Schwaikheim

"Kritische Situationen" auf dem Fleckenfest Schwaikheim: Polizei will über Alkohol-Ausschank sprechen

Fleckenfest
Weitgehend ein friedliches Miteinander beim diesjährigen Fleckenfest. © Alexandra Palmizi

Bereits am Sonntagabend, 3. Juli, hat die Schwaikheimer Polizei ein erstes Fazit des diesjährigen Fleckenfestes gezogen. „Wir können noch keine Zahlen nennen, aber das Fest war in diesem Jahr wirklich sehr gut besucht“, erzählt Jürgen Weißhaar vom Polizeiposten in Schwaikheim.

Ermittlungen wegen Körperverletzung

Für die Beamten sei es im Großen und Ganzen ein sehr angenehmes Fest gewesen. „Wir hatten zwei bis drei Vorkommnisse, das Hauptproblem dabei direkt am Freitagabend.“ Mehrere Personen hatten auf einen 21-Jährigen eingeschlagen. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung. Das waren ein paar Halbstarke“, meint Weißhaar. Zeugen werden nach wie vor gebeten, sich zu melden unter 0 71 95/ 96 90 30.

Zwei Körperverletzungsdelikte haben sich dann auch am Samstag ereignet. „Ein Betrunkener hat ein Mädchen belästigt. Daraufhin ist der Sicherheitsdienst eingeschritten, der betrunkene Mann hat ihn geschlagen. Dabei hat sich eine Person leicht verletzt“, so Jürgen Weißhaar. Trotzdem zieht er ein positives Fazit. „Es war ein normales Fest wie vor Corona“, ordnet er ein.

Ruhestörung? Polizei will über Ausschankzeiten sprechen

Sorgen, wonach es in diesem Jahr nach der Zwangspause vermehrt zu Schlägereien oder anderen Problemen kommt, haben sich nicht bewahrheitet. Trotzdem sieht Weißhaar Gesprächsbedarf, was die Ausschankzeiten betrifft. In diesem Jahr durften die Vereine bis nach 1 Uhr Alkohol verkaufen. „Darüber wird sicher noch einmal zu sprechen sein. Es ist zu ein paar kritischen Situationen gekommen. Ein Verein hat sehr lange Musik gespielt, dort waren wir mit mehreren Beamten vor Ort, bis sich die Situation aufgelöst hat“, berichtet der Beamte.

Seines Wissens nach ist es zu einem Anruf bezüglich einer Ruhestörung gekommen.

Das erste Fleckenfest für Bürgermeisterin Loff

Das Fleckenfest in Schwaikheim war zuletzt wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden und fand in diesem Jahr erstmals wieder statt - unter großem ehrenamtlichen Einsatz. Es war auch das erste Fleckenfest für Bürgermeisterin Astrid Loff in dieser Funktion. Wie sie sich beim Fassanstich am Freitagabend geschlagen hat, lesen Sie hier.

Ein positives Fazit zieht auch Loff am Montagnachmittag. „Noch habe ich nicht mit allen Beteiligten gesprochen. Aber diejenigen, mit denen ich Kontakt hatte, sind alle total glücklich“, erzählt sie am Telefon. Teilweise haben Verantwortliche der Vereine der Bürgermeisterin sogar von Rekordumsätzen berichtet. „Es ist zu ein paar wenigen Zwischenfällen gekommen. Die Sicherheitsleute haben dennoch von einem friedlichen Fest berichtet“, sagt die Bürgermeisterin.

Wie und ob die Ausschankzeiten bei der nächsten Auflage angepasst werden, müsse noch besprochen werden. „Zunächst analysieren wir intern, und dann sprechen wir mit den Vereinen. Dabei wird das sicher auch ein Thema sein.“ Generell habe sie allerdings bisher nicht gehört, dass sich durch die Schankzeiten das Gewaltpotential erhöht hat.

Beim nächsten Fleckenfest sollen die Öffnungszeiten der Toiletten verlängert werden. „Es gibt doch noch Leute, die etwas länger an den Ständen sitzen“, so Loff.

Bereits am Sonntagabend, 3. Juli, hat die Schwaikheimer Polizei ein erstes Fazit des diesjährigen Fleckenfestes gezogen. „Wir können noch keine Zahlen nennen, aber das Fest war in diesem Jahr wirklich sehr gut besucht“, erzählt Jürgen Weißhaar vom Polizeiposten in Schwaikheim.

Ermittlungen wegen Körperverletzung

Für die Beamten sei es im Großen und Ganzen ein sehr angenehmes Fest gewesen. „Wir hatten zwei bis drei Vorkommnisse, das Hauptproblem dabei direkt am Freitagabend.“

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