Schorndorf

Schorndorf: Darum staut es sich immer wieder vor dem Künkelin-Rathaus

Lange Schlangen Künkelin Rathaus
Immer wieder bilden sich längere Schlangen vor dem Künkelin-Rathaus. © Alexandra Palmizi

Mit Wartezeiten war im Bürgerbüro schon immer zu rechnen – zu Wochenbeginn, in den Mittagspausen, an Donnerstagen, Brückentagen und in der Ferienzeit. Doch das Jahr 2022 hat mit besonders langen Schlangen vor dem Eingang begonnen: Mehrmals mussten Bürgerinnen und Bürger, die etwa einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen oder ins Ausländeramt wollten, unverrichteter Dinge wieder abziehen. Und selbst über die Online-Buchung auf www.schorndorf.de gibt es im Bürgerbüro keine freien Termine von einer Woche auf die nächste, sondern aktuell erst wieder Anfang März.

Im Januar 2022: 190 Personen mehr als in den Vorjahren

Mit wie viel Betrieb das neue Jahr gestartet ist, das hat auch Hanna Oesterle, kommissarische Fachbereichsleiterin Bürgerservice, überrascht. Und der Andrang lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken: „Im Vergleich zu den Vorjahren waren es 190 Personen mehr im Januar“, hat die Fachbereichsleiterin herausgefunden. Und das liegt nicht, wie sich angesichts häufiger Ausweiskontrollen in Pandemie-Zeiten vermuten lässt, daran, dass gerade besonders viele Personalausweise oder Reisepässe beantragt werden.

Führerschein-Umtausch für die Jahrgänge 1953 bis 1958

Hauptursache für den Andrang – zumindest in den Tagen bis 19. Januar – war nach Auskunft von Hanna Oesterle das Fristende für den Tausch von Führerscheinen mit Ausstellungsdatum bis 31. Dezember 1998. Bis dahin mussten auch die Jahrgänge 1953 bis 1958 ihre grauen oder rosa Führerscheine gegen die seit 2013 gültigen EU-Führerscheine im Scheckkarten-Format tauschen.

Und bis 2033 müssen dann – schrittweise – alle Führerscheine umgetauscht sein. Das heißt, vermehrten Andrang im Bürgerbüro wird es immer wieder geben: Die Jahrgänge 1959 bis 1964 müssen ihre Führerscheine bis 19. Januar 2023 getauscht haben, die Jahrgänge 1965 bis 1970 sind im Januar 2024 dran und die Jahrgänge 1971 oder später im Januar 2025.

Grund für die langen Schlangen, die sich immer wieder vor dem Künkelin-Rathaus bilden, ist natürlich auch die Corona-Pandemie – und die damit verbundenen 3G-Zugangskontrollen: Da nur noch eine bestimmte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern ins Rathaus darf, staut sich’s jetzt davor. Außerdem nehmen die Eingangskontrollen Zeit in Anspruch: In die Rathäuser und Verwaltungsstellen haben nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zutritt. Darum empfiehlt Fachbereichsleiterin Hanna Oesterle: „Wir nichts Dringendes hat, sollte besser einen Online-Termin vereinbaren, um Wartezeiten zu vermeiden.

Mit Wartezeiten war im Bürgerbüro schon immer zu rechnen – zu Wochenbeginn, in den Mittagspausen, an Donnerstagen, Brückentagen und in der Ferienzeit. Doch das Jahr 2022 hat mit besonders langen Schlangen vor dem Eingang begonnen: Mehrmals mussten Bürgerinnen und Bürger, die etwa einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen oder ins Ausländeramt wollten, unverrichteter Dinge wieder abziehen. Und selbst über die Online-Buchung auf www.schorndorf.de gibt es im Bürgerbüro keine freien

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