Schorndorf

Ziegelei-Seebad in Schorndorf: Abend-Tickets für Berufstätige

Oskar-Frech-Seebad
Das tut gut bei diesen Temperaturen: Baden im kühlen Ziegelei-Bad. © ALEXANDRA PALMIZI

Sonne pur und 30 Grad im Schatten: Nach dem nasskalten Frühling ist der Sommer endlich da. Das zeigt sich auch in den Freibädern. Rund 4500 Badegäste haben sich seit der Eröffnung am 1. Juni bis zu diesem Dienstag für das Ziegelei-Seebad ein Ticket geholt. Damit ist der Schorndorfer Bäderchef Jörg Bay sehr zufrieden. Am vergangenen Sonntag und Samstagnachmittag seien die beiden Zeitfenster komplett ausgebucht gewesen, ohne dass es zu coronabedingten Problemen unter Schwimmern oder Sonnenanbeter auf der großen Liegewiese gekommen wäre. „Es läuft“, konstatiert der Bäderchef.

Ein Zeitfenster für Berufstätige?

Es läuft sogar so gut, dass sich Berufstätige, die tagsüber keine Zeit fürs Freibad haben, einen weiteren Time-Slot abends zwischen 18 Uhr und 20 Uhr wünschen. Dann könnten sie noch ein paar Runden im kühlen Wasser ziehen, während Familien mit Kindern oder Schüler längst wieder zu Hause sind. Einem weiteren offiziellen Zeitfenster erklärt Jörg Bay eine klare Absage. „Das wünschen sich viele“, sagt er. „Dann müsste ich vorher aber alle Badegäste aus dem Zeitfenster ab 13 Uhr nach Hause schicken.“ Wie berichtet, werden im Ziegelei-Seebad wie im vergangenen Jahr zwei Time-Slots angeboten: Für das erste Zeitfenster von 9 bis 12 Uhr brauchen die Besucher ein Ticket, das sie online oder an der Kasse kaufen können oder alternativ eine Saisonkarte. Der Eintritt zum zweiten Zeitfenster von 13 bis 19 ist nur mit einem Onlineticket möglich.

Einen Feierabend-Time-Slot wird es nicht geben, gleichwohl weiß auch der Bäderchef, dass es im Freibad abends leerer wird – und das kommt den Spätschwimmern auch zugute. Den ganzen Nachmittag registriert das Kassenpersonal die Badegäste, die das Ziegelei-Bad verlassen. „Gegen 16.30 Uhr werde ich per Telefon oder über WhatsApp darüber informiert, wie viele Plätze ich frei geben darf“, erklärt Jörg Bay. Diese Plätze seien ab etwa 17 Uhr wieder buchbar – und sind damit eine pragmatische Lösung für Leute, die nach der Arbeit noch eine Runde schwimmen wollen. Laut Bay werden auf diese Weise ab 17 Uhr zwischen 50 und 100 Plätze frei für neue Badegäste. Seiner Erfahrung nach werden davon aber gerade mal 30 Tickets neu gebucht. „Noch nie sind alle Tickets verkauft worden“, sagt er. Trotzdem könne er die Abendtickets nicht schon am Morgen vergeben, weil am Ende eben doch unklar sei, wie viele Schwimmer noch im Bad seien.

In normalen Jahren tummeln sich gleichzeitig bis zu 3500 Badegäste

900 Badegäste dürfen sich der Corona-Verordnung zufolge derzeit gleichzeitig im Ziegelei-Seebad aufhalten. Ein Klacks gegen die 3500 Menschen, die sich in normalen Jahren an heißen Tagen auf der Wiese und im Wasser tummeln. Auch rund um den Kiosk läuft nach Angaben Bays alles in ruhigen Bahnen. Menschen in der Warteschlange müssen Masken tragen, an den Tischen dürfen die Masken aber wie in jeder Gastronomie abgelegt werden. Seit dieser Saison vermelden den Gästen an den Tischen elektronische Piepser, wenn sie ihre Speisen abholen können. So können lange Schlangen an der Essensausgabe vermieden werden.

Musste aufgrund der Inzidenzzahlen im Freibad anfangs noch Impfungen oder Schnelltests nachgewiesen werden, ist die Testpflicht inzwischen ganz weggefallen. Und auch das Oskar-Frech-Hallenbad ist seit Montag wieder offen. Die Sauna soll am 21. Juni eröffnen.

Sonne pur und 30 Grad im Schatten: Nach dem nasskalten Frühling ist der Sommer endlich da. Das zeigt sich auch in den Freibädern. Rund 4500 Badegäste haben sich seit der Eröffnung am 1. Juni bis zu diesem Dienstag für das Ziegelei-Seebad ein Ticket geholt. Damit ist der Schorndorfer Bäderchef Jörg Bay sehr zufrieden. Am vergangenen Sonntag und Samstagnachmittag seien die beiden Zeitfenster komplett ausgebucht gewesen, ohne dass es zu coronabedingten Problemen unter Schwimmern oder

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