Schorndorf

Statt SchoWo:  "NoShow“ mit Bähnle-Fahrten und Hofbräu-Regiment in Schorndorf

schowo 2018
2018 war die SchoWo-Welt noch in Ordnung – und das SchoWo-Bähnle in Betrieb. © ALEXANDRA PALMIZI

Was beim großen Jubiläum 2019 noch unvorstellbar war, geschieht jetzt bereits zum zweiten Mal in Folge: Auch in diesem Jahr fällt das große Stadtfest Corona zum Opfer. Für die veranstaltenden Vereine und Wirte ein finanzielles Desaster – und für SchoWo-Liebhaber ein schmerzlicher Verlust: Beinahe 100 kulturelle Programmpunkte, die fünf Tage lang in Schorndorf geboten gewesen wären, fallen aus. Keine Musik und kein pulsierendes Leben zur fünften Schorndorfer Jahreszeit in den Altstadt-Gassen. Doch die VG Schorndorfer Vereine macht das Beste aus der Situation und bietet unter dem Motto „NoShow – SchoWo 2021“ zumindest eine Alternative für den Fassanstich und die Eröffnung, die eigentlich am Freitag, 16. Juli, hätte stattfinden sollen.

Von 18 bis 19.30 Uhr fährt die Blaskapelle Charivari mit dem SchoWo-Bähnle durch die Stadt und spielt live, eskortiert von vier Feuerwehr-Oldtimern. Alle Fahrzeuge – das Bähnle, ein Kommando- und ein Gerätewagen aus dem Jahr 1968, die große Drehleiter von 1956 sowie ein Tanklöschfahrzeug von 1958 – können bereits ab 13 Uhr auf dem Marktplatz besichtigt werden.

Bähnle-Karten werden verlost

Für eine Fahrt vorne beim Lokomotivführer und in den Oldtimern der Feuerwehr verlosen die Schorndorfer Nachrichten gemeinsam mit der VG exklusive Plätze zum Mitfahren. Gefahren werden insgesamt drei Runden. Pro Runde gibt es zwölf freie Plätze (mit Maskenpflicht). Wer mitfahren möchte, kann per E-Mail mitmachen an der Verlosung unter der Adresse verlosung@schowo.de. Einsendeschluss ist am Donnerstag, 15. Juli, um 20 Uhr unter Angabe des vollen Namens, Adresse, Alter und Mobilnummer. Pro Bewerbung dürfen maximal zwei Erwachsene und die zum Haushalt gehörenden Kinder genannt werden. Kinder unter acht Jahren müssen mit einer erwachsenen Begleitperson fahren, in diesem Fall sind also Bewerbungen für zwei Personen notwendig. Die Gewinner werden am Freitag bis 12 Uhr per E-Mail benachrichtigt. Die verlosten Fahrten werden den Fahrzeugen zugeteilt, Wünsche nach Möglichkeit berücksichtigt.

Am Freitag gibt’s dann von 19.30 bis 20 Uhr vom Balkon der Skybar im Postturm ein Salut des Hofbräu-Regiments. Und wer Appetit auf SchoWo-Klassiker hat: Von 12 bis 20 Uhr gibt es auf dem Marktplatz Rote, Maultaschen, Pommes, alkoholfreie Getränke, Bier und gekühlten SchoWo-Wein to go, organisiert vom Großen Blasorchester Schorndorf und der VG.

Für die private Feierlaune gibt es dann auch am SchoWo-Samstag, 17. Juli, den SchoWo-Wein beim Marktbrunnen zu kaufen. Die VG bekommt für jede verkaufte Rosé- und Weißwein-Flasche einen Spenden-Euro von der Fellbacher Weingärtner eG. Am Stand gibt es außerdem die SchoWo-Chronik.

CVJM: Café und „Chocolate“

Außerdem lädt der CVJM Schorndorf auf Sonntag, 18. Juli, zum SchoWo-Café in den Garten des CVJM-Hauses und ins Martin-Luther-Haus ein. Los geht’s um 11 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück, bis 16 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen und Eis. Die Plätze sind begrenzt.

Auch der CVJM-Gospelchor „Chocolate“ ist am SchoWo-Sonntag, pünktlich zum eigentlichen Termin des SchoWo-Gottesdienstes, aktiv: Im Hof der Versöhnungskirche sind zwei Gospel-Gottesdienste geplant, um 9.30 und um 11 Uhr.

Im Rahmen der „NoShow – SchoWo2021“ plant auch das Große Blasorchester Schorndorf am Sonntag, 18. Juli, von 11 bis 16 Uhr eine Open-Air-Veranstaltung rund ums Vereinsheim in der Lortzingstraße 44/1. Zu hören sind das Auftaktblasorchester, das Jugendblasorchester und das Große Blasorchester. Für Speis’ und Trank ist gesorgt.

Was beim großen Jubiläum 2019 noch unvorstellbar war, geschieht jetzt bereits zum zweiten Mal in Folge: Auch in diesem Jahr fällt das große Stadtfest Corona zum Opfer. Für die veranstaltenden Vereine und Wirte ein finanzielles Desaster – und für SchoWo-Liebhaber ein schmerzlicher Verlust: Beinahe 100 kulturelle Programmpunkte, die fünf Tage lang in Schorndorf geboten gewesen wären, fallen aus. Keine Musik und kein pulsierendes Leben zur fünften Schorndorfer Jahreszeit in den Altstadt-Gassen.

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