Schorndorf

Schorndorf: Gewinner des Stadtradelns stehen fest

Stadtradeln
Freudige Gesichter über die Ergebnisse des Stadtradelns (von links): Markus Jatzko, Jochen Kotrba, Veronika Höke, Andreas Falk, Dietmar Alsleben, Franko Sluga, Peter Lämmle, Andreas Schmid, Mika Lerch, Moritz Lerch und Edgar Hemmerich. © Stadt Schorndorf

Seit 2008 treten Kommunalpolitiker und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Vom 21. Juni bis 11. Juli fand die Aktion auch in diesem Jahr wieder in Schorndorf statt und alle, die in der Stadt leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, konnten an dem Event teilnehmen. 26 Teams und insgesamt 346 Radfahrerinnen und Radfahrer schafften es innerhalb von drei Wochen, unglaubliche 84 382 Kilometer zurückzulegen. „Eine wirklich sagenhafte Leistung“, lobte Edgar Hemmerich, Erster Bürgermeister, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der kleinen Siegerehrung im Schorndorfer Rathaus. Gekürt wurden die Teams und die Einzelfahrer, die am meisten Kilometer erradelt hatten.

Bei den Teams erreichte der PSFV Schorndorf den dritten Platz. Gemeinsam legten sie 8936 Kilometer zurück, bei Gebrauch eines Autos hätten sie 1313,5 Kilogramm CO2 ausgestoßen. Platz zwei ging an die Feuerwehr Schorndorf inklusive der Abteilung Schornbach. Sie radelten zusammen 10 197 Kilometer und sparten damit 1499 Kilogramm CO2 ein. Platz eins ging mit 2924 Kilometern an den ADFC und die Lokale Agenda – eine CO2-Ersparnis von 1899,8 Kilogramm. Alle drei Teams bekamen von Edgar Hemmerich als Dankeschön für die Teilnahme einen Eisgutschein überreicht. Erfolgreichste Einzelfahrerin war Veronika Höke aus dem Team Swoboda Schorndorf, sie schaffte es mit 1383 Kilometer auf den dritten Platz. Franko Sluga aus dem Team Akku Power Biker holte sich mit 1451 geradelten Kilometern den zweiten Platz. Der erste Platz ging an Andreas Falk, ebenfalls aus dem Team Swoboda Schorndorf, mit 1891 Kilometern. Die drei Einzelfahrer freuten sich über Einkaufsgutscheine vom Fahrradfachhändler Bikes n Boards. Und auch die restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nicht leer aus. An sie werden in diesen Tagen Urkunden verschickt. Beim Wettbewerb „Stadtradeln“ geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.