Schwaikheim

Schwaikheimer Kirbe: einfach mal d’Leud wiedersehen

kirbe
Reges Treiben in der Bahnhofstraße. © büttner

„Mal wieder Leut’ sehen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.“ So brachte es ein Kirbe-Besucher den Kern der vom örtlichen Bund der Selbstständigen (BdS) organisierten Veranstaltung treffend auf den Punkt.

Leut’ dafür waren wahrlich genug unterwegs auf den für die Kirbe gesperrten Bereichen der oberen Bahnhofstraße und der Ludwigsburger Straße. Die Schwaikheimer und wohl auch einige Auswärtige aus der Nachbarschaft machten reichlich Gebrauch von dieser Gelegenheit, die ihnen die Pandemie zwei Jahre lang verwehrt hatte. Dafür hätte es zwar ein paar Grad wärmer sein können, aber Hauptsache es blieb trocken.

Alles etwas enger beisammen und damit keine großen Lücken mehr

Das Kirbe-Areal war zwar gegenüber früher etwas geschrumpft, das tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch, im Gegenteil. So rückten die Stände und Mitmachangebote näher zusammen, es gab keine großen Lücken mehr.

Das begann schon mit dem Aufgebot der Sportfreunde beim „Stonehenge“-Kreisel, wo sie nicht nur reichlich Nahrung anboten, und wo sich auch eine Schlange beim Anstehen bildete, sondern auch mit dem guten, alten Dosenwerfen, was ja schon ein bisschen was mit ihrer Sportart zu tun hat. Allerdings wurde das runde Blech nicht mit Handbällen, sondern mit mit Reis gefüllten Säckchen beworfen. Da empfahl sich eher ein feinmotorischer Unterarmschleuderer als ein Sprungwurf mit brachialer Wucht.

An der Strohburg des Schwäbischen Albvereins prangte ein launiges Warnschild. Den Kindern von Eltern, die diese unbeaufsichtigt lassen, wurde „versprochen“, dass sie einen Liter Cola und einen Hundewelpen geschenkt bekommen. Ein unwiderstehliches Angebot – aus Sicht der Kleinen. Die Bürgerenergiegenossenschaft führte vor, wie man mit einer kleinen Photovoltaikfläche genug Strom für den Betrieb einer kleinen Wasserpumpe erzeugen kann. Die Tandemrikscha von „Bürger helfen Bürgern“ war unterwegs, unter anderem mit der Bürgermeisterin Astrid Loff als Fahrgast (oder Fahrgästin?).

Der Jakob-Korell-Kindergarten verkaufte süßes Popcorn, Eierlikör und Glitzer-Tattoos. Die Sumpfgoischder boten Schaumkussschleudern an. Wer traf, gewann also einen Selbigen. Die Bürgerstiftung zeigte auf zwei Infostellwänden, welche Projekte sie im Laufe der Jahre unter anderem gefördert hat. Zum Beispiel zuletzt Vitrinen für Wechselausstellungen im Heimatmuseum und gasbetriebene Kühlschränke für das Sommerfreizeit-Zeltlager der Sportfreundejugend. Der Birkenhof bot eine Auswahl seines Sortiments an. Und für die Unterhaltung sorgte wieder einmal die Kapelle des Musikvereins. Auch der Obst- und Gartenbauverein bewirtete.

Beim Bummel konnte frau sich gleich mal auch Hochzeitskleider anschauen

Und weil zu all dem auch noch verkaufsoffen war, konnte sich die eine oder andere heiratswillige Dame auch gleich vorsorglich am und im Fachgeschäft ein passendes Hochzeitskleid aussuchen. Die Bahnhofstraße ein bisschen als Prachtboulevard gewissermaßen. Ob der künftige Bräutigam allerdings beim Kirbebummel das nötige Kleingeld dafür dabeihatte?

„Mal wieder Leut’ sehen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.“ So brachte es ein Kirbe-Besucher den Kern der vom örtlichen Bund der Selbstständigen (BdS) organisierten Veranstaltung treffend auf den Punkt.

Leut’ dafür waren wahrlich genug unterwegs auf den für die Kirbe gesperrten Bereichen der oberen Bahnhofstraße und der Ludwigsburger Straße. Die Schwaikheimer und wohl auch einige Auswärtige aus der Nachbarschaft machten reichlich Gebrauch von dieser Gelegenheit, die ihnen

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