Schorndorf

Syrische Drusen in Schorndorf machen auf Not in ihrer Heimat aufmerksam

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Drei besorgte drusische Schorndorfer mit Pastor Michl Schneider von der Süddeutschen Vereinigung. © privat

Schorndorf.  „Als vor acht Monaten Assad weg war, haben wir uns sehr gefreut, dass wir befreit sind von einem Diktator, dass unser Land wieder eine Zukunft hat.“ So Kenan Nasrallah in feinstem Deutsch beim Pressegespräch mit unserer Zeitung. Der 36-Jährige ist gelernter Architekt und lebt nach seiner Flucht aus dem Bürgerkrieg seit zehn Jahren in Schorndorf, arbeitet hier, hat Familie - er ist Syrer und Druse. Die Drusen sind eine eher liberale Abspaltung des Islams aus