Schorndorf

Stolpersteine für die Schorndorfer Nazi-Opfer Paul Diebel und Albert Krauter verlegt

Stolperstein
Verlegung des Stolpersteins für Paul Diebel in der Schillerstraße. © Benjamin Büttner

2. Dezember 1938, 10 bis 14.45 Uhr: Paul Diebel krakeelt. Er ruft nach 14 Bier, die er in den Gaststätten „Bären“, „Pfauen“, „Melac“ und „Engel“ getrunken hat, mehrmals laut „Heil Moskau“ und „hebt den rechten Arm zum Kommunistengruß“. Bei Polizei und Bürgermeisteramt war der Hilfsarbeiter als „arbeitsscheu“ und „asozial“ geführt. Er wurde zu einer achtwöchigen Haft im Gestapo-Gefängnis Welzheim verurteilt. Dann gnadenlos im April 1939 ins KZ Dachau, dann nach Buchenwald

Jetzt einfach weiterlesen mit ZVW+
  • Einfach online monatlich kündbar
  • Einmal anmelden und alle Artikel auf zvw.de lesen
  • Alle Inhalte stark werbereduziert
  • Täglicher Newsletter mit Artikelempfehlungen der Redaktion
  • Ein Monat kostenlos, danach nur 4,99 € monatlich