Schwaikheim

Baugebiet Heiße Klinge: Wo (fast) alles in der Nähe ist

Neubaugebiet Heiße Klinge: Wo (fast) alles in der Nähe ist_0
Zwischen Lessingstraße und Gebiet Grundwiesen (links) und Bahnlinie (rechts zwischen den Bäumen) wird das Gebiet Heiße Klinge liegen. © Büttner / ZVW

Schwaikheim. In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof, in weniger als einer halben Stunde mit der S-Bahn in Stuttgart, in einer knappen Stunde mit ihr am Flughafen, in zwei Minuten mit dem Auto auf der B 14, auf der gegenüberliegenden Seite direkt zu Fuß ins Naherholungsgebiet, keine fünf Minuten zur Schule, der Kindergarten am Rand und all das auf einem Areal, das bereits genutzt wird, also nicht auf der „grünen Wiese“ liegt – das Gebiet Heiße Klinge drängt sich wie kaum ein anderes zur Bebauung und zum Wohnen geradezu auf.

Die Liste der Vorteile ist, mal ohnehin abgesehen von der Südost-Hanglage, aber noch länger, wieder mal kommt die Kompaktheit Schwaikheims zum Tragen: Wer von den künftigen Bewohnern im Industriegebiet schafft, kommt über den nahen Bahnhof durch die Unterführung dorthin.

Zum nächsten Einkaufsmarkt sind es ein paar Gehminuten. Der neue Einkaufsmarkt in der Ortsmitte liegt, wenn man nicht gerade den Wocheneinkauf erledigen will, noch in zumutbarer Entfernung, um ebenfalls zu Fuß oder mit dem Rad dorthin zu kommen. Das Gleiche gilt für die Läden an der Bahnhofstraße.

Nicht weit zur Schule, zum Kindergarten, zum Einkaufsmarkt

Das Jakobushaus der evangelischen Kirchengemeinde ist nicht weit, ebenso das Naturfreundehaus oder die katholische Kirche oder der Hauptversammlungsort im Flecken, die Gemeindehalle. Die Feuerwehr ist von ihrem neuen Standort bei einem Brand ruck, zuck vor Ort.

Im Rathaus ist man in einer Viertelstunde, wer noch mal fünf Minuten dranhängt, ist im Freizeitzentrum mit dem Freibad, der Fritz-Ulrich-Halle, den Rasenspielplätzen, der Tennisanlage, der Skateranlage, dem idyllischen Ententeich, eine seinerseits kompakte Ansammlung, die so in anderen Gemeinden nicht häufig vorkommt.

Man ist mit der S-Bahn so schnell in der Stadt Winnenden, dass sich das Hinsetzen gar nicht lohnt, in nur wenigen Minuten mehr in Waiblingen. Ludwigsburg ist, mit dem Auto, sozusagen ums Eck. Und Glasfaser, für schnelles Internet, reicht bis ins Haus. Nur eines hat Schwaikheim nicht, was aber für den ganzen Rems-Murr-Kreis gilt: einen nahen Autobahnanschluss.

Nähe zum Bahnhof hat auch eine Kehrseite

Die Ansammlung von Vorzügen bedeutet aber nicht, dass das Neubaugebiet völlig unumstritten war oder ist. Nicht nur, aber vor allem die Grünen stört, dass das naturnahe, grüne Gelände der bisherigen Rosengärtnerei Asphalt und Beton weichen muss. Die Nähe zum Bahnhof hat auch eine Kehrseite: Entlang der Bahnlinie ist zum Baugebiet hin aufwendiger Lärmschutz (Wall) erforderlich. Auch die geplante Erschließung sorgt anhaltend für Diskussionen.

Zunächst war eine zweite Zu- und Abfahrt über die Lessingstraße geplant. Nach versammeltem und heftigem Widerspruch der dortigen Anwohner setzt man nun auf die alleinige Erschließung des Gebiets über die obere Bahnhofstraße. Was für mehr Verkehr auf der Bahnhofstraße und der Fritz-Müller-Allee führen wird, und das sorgt wiederum bei den dortigen Anwohnern nicht für Begeisterung.

Der Verkehrsplaner versichert allerdings, die zusätzlichen Autos, die zur Heißen Klinge fahren oder diese verlassen, fielen im Vergleich zum sonstigen Verkehrsaufkommen nicht ins Gewicht. Allerdings sieht die Gemeinde durchaus einen Anlass, ihr bisheriges Verkehrsentwicklungskonzept fortzuschreiben, anzupassen.

Durch Erschließungsabschnitte wird früher mit dem Bauen begonnen

Auch die Planung der Erschließung des Gebiets selbst sorgte für erhöhten Gesprächsbedarf. Zunächst war nur ein Abschnitt vorgesehen, mit einer Dauer von fast zwei Jahren. Die so zu erwartende Verteuerung des Bauens für die Bauherren, aber auch für die Mieter, an die die Mehrkosten „weitergereicht“ werden, führte zu Nachverhandlungen vor allem mit den zwei Bauträgern des Gebiets.

Ergebnis war, dass es mehrere Abschnitte geben wird, mit einer voraussichtlichen Gesamtdauer von 15 Monaten, so dass nach der Fertigstellung des ersten Abschnitts (etwa zehn Monate) mit dem Bauen dort begonnen werden kann.

Last, but not least ein weiterer Stein des Anstoßes: die erhebliche Erhöhung der Zahl der Wohneinheiten (auf 210), im Laufe der Planung, aber erst nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung (Workshops) die damit einhergehende höhere Verdichtung.


Schwaikheim. In direkter Nachbarschaft zum Bahnhof, in weniger als einer halben Stunde mit der S-Bahn in Stuttgart, in einer knappen Stunde mit ihr am Flughafen, in zwei Minuten mit dem Auto auf der B 14, auf der gegenüberliegenden Seite direkt zu Fuß ins Naherholungsgebiet, keine fünf Minuten zur Schule, der Kindergarten am Rand und all das auf einem Areal, das bereits genutzt wird, also nicht auf der „grünen Wiese“ liegt – das Gebiet Heiße Klinge drängt sich

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