass der Baufirma auf der ebenfalls gesperrten Strecke von Grunbach nach Buoch ein Schaden entstanden ist durch Autofahrer, die trotz Absperrung durch die Baustelle gefahren sind, so ein Mitarbeiter der Baufirma.

Die Baustelle auf der Strecke von Grunbach nach Buoch wurde am Samstag geschlossen, berichtet Bauleiter Alexander Haag von der Firma Gustav Epple. Man habe sie extra spät zugemacht, damit die Leute noch einkaufen fahren und der Bus noch fahren konnte. Am späten Nachmittag ist ein Spezialfahrzeug gekommen, das Asphaltkleber auf die Fahrbahn aufgebracht hat. Am Pfingstsonntag dann war der Bauleiter auf Kontrollfahrt und sah, dass alle Absperrschranken offen und zur Seite geräumt waren, sowohl in Grunbach als auch in Buoch. Auf der Strecke seien ihm zwei Fahrzeuge entgegengekommen, berichtet Alexander Haag, und eine Polizeistreife. Unten in Grunbach und oben in Buoch hat er die Absperrungen wieder geschlossen. Mit den Polizeibeamten hat er an der Strecke gewartet und innerhalb von einer Stunde knapp 30 Fahrzeuge angehalten, deren Fahrer immer wieder die Schranke beiseitegeräumt hätten. Die Autos hätten wieder umdrehen müssen, und der Bauleiter hat einige Male die Schranken wieder geschlossen.

Es gebe allerdings nicht nur die Schranken, sondern auch ein „Durchfahrt-Verboten“-Schild vor Ort, das auf jeden Fall gilt, sagt der Bauleiter. Die Schranke mit fünf roten Lampen sei eigentlich nur für die Nacht gedacht, damit niemand dagegenfährt. Am Pfingstmontag hat Alexander Haag eine weitere Kontrollfahrt unternommen und erneut die Schranken offen gefunden, berichtet er im Gespräch mit unserer Zeitung. Wieder habe er drei Fahrzeuge auf der Strecke und fünf auf dem Wanderparkplatz angetroffen, die wahrscheinlich ebenfalls an den Schranken vorbeigefahren seien. Er habe versucht, den Leuten zu helfen und erklärt, warum sie nicht durch die Baustelle fahren dürften.

Am Dienstagabend wurde auch die Ortsdurchfahrt in Buoch für den Verkehr geschlossen. Man habe versucht, so spät wie möglich den Verkehr zu unterbrechen. Es seien allerdings auch gestern Autofahrer in die Baustelle gefahren, so Haag.

Gestern nun wurde der Bauleiter vom Landratsamt informiert, dass die aufgeklebte Asphaltbewehrung, die die untere und die obere Belagschicht besser zusammenhalten soll, zwischen Grunbach und Buoch so sehr beschädigt wurde, dass die Baufirma entweder eine längere Garantiezeit gewähren oder die Arbeiten noch einmal durchführen soll, sagt der Bauleiter. Das bedeute für das Unternehmen so oder so einen Schaden von circa 10 000 Euro.

Die Pressestelle der Polizeidirektion in Aalen bestätigt, dass am Sonntag zwischen 11 und 12 Uhr eine Streife vor Ort war, weil ein Durchfahrtsverbot missachtet wurde. Näheres könne man erst von den Kollegen der betreffenden Schicht erfahren, sie sind in Kürze wieder im Dienst. Das Missachten eines Durchfahrtsverbots ist für gewöhnlich mit einem Bußgeld verbunden und wird in der Regel von der Polizei geahndet, erklärt der Mitarbeiter der Pressestelle. Das kostet 20 Euro. Dabei bleibt es, zumindest solange keine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet wird, erklärt er.

Ziel der Bauarbeiten Verbesserung der Straßen

Die Bauarbeiten zwischen Grunbach und Buoch sowie in Buoch haben Verbesserungen der Straßen zum Ziel. Die Ortsdurchfahrt von Buoch sowie der Fahrbahnbelag zwischen Buoch und Grunbach werden erneuert, und zwar ab dem Ortsende Grunbach bis nach Buoch und eben auch in Buoch (wie berichtet). Das bedeutet einige Tage Vollsperrung, heißt es aus dem Landratsamt, das die Arbeiten betreut, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Anwohner könnten über Breuningsweiler in die Turmstraße zufahren oder über einen Feldweg am Ortseingang von Buoch.

Der Gesamtverkehr wird umgeleitet über Geradstetten, Hebsack, Rohrbronn, Hößlinswart, Steinach, den Erlenhof, Lehnenberg und Breuningsweiler. Eine große Umleitung, aber: „Wir haben keine anderen Straßen zur Verfügung“, heißt es aus dem Landratsamt.

Ein Leser hatte sich wegen der Vollsperrung bei unserer Zeitung gemeldet und kritisiert, die ausgeschilderte Zufahrt in den Ort sei „katastrophal“, die Autos würden fast aufsitzen, die Leute würden auf der Wiese oder am Rand des Ortes parken. Außerdem hätte man die Vollsperrung bekannter machen müssen.

Das Landratsamt verweist diesbezüglich auf erfolgte Ankündigungen für die Maßnahmen in der Presse. Die Gemeindeverwaltung hat die Arbeiten außerdem im Mitteilungsblatt bekanntgemacht und weist auf der Homepage auf sie hin, inklusive der Änderungen für den Busverkehr und die Müllabfuhr. Auch im Rathaus in Remshalden beschwerten sich Anrufer, weiß Dieter Schienmann, der Leiter des Bauamts. Er hat Verständnis für die Beschwernisse, die die Bauarbeiten für die Anwohner mit sich bringen. Er weist allerdings darauf hin, dass die Vollsperrung jetzt in den Ferien erfolgen musste, da auch der Schulbusverkehr sonst betroffen gewesen wäre.

Wir haben wegen weiterer Details zum Schadensthema gestern Abend noch beim Landratsamt angefragt. In der Kürze der Zeit war jedoch bis zum Redaktionsschluss keine ausführliche Stellungnahme mehr möglich. Wir werden in unserer Freitagsausgabe weiter über das Thema berichten.

Und noch Diebstahl

Auf der Baustelle ist noch weiterer Schaden entstanden, und zwar durch Diebstahl. Entwendet wurden alle Spanngurte sowie etwa 100 Liter Diesel aus einer Baumaschine.