Urbach

Gartenschau-Besucher verursachen Parkplatzprobleme

ortsschild Urbach Symbol Symbolbild
Ortsschild der Gemeinde Urbach. © Joachim Mogck

Urbach. Die Gartenschau lockt viele Besucher nach Urbach. Doch mit ihnen kommen auch vermehrt Autos in die Gemeinde. Das sorgt für teils chaotische Zustände, wie Achim Grockenberger im Gemeinderat berichtet hat.

„Die befürchtete Überlastung des Freibadparkplatzes ist eingetreten“, sagte der Leiter des Ordnungs- und Kulturamts dem Gremium. Teilweise werde chaotisch geparkt, teilweise herrsche auch kein Unrechtsbewusstsein. Die Kombination aus sonnigem Sommerwetter und starker Nachfrage bei den Veranstaltungen und Ausflugszielen im und am Wald hätten dafür gesorgt, dass die Kapazitätsgrenze an Wochenenden teilweise erreicht sei.

Beobachtet habe die Verwaltung in diesem Zuge auch eine Verlagerung des Parkverkehrs Richtung Bärenbachtal und Plüderwiesenhof. „Teilweise wird die Straße dort rücksichtslos zugeparkt“, sagte Grockenberger. Da müsse die Gemeinde auf jeden Fall reagieren. Bei einer Fahrbahnbreite von drei Metern kämen Feuerwehr und Rettungsdienst ansonsten nicht mehr durch. Eigentlich müsste es jedem klar sein, dass angesichts der schmalen Fahrbahn nicht mehr geparkt werden könne. Doch dem sei nicht so. Die Konsequenz: „Wir patrouillieren deshalb dort.“

Bei der Planung nicht bedacht

Gemeinderätin Monika Bruckmann (Freie Wähler), die selbst bei der Gartenschau im Wald engagiert ist, gab zu bedenken, dass es für Besucher (bis zu 70 seien das an manchen Wochenenden) ungeschickt sei, wenn die Schranke für die Straße Richtung Hagsteige geschlossen und noch kein Shuttle-Bus unterwegs sei.

Grockenberger erklärte, dass die Schließzeit von 11 auf 10 Uhr vorverlegt wurde, weil zuvor viele noch mit dem Auto den Berg hochgefahren waren. Außerdem sei der Shuttle nicht gedacht für Menschen, die noch laufen können, sondern für Mobilitätseingeschränkte.

Bürgermeisterin Martina Fehrlen räumte ein, das bei der Planung nicht bedacht zu haben – und versprach: „Wir werden die Parkprobleme im Bärenbachtal im Auge behalten.“