Schorndorf

Würgeschlange auf B29-Parkplatz: Halter gesucht

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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Anne-Katrin Walz
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Anne-Katrin Walz
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Anne-Katrin Walz
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Anne-Katrin Walz
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Eine vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstagabend an der B29 gefunden. © Gabriel Habermann

Lorch-Waldhausen. Die am Donnerstagabend tot aufgefundene Schlange sorgt nach wie vor für Verwirrung. Wem die Tigerpython gehört, ist unklar. So viel ist sicher: Dem unbekannten Halter würde eine Strafe drohen.

Die vier Meter lange Würgeschlange wurde am Donnerstag gegen 19.14 Uhr auf einem Parkplatz an der B 29 nahe Waldhausen gefunden. Aus einer lebendigen Anakonda, so die erste Meldung, wurde schnell eine Netzpython, aus einer lebendigen eine tote. Nach aktuellem Erkenntnisstand handelt es sich nun um eine Tigerpython, die wohl auf dem Parkplatz erfroren ist. Pythons sind wechselwarme Tiere - sobald sie einer kalten Umgebung ausgesetzt sind, bekommen die Tiere eine Lungenentzündung die zum sicheren Tod führt.

Auf der Suche nach dem Halter

Einige Pythonarten sind wohl erlaubnisfrei zu halten, wenn sie nachweislich aus einer Nachzucht stammen. In Sachen Meldepflicht waren sich die Behörden allerdings nicht einig. Laut dem Landratsamt Ostalbkreis gibt es keine Meldepflicht, demnach sei es schwierig, den Halter zurückzuverfolgen. Das Regierungspräsidium Stuttgart widerspricht dieser Aussage: "Es gibt eine Melde,- und auch eine Nachweispflicht, wo angegeben werden muss woher der Halter sein Tier hat" so eine Sprecherin.

Die Suche gestaltet sich dennoch schwierig, denn die Halterdatenbank funktioniert nur in eine Richtung: Man gibt den Namen des Halters ein, und die meldepflichtigen Tiere, die auf diese Person gemeldet sind, werden angezeigt. "Man kann also nicht nach einer Tigerpython suchen, und die Datenbank spuckt einem mögliche Halter aus".

Die Aufgabe, den Halter zu ermitteln liegt nun bei der Polizei und der unteren Naturschutzbehörde. Wird der Halter gefunden, droht ihm eine Strafe aufgrund des Verstoßes gegen das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz. Das Aussetzen von Tieren kann mit bis zu 50 000 Euro geahndet werden. Im Zuge dieser Ermittlungen soll auch geprüft werden, ob Verstöße gegen das Artenschutzgesetz und gegen das Tierschutzgesetz vorliegen.