Schwaikheim

Erschließungsarbeiten für das künftige Wohngebiet Heiße Klinge in Schwaikheim abgeschlossen

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Feierliches Banddurchschneiden - Eröffnung vom Neubaugebiet Heiße Klinge, Schwaikheim, 02.06.2020.
Symbolischer Startschuss mit Corona-Sicherheitsabstand: Grünplaner Roland Steinbach, Bürgermeister Gerhard Häuser, Günter Baumann vom Erschließungsträger Geoteck und Philipp Klöpfer von der gleichnamigen Baufirma (v.l.). © Benjamin Beytekin
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Luftbild vom Neubaugebiet Heiße Klinge, Schwaikheim, 02.06.2020.
Das Gelände steigt sowohl vom Bahnhof her (oben) als auch von der S-Bahn-Strecke her (r.) an, auf zwei Flächen (Kräne) unten wird bereits gebaut, weiter oben ist nun der Straßen- und Wegebau abgeschlossen, dort sind vor allem Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften geplant. Fotos: Beytekin © Benjamin Beytekin

Auch der zweite Abschnitt der Erschließungsarbeiten im künftigen Neubaugebiet Heiße Klinge ist nun abgeschlossen, viereinhalb Monate nach dem ersten Abschnitt. Dazwischen lag und liegt nach wie vor Corona. Das Virus hat allerdings den Klöpfer-Bautrupp und auch die Mitarbeiter anderer beteiligter Firmen nicht aufhalten können. Es habe keine Ausfälle gegeben und so seien die Arbeiten termingerecht erfolgt, berichtete Günter Baumann vom Erschließungsträger Geoteck bei der Übergabe, wobei die Feier dazu allerdings eben wegen Corona nur in kleiner Runde stattfand.

Wohl mehr Probleme als das Virus bereitete „die besondere Herausforderung“ so Baumann, dass parallel zu den Erschließungsarbeiten des zweiten Abschnitts im ersten bereits der Hochbau begann, zeitweise kam man sich in die Quere, Zufahrten wurden zugeparkt und die Menge der Lkw, die über die angrenzende Straße kamen und sich dort auch stauten, strapazierten Geduld und Nerven der Anwohner dort zeitweise. Die beiden Abschnitte wurden, entgegen der ursprünglichen „Alles in einem Zug“-Planung, gebildet, um früher mit dem Hochbau beginnen zu können und damit auch um den Bauherren zusätzliche Kosten zu ersparen.

Grüngürtel und Quartiersplatz erst, wenn der Hochbau fertig ist

Abschluss der Erschließungsarbeiten bedeutet vor allem, dass die Straßen und Wege, natürlich bis auf die Endbeläge, fertiggestellt sind und die Bauherren loslegen können, theoretisch, denn zuvor müssen erst mal Baugesuche eingehen und die Anträge genehmigt sein. Der Kinderspielplatz am Rande ist bereits fertig, ebenso die mit einem Erdwall kombinierte Lärmschutzwand sowie der Fuß- und Radweg an ihr entlang hoch zur Erbachlinde. Der künftige Verlauf des Grüngürtels, der das Gebiet quer auf einer Breite von etwa zehn Metern, mit einer behindertengerechten Steigung/Gefälle von knapp unter sechs Prozent, durchschneiden wird, lässt sich bereits erahnen. Allerdings werden diese Grünfläche zwischen den Erschließungsabschnitten und der geplante Quartiersplatz laut Baumann erst 2024/2025 angelegt, wenn die Phase des Hochbaus in dem Gebiet beendet ist. Im kommenden Jahr ist die erforderliche Kanalerweiterung in der benachbarten Bahnhofstraße geplant. Rund 7,3 Millionen Euro wird die Erschließung insgesamt inklusive Kanal kosten.

210 Wohneinheiten geplant, auch vergünstigte Mietwohnungen

Auf dem rund fünf Hektar großen Gelände in Hanglage, dass sich vom Bahnhof bis zu den Kleingärten unterhalb der Erbachlinde, von Lärmwall bei der S-Bahn-Strecke bis zur Lessingstraße erstreckt, sind 210 Wohneinheiten geplant, im ersten Abschnitt vorwiegend Mehrfamilien- und Reihenhäuser, im zweiten überwiegend Einfamilienhäuser- und Doppelhaushälften. Die überwiegende Zahl der Bauplätze wird von den Bauträgern Pfleiderer und Bonava überplant und die dort entstehenden Gebäude von ihnen vermarktet. Die Baugenossenschaft Winnenden wird außerdem, zusammen mit Pfleiderer, Mietwohnungen mit vergünstigten Mietpreisen erstellen.

Aus der Umlegung, bei der alle Flächen im freiwilligen Verfahren erworben werden konnten, kamen auch zwölf Bauplätze heraus, die die Gemeinde verkauft hat, diese liegen am westlichen Ende des Gebiets. Diese werden von der Höhe aus eine Fernsicht auf und über Schwaikheim hinaus bieten, auch das hat der gemeinsame Rundgang nach dem Ritual des Banddurchschneidens gezeigt. Bis dahin wird aber wohl noch einige Zeit vergehen, während am anderen, östlichen, Ende es mit den Mehrfamilien- und Reihenhäusern, die auf Baugruben mit imponierenden Ausmaßen errichtet werden, bereits zügig vorangeht.

Bürgermeister Gerhard Häuser erinnerte bei der Übergabe noch einmal an die Vorzüge des Gebiets: Nähe zu Bahnhof und B 14, zum Paula-Korell-Kinderhaus, zum Kinderhaus Lessingstraße, zur Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule, so dass all diese Einrichtungen der Gemeinde gut zu Fuß erreichbar sind. Auch Grün wie das Spaziergebiet Römerweg und das Naherholungsgebiet Dornhaus sind nahe, ebenso wie Radwege für Ausfahrten in alle Richtungen.

Auch der zweite Abschnitt der Erschließungsarbeiten im künftigen Neubaugebiet Heiße Klinge ist nun abgeschlossen, viereinhalb Monate nach dem ersten Abschnitt. Dazwischen lag und liegt nach wie vor Corona. Das Virus hat allerdings den Klöpfer-Bautrupp und auch die Mitarbeiter anderer beteiligter Firmen nicht aufhalten können. Es habe keine Ausfälle gegeben und so seien die Arbeiten termingerecht erfolgt, berichtete Günter Baumann vom Erschließungsträger Geoteck bei der Übergabe, wobei die

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