Schorndorf

So wird in diesem Sommer gefeiert: Glück für das Schorndorfer Mode-Label Riani

Riani
Firmenbegründer Jürgen Buckenmaier, Geschäftsführerin Martina Buckenmaier und Head of Business Development Mona Buckenmaier (v. l. n. r.) blicken optimistisch in die Zukunft ihres Modeunternehmens Riani. © ALEXANDRA PALMIZI

Bei Riani drehen sich die Uhren einfach schneller. Wie eh und je ihrer Zeit voraus. Während die aktuelle Sommermode in den Läden und im Online-Shop verkauft wird, träumen sich die kreativen Köpfe des Schorndorfer Modeunternehmens schon ins Frühjahr 2023. Jetzt haben sie die noch weit entfernte Kollektion vorgestellt.

Und da wird’s bunt. Freches Limetten-Grün trifft auf ruhiges Kaki, Cremetöne harmonieren mit Pink, und wer’s farblich so richtig ernst meint, darf auch die knalligen Farben zusammen kombinieren.

Pink und limetten-limonadiges Gelb

Die gute Nachricht dabei: Pink gibt’s auch schon in der aktuellen Kollektion in den Läden und macht sich dann voraussichtlich noch in einem Jahr bestens im persönlichen Kleiderschrank.

Immerhin - im Riani-Headquarter wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. „Das war uns schon immer ein Anliegen“, erklärt Geschäftsführerin Martina Buckenmaier.

In den vergangenen Jahren hat man sich in der Schorndorfer Modeschmiede aber nochmals verstärkt damit beschäftigt. „Wo kommen die Materialien her, wie werden sie verarbeitet?“ Solche Fragen werden inzwischen ganz selbstverständlich gestellt.

Mode für Braut, Brautmutter und Geburtstagsgast

Dazu gehört aber noch etwas: Die Kleidungsstücke innerhalb einer Kollektion sollen gut kombinierbar sein. Zudem sind die vielen zeitlos geschnittenen Stücke auch von Saison zu Saison noch immer gut tragbar. Dazu kommen inzwischen passende Accessoires: Taschen, Tücher und Schuhe. Ganz neu gibt’s nun auch Bademode. Und natürlich auch einen passenden Poncho, mit dem es sich am Strand vortrefflich flanieren lässt.

Ganz aktuell ist derzeit auch die Extra-Kollektion – „Guest List Edition“ heißt sie. Und sie verkauft sich unglaublich gut, berichtet Mona Buckenmaier, Head of Business Development. Ob Firmungs-Mädchen, Braut, Brautmutter, Geburtstagsparty-Gast – die Damen in den Läden seien hellauf begeistert gewesen, heißt es aus den Shops im stationären Handel.

Eines der zentralen Stücke beispielsweise, ein Kleid, das von den rüschigen Blüten der Pfingstrosen inspiriert wurde, hat so enormen Anklang gefunden, dass es inzwischen so gut wie ausverkauft ist – an Frauen in beinahe allen Altersstufen, Körpergrößen und -formen. Darauf, dass man Kleidung zwischen Größe 32 und 48 verkauft, ist man durchaus stolz im Stammsitz am Rianiplatz 1.

Was die Extra-Kollektion aber außerdem so beliebt mache, sei die gute Kombinierbarkeit, vermutet die Junior-Chefin. Wird das blumige Gartenparty-Kleid statt mit Pfennigabsätzen mit flachen Sandalen oder gar Sneakern kombiniert, ist es auch schon für den Besuch des Wochenmarktes passend. Und die schicke Bluse wird mit einer weiten Hose ebenso alltagstauglich. Das lockere Kleid wird mit einem Blazer kombiniert einfach zu einem frischen Business-Look.

Mehr Business-Mode, aber noch immer Spaß an lässig-coolen Teilen

Darüber, dass nun auch wieder mehr Anlass- und Business-Kleidung gekauft wird, sind Mona und Martina Buckenmaier wirklich froh. Immerhin hatten die vergangenen Corona-Jahre den Absatz von aufwendigen Kleidern, Kostümen und Co. stark gedrosselt. Kaum noch hatten Feiern stattgefunden, viele Arbeitnehmerinnen waren aufs Home-Office zurückgeworfen.

Damals hatte man die Kollektionen auch erheblich kleiner gehalten, die Kleidungsstücke waren homeofficetauglicher, bequemer und lockerer geschnitten. „Jetzt merkt man aber, dass die Leute wieder feiern wollen, zusammen sein und sich wirklich schick machen wollen“, freut sich Martina Buckenmaier. „Ja, man merkt, dass die Menschen jetzt nachholen wollen, was sie zwei Jahre lang versäumt haben“, findet auch Mona Buckenmaier.

Umsatz stabilisieren

Das tut den Feiernden gut, aber eben auch dem Modeunternehmen. Immerhin hatte die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass die Umsätze der Vorjahre nicht erreicht werden konnten. Zeitweise hatte die Schorndorfer Firma rund 30 Prozent Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Jetzt aber geht es aufwärts.

Und die lässige Mode, die mit Corona ins Programm gespült worden war, behalten die Rianistas, wie sie sich und ihre Kundinnen gerne selbst nennen, einfach weiter im Angebot. „Damit bilden wir auch das Jugendlich-Coole ab“, schlussfolgert Mona Buckenmaier.

Irgendwann: Das Outlet mit Begrünung

„Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr den Umsatz von 2019 wieder erreichen können“, erklärt Geschäftsführerin Martina Buckenmaier. Erneutes Wachstum wäre dann erst das nächste Ziel. „Aber wir wollen das nicht mehr so verrückt machen wie in den Jahren zuvor.“

Die Talsohle der Pandemie habe die Unternehmerinnen und Firmenbegründer Jürgen Buckenmaier zum Innehalten bewogen. Was ihnen ganz klar ist: Bei aller Leidenschaft wollen sie sich nicht mehr ständig selbst überholen. „Wir wollen jetzt mit Augenmaß und vereinten Kräften nach vorne gehen.“

Das Team und die Kollektionen sollen im Mittelpunkt stehen, eine gute Arbeitsumgebung ist ihnen wirklich wichtig. „Der Rest kommt dann von ganz alleine“, da ist sich Mona Buckenmaier sicher. Und dann wird vielleicht auch bald das Outlet-Center in Schorndorf Wirklichkeit, von dem man bei Riani schon so lange träumt.

Bei Riani drehen sich die Uhren einfach schneller. Wie eh und je ihrer Zeit voraus. Während die aktuelle Sommermode in den Läden und im Online-Shop verkauft wird, träumen sich die kreativen Köpfe des Schorndorfer Modeunternehmens schon ins Frühjahr 2023. Jetzt haben sie die noch weit entfernte Kollektion vorgestellt.

Und da wird’s bunt. Freches Limetten-Grün trifft auf ruhiges Kaki, Cremetöne harmonieren mit Pink, und wer’s farblich so richtig ernst meint, darf auch die knalligen

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