Schwaikheim

Spatenstich für die Erweiterung des Kinderhauses

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Auch die Kinder bekamen Spaten und die dürfen sie behalten. Die Planer und der Bürgermeister mussten ihre zurückgeben. © Habermann / ZVW

Schwaikheim. Die Kinder haben nicht nur singen, sondern selbst ein bisschen arbeiten dürfen, mit kleinen Spaten, die sie auch noch behalten dürfen. Die Offiziellen hielten sich im Hintergrund, so dass der Spatenstich zur Erweiterung des Kinderhauses an der Badstraße ungezwungen-fröhlich verlief, auch der Himmel blau strahlte und es endlich mal frühlingshaft warm war.Im Video: Spatenstich von der Erweiterung des Kinderhauses Schwaikheim.

Zunächst allerdings verwies Bürgermeister Gerhard Häuser auf den großen Bedarf an Betreuungsplätzen in Schwaikheim. Die Erweiterung werde deshalb vor allem von den Eltern erwartet. Für die Gemeinde dürfe es in dem Bemühen, Schwaikheim noch familienfreundlicher, und das bedeute in erster Linie kinderfreundlicher, zu machen, keinen Stillstand geben.

Geplante Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule

Familienfreundlichkeit werde immer mehr zu einem Standortfaktor, sowohl für ansiedlungswillige Unternehmen wie auch für den Zuzug junger Familien. Häuser verwies auch auf die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Vereinen, Kirchen und Organisationen sowie auf das Jugendhaus.

Außerdem werde durch die geplante Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule und die Eingliederung der Winnender Robert-Boehringer Gemeinschaftsschule der Schulstandort langfristig gestärkt, so der Bürgermeister.

Platz für drei weitere Gruppen

Die Erweiterung des Kinderhauses, das 2013 in Betrieb ging, bedeutet, dass vor allem das Betreuungsangebot für Kleinkinder in Schwaikheim weiter verbessert wird. Das Kinderhaus bekommt dadurch Platz für drei weitere Gruppen, zusätzlich zu den drei bestehenden Gruppen.

Vor allem aber ist die Erweiterung erforderlich, weil die Feuerwehr aus ihrem bisherigen Domizil an der Bismarkstraße in den Neubau an der B-14-Zufahrt umziehen wird. Damit muss auch der dort ebenfalls untergebrachte Kindergarten ausziehen. Dieser wird in das Kinderhaus integriert.

Anbau wird voraussichtlich 1,76 Millionen Euro kosten

Häuser räumte in dem Zusammenhang ein, dass zunächst nur eine Erweiterung um zwei Gruppen geplant war. Der steigende Bedarf an Ganztagesbetreuung mache jedoch einen dreigruppigen Ausbau nötig. Laut Berechnung, Stand heute, wird die Erweiterung 1,76 Millionen Euro kosten.

Im bestehenden Teil werden künftig ausschließlich die Kindergartenkinder betreut, im Anbau die Krippenkinder. In der bestehenden Ganztagesgruppe können bei Bedarf weitere zehn Plätze geschaffen werden. Außerdem schafft die Gemeinde mit der Erweiterung die Voraussetzungen dafür, um in der Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten Ganztagesbetreuung anzubieten. Häuser verwies auch darauf, dass die Erzieherinnen, die Fachberaterin und der Gesamtelternbeirat in die Planung einbezogen waren.

Einheimische Betriebe und Fachbüros aus der Region

Der Anbau soll bis Mitte nächsten Jahres fertig sein, so dass er zum Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 in Betrieb gehen kann. Häuser betonte außerdem, dass bei den Vergaben der Arbeiten vor allem einheimische Betriebe und Fachbüros oder solche aus der Region zum Zuge gekommen sind.

Für die weitere Planung zur Kinderbetreuung hat die Gemeinde ein externes Büro beauftragt, eine Projektgruppe hat mittlerweile ein Konzept (mit Kostenaufstellung) entwickelt, das in der nächsten Sitzung des Gemeinderats und bei einem Elterninformationsabend vorgestellt wird.

Schwaikheim. Die Kinder haben nicht nur singen, sondern selbst ein bisschen arbeiten dürfen, mit kleinen Spaten, die sie auch noch behalten dürfen. Die Offiziellen hielten sich im Hintergrund, so dass der Spatenstich zur Erweiterung des Kinderhauses an der Badstraße ungezwungen-fröhlich verlief, auch der Himmel blau strahlte und es endlich mal frühlingshaft warm war.Im Video: Spatenstich von der Erweiterung des Kinderhauses Schwaikheim.

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