Schorndorf

Warum ein Schorndorfer sich ein Tattoo von Thomas Gottschalk und Mike Krüger stechen ließ

Widlicky
Eingerahmt von Mike Krüger und Thomas Gottschalk: Supernasen-Fan Stephan Widlicky aus Schorndorf. © Uta Rojsek-Wiedergut

Bud Spencer, Terence Hill und Sylvester Stallone – Stephan Widlicky, Autogrammjäger aus Schorndorf, hat sie alle getroffen und sich die Unterschriften seiner beiden Italowestern-Helden vor Jahren sogar auf seinen linken Oberarm tätowieren lassen. Jetzt sind zwei neue Tattoos dazugekommen: Beim Dreh für eine 45-Minuten-Doku über die Supernasen-Filme, die am 20. August auf RTL ausgestrahlt wird, hat sich nicht nur ein großer Wunsch des 43-Jährigen erfüllt, Thomas Gottschalk und Mike Krüger am Wörthersee zu begegnen.

Als Extremfan der beiden Sprücheklopfer aus den 80ern wurde er vom Filmteam sogar unverhofft eine Stunde lang über den Supernasen-Hype interviewt. Türöffner war der österreichische Regisseur Karl-Martin Pold, den Widlicky noch von der Kino-Doku „Sie nannten ihn Spencer“ kennt, die vor fünf Jahren auf Druck der großen Fangemeinde entstand und in die Stephan Widlicky und sein Bruder Jörg sogar ein paar Tausend Euro investiert haben.

Supernasen-Konterfei als Tattoo auf dem linken Trizeps

Siebenmal hat Stephan Widlicky Bud Spencer getroffen bis zu dessen Tod, viermal ist er Terence Hill schon hinterhergereist. Für das Treffen mit Sylvester Stallone ist er vor drei Jahren extra nach Los Angeles geflogen. Und jetzt ging’s nach Velden am Wörthersee. Dort hat sich Stephan Widlicky im Casinohotel eingemietet – und dann lief es für ihn wie geschmiert: Direkt nach dem Interviewtermin hatte er Gelegenheit, Michael Kraiger, den Geschäftsführer der Produktionsfirma, kennenzulernen, mit dem er ausgeheckt hat, sich das Konterfei der beiden Supernasen auf seinen linken Trizeps tätowieren zu lassen – „von Lukas Schneider in Klagenfurt, der auf dem Gebiet Realistic und Portraits eine echte Koryphäe ist“, erzählt Widlicky, der zu diesem Termin natürlich auch von einem Kamerateam begleitet wurde.

Im Jahr 1982 war mit „Piratensender Powerplay“ die erste Folge der Supernasen-Reihe in die Kinos gekommen – zum Doku-Dreh 40 Jahre später stand ganz Velden im Zeichen dieses 80er-Jahre-Klamauks. Für Stephan Widlicky eine super Gelegenheit, gleich mehrere seiner Kindheitshelden zu treffen: Im alten Casino, wo ein Supernasen-Museum eingerichtet war, begegnete er gleich am ersten Abend Schauspieler und Regisseur Otto Retzer („Ein Schloss am Wörthersee“) und hat bei dieser Gelegenheit auch Thomas Gottschalk und Mike Krüger zum ersten Mal am Wörthersee auf der Bühne erlebt.

Tags drauf stellten die beiden dann – vor einigen Hundert Fans – vor dem Schlosshotel in Velden das Buch „Die Supernasen und ihre Filme“ vor. Mit dabei: prominente Gäste wie die Serienschauspielerin Julia Kent und Drehbuchautor Erich Tomek, eine Gesangseinlage von Schlagerstar Andreas Gabalier und das türkisfarbene Wasser des Wörthersees. Da Widlicky unverhofft Teil der RTL-Doku wurde, war auch er zur Gala im Casino eingeladen – neben Stars wie Heino, Michael Winslow („Police Academy“) und Ottfried Fischer. „Dies war“, schwärmt Widlicky, „definitiv einer der schönsten Tage in meinem Leben.“ Doch es sollte noch besser kommen.

Am nächsten Tag traf er zunächst Thomas Gottschalks Sohn Roman – „ein sehr netter und lustiger Geselle, der extra aus San Diego/Kalifornien angereist ist“. Und dann konnte Widlicky endlich – mit einem weiteren Fan und zwei Komparsen aus „Zwei Nasen tanken Super“ – Mike Krüger und Thomas Gottschalk persönlich kennenlernen. Und zwar an einem Original-Supernasen-Drehort: einem italienischen Restaurant, das im Film als Burgerrestaurant herhalten musste. Hier hat er den beiden Sprücheklopfern sein nadelfrisches Supernasen-Tattoo gleich gezeigt, was offenbar gut ankam: Thomas Gottschalk jedenfalls hat gleich sein Handy gezückt und Fotos von dem gestochenen Konterfei gemacht.

Von Thomas Gottschalk persönlich zu „Wetten, dass ..?“ eingeladen

Selbst die Bitte, neben dem Tattoo – und den Autogrammen von Bud Spencer und Terence Hill – auf seinem linken Oberarm zu unterschreiben, schlugen die beiden ihm nicht aus und lieferten noch ein paar flotte Sprüche gratis dazu: Auf Mike Krügers Ankündigung, „jetzt muss ich auch noch schön schreiben“, konterte Gottschalk frech: „Verschreib dich nicht wieder!“

Stephan Widlicky kann aber noch einen Erfolg für sich verbuchen: Als er Gottschalk erzählte, dass er sich schon oft vergeblich um eine Eintrittskarte für eine „Wetten, dass ..?“-Show bemüht habe, versprach dieser ihm zwei Karten aus seinem Kontingent für den nächsten Termin in Friedrichshafen. „Das ist für mich“, schwärmt der 43-Jährige, „der absolute Ritterschlag: Von Thomas Gottschalk persönlich zu „Wetten, dass ..?“ eingeladen werden, dann habe ich so ziemlich alles erreicht!“

Bud Spencer, Terence Hill und Sylvester Stallone – Stephan Widlicky, Autogrammjäger aus Schorndorf, hat sie alle getroffen und sich die Unterschriften seiner beiden Italowestern-Helden vor Jahren sogar auf seinen linken Oberarm tätowieren lassen. Jetzt sind zwei neue Tattoos dazugekommen: Beim Dreh für eine 45-Minuten-Doku über die Supernasen-Filme, die am 20. August auf RTL ausgestrahlt wird, hat sich nicht nur ein großer Wunsch des 43-Jährigen erfüllt, Thomas Gottschalk und Mike Krüger am

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper