Schwaikheim

Schwaikheim: Friseur Scholz kommt in ehemalige Bäckerei Maurer

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Direkt neben dem Stonehenge-Kreisel: Zentraler geht es kaum. © habermann

Schwaikheim bekommt einen weiteren Friseursalon, in zentralster Lage. Oliver Scholz übernimmt die Maurer-Räume am „Stonehenge-Kreisel“, die seit dem Umzug der Bäckerei in das gegenüberliegende Edeka-Markt-Gebäude leer stehen.

Damit kommt zu den rund einem halben Dutzend bestehender Haarschneide- und Frisurensalons in Schwaikheim ein neuer hinzu, der zudem in kürzester Entfernung zu anderen in der Ortsmitte liegen wird. Der Umnutzungsantrag liegt beim Baurechtsamt des Gemeindeverwaltungsverbands, ist also noch in Bearbeitung, Scholz wartet auf die Genehmigung. Er rechnet damit, dass er in der letzten Aprilwoche in Schwaikheim eröffnen kann.

Auf die Konkurrenz dort angesprochen, die „Marktlage“, verweist er zunächst auf die „Grundformel“: je 1000 Einwohner ein Friseurgeschäft. Demnach wäre also bei rund 9500 Einwohnern derzeit in Schwaikheim durchaus noch „Luft“ für einen weiteren Salon. Für Scholz sind aber andere Gesichtspunkte aussagekräftiger als statistische Erfahrungswerte. Er wisse, dass die Schwaikheimer zum einen sehr „ortsgebunden“ seien und „dass wir dort Neuling sind“. Er gehe also schon davon aus, dass es seine Zeit brauchen werde, einen Kundenstamm dort aufzubauen.

Erfahrung: Bei Friseuren folgen Kunden oft Mitarbeitern

Andererseits komme er mit langjährigen, erfahrenen Mitarbeitern nach Schwaikheim. Er habe Mitarbeiter, die selbst in Schwaikheim wohnen, und es gebe Kunden von dort, die in die Filialen in Korb, Winnenden und sogar in Endersbach gingen. Es sei bekannt, dass in einem Gewerbe wie den Friseuren oft Kunden den Mitarbeitern folgten, mitgingen, weil sie die vertraute Qualität, Sicherheit schätzten. „Dienstleistung ist anders als beim Handel“, so Oliver Scholz.

Die Schwaikheimer Filiale leiten wird seine Tochter Nadine, die bisher den Salon in Endersbach führt, der zuvor die jüngste Scholz’sche Neueröffnung war. Sie wohnt selbst in Schwaikheim. Überhaupt hat Oliver Scholz dorthin familiäre Wurzeln. Seine Großeltern väterlicherseits haben nach der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien in Schwaikheim ein neues Zuhause gefunden. „Ich war also in jungen Jahren regelmäßig dort.“

Und sein Zahnarzt ist in Schwaikheim, er sei also immer wieder dort, schätze die Entwicklungen vor Ort. Und damit auch die einheimische Konkurrenz, wobei er selbst von Kollegen spricht. Er wisse durchaus, dass jede(r) seine/ihre Stammkundschaft hat und dass es im Friseurgewerbe eine hohe Kundentreue gebe, setze von daher auf einen eher stetigen Aufbau eines Kundenstamms in Schwaikheim.

Eine „Ur“-Schwaikheimerin, die natürlich ihren Stammfriseur dort hat, berichtet, dass Bekannte von ihr mitunter durchaus Probleme haben, wenn sie bei ihren Friseuren vor Ort kurzfristig einen Termin möchten, weil die gut ausgelastet sind. Von daher könnte eine Erweiterung des Angebots also für eine gewisse Entlastung sorgen.

Scholz geht mit vier Mitarbeiterinnen in Schwaikheim an den Start, davon eine in Teilzeit. Es wird dort auch „Beauty“ angeboten, „dekorative Kosmetik“, wie er sagt, und Maniküre. Alles verraten will er aber vorher nicht, nur: „Ein paar Ideen haben wir schon.“ Scholz betreibt Filialen in Winnenden (Marktstraße), in Korb, in Waiblingen, in Kernen-Rommelshausen, in Weinstadt-Endersbach, in Schorndorf, in Fellbach, in Bad Cannstatt, in Stuttgart (Killesberg, Milaneo, Gerberviertel). In Weinstadt gibt es außerdem eine Scholz-„Akademie“ für Aus- und Weiterbildung in Endersbach.

Schwaikheim bekommt einen weiteren Friseursalon, in zentralster Lage. Oliver Scholz übernimmt die Maurer-Räume am „Stonehenge-Kreisel“, die seit dem Umzug der Bäckerei in das gegenüberliegende Edeka-Markt-Gebäude leer stehen.

Damit kommt zu den rund einem halben Dutzend bestehender Haarschneide- und Frisurensalons in Schwaikheim ein neuer hinzu, der zudem in kürzester Entfernung zu anderen in der Ortsmitte liegen wird. Der Umnutzungsantrag liegt beim Baurechtsamt des

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