Schorndorf

Weintage auf dem Marktplatz

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Besser kann's nicht laufen: Weinfest in Schorndorf. © Benjamin Beytekin
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Besser kann's nicht laufen: Weinfest in Schorndorf. © Benjamin Beytekin

Schorndorf. Für die Weintage kam der Sommer noch mal zurück: Laue Abende boten am Wochenende beste Bedingungen, um auf dem Schorndorfer Marktplatz einen guten Tropfen zu genießen. Die Wengerter schauen jetzt auch genau auf das Wetter in den kommenden Wochen. Dann wird sich entscheiden, ob aus einem Jahr, das mit den Frostnächten im Frühjahr suboptimal begann, noch ein guter Weinjahrgang wird.

Ein Hochsommertag mit Temperaturen über 30 Grad am Samstag hat für ein Straßenfest wie die Weintage natürlich auch eine Kehrseite. Zwar ließ es sich bis in die Nacht bei angenehmen Temperaturen wunderbar auf den Bänken auf dem Marktplatz sitzen. Aber bevor die Sonne hinter den Häusern war, kamen nur wenige Besucher. Und für den Weinverkauf an den Ständen ist die Hitze auch eine Herausforderung. „Die Kühlung ist schwierig“, sagt Jörg Ellwanger. Am Stand des Winterbacher Weinguts Jürgen Ellwanger haben sie zusätzlich zu den Kühlschränken eine metallene Wanne aufgestellt und mit Eiswürfeln gefüllt, in der die Flaschen kühl gehalten werden und schnell griffbereit sind. Knifflig sei es aber auch mit den Gläsern, sagt Jörg Ellwanger. Wenn sich ein Glas in der Nachmittagssonne bis auf 30 Grad erwärme, nütze es wenig, wenn der Wein wohltemperiert sei.

"Eigentlich ist es ein perfektes Weinwetter"

Am Stand des Weinguts Bernhard Ellwanger aus Großheppach sind sie deswegen dazu übergegangen, die gekühlten Gläser kistenweise immer frisch aus dem Kühlwagen zu holen. Trotz der kleineren Schwierigkeiten wegen der Hitze meint dort Yvonne Ellwanger: „Eigentlich ist es ein perfektes Weinwetter, wenn die Sonne mal weg ist.“

Kein Gedränge vor den Ständen

Die Wengerter sind also insgesamt zufrieden mit dem Wetter – bis auf einen kurzen, aber heftigen Gewitter-Regenguss am Sonntag blieb es trocken – und auch mit dem Besucherzuspruch. Genau richtig, meint Jörg Ellwanger. Vor allem am Freitag- und Samstagabend war viel los. Aber nicht zu viel, so dass sich kein Gedränge vor den Ständen bildete, so sei es am besten. „Uns ist es auch wichtig, dass wir mit den Leuten schwätzen können“, sagt Jörg Ellwanger.

Sehr schöne Atmosphäre in Schorndorf

Außer den beiden Ellwangers aus Winterbach und Großheppach waren drei weitere Weinproduzenten am Wochenende auf dem Schorndorfer Marktplatz vertreten: aus Geradstetten die Weinkellerei und Fruchtsaftkelterei Knauer sowie aus Beutelsbach das Weingut Markus Dobler und die Remstalkellerei. Sie alle haben Anbauflächen rund um Schorndorf, das ist die Voraussetzung, um bei den Weintagen dabei sein zu können. In Schorndorf gebe es für ein Weinfest eine sehr schöne Atmosphäre mit den Fachwerkhäusern am Marktplatz, meint Angelika Knauer vom gleichnamigen Weingut aus Geradstetten. Auch die großen, weißen Schirme mit den bunten Lampen darunter würden ihren Beitrag leisten, dass die Leute schön sitzen können.

Die Wochen der Entscheidung im Wengert stehen bevor

Bevor mit der untergehenden Sonne der Betrieb am Stand so richtig in Fahrt kommt, hat Angelika Knauer kurz Zeit, über das Weinjahr zu sprechen. Der schlimme Frost im Frühjahr, meint sie, habe die Reben gar nicht so sehr getroffen. „Der war hauptsächlich schlecht für die Äpfel.“ Dem Wein, vom empfindlichen Trollinger abgesehen, habe es wenig geschadet, so ihre Erfahrung. Aber, ob der Jahrgang gut wird, da legt sie sich jetzt, zwei, drei Wochen vor dem Beginn der Lese noch nicht fest. „Erst wenn der Wein im Keller ist, ist man auf der sicheren Seite“, sagt Angelika Knauer. „Vorher eine Prognose abzugeben, wird immer schwieriger.“ Entscheidend sei immer der Schluss der Saison, sagt auch Jörg Ellwanger. Er müsse etwas lachen, wenn der Weinbauverband schon Anfang August seine Prognose für die Bilanz des Weinjahres abgebe. „Ich kann es Ihnen auch zwei Wochen vor der Lese nicht sagen.“ Yvonne Ellwanger sagt: Der Frühjahrs-Frost sei für Trollinger und Lemberger schlecht gewesen. Spätere Sorten wie der Merlot seien gar nicht betroffen.

Schwankungen sind ganz normal

Gut dran sei, sagt Jörg Ellwanger, wer mit Frostruten arbeite. Das heißt: Wer lange eine zweite Rute stehen lässt, zur Sicherheit, falls es an der Hauptrute Frostausfall gibt. Seine Bilanz klingt sehr entspannt: Schwankungen im Ertrag von 20 bis 30 Prozent seien ganz normal. Wenn es hintenraus im Spätsommer und Herbst gute Bedingungen gebe, dann könnte sich der Ausfall durch den Frühjahrsfrost auch noch ausgleichen. Es komme auch mal wieder auf die Kirschessigfliege an, den Schädling, der die Trauben anbohrt und ihre Eier hineinlegt. Wenn die nächsten Tage und Wochen feucht und warm würden, könnte das die Fliege begünstigen, meint Jörg Ellwanger. Unterwegs sei sie schon. Die Wengerter hoffen deswegen auf wenig Regen, tags viel Sonne und kühle Nächte. Dann stehen die Chancen gut, dass es nächstes Jahr bei den 23. Weintagen auch 2017er-Jahrgänge gibt, die Weinfreunde richtig glücklich machen.