Urbach

Neue Ausstellung in Urbach: Künstlerinnen zwischen "Wirklichkeit & Fantasie"

Ausstellung Urbach
Susanne Hölzel-Bantel (links) und Veronika Ibolya Wehner bei der Ausstellungseröffnung in Urbach. © Büttner

Allmählich blühen die Künste auch wieder in der Öffentlichkeit. So freut man sich denn auch über die Eröffnung der Ausstellung „Wirklichkeit & Fantasie“, in der nun fünf Künstlerinnen ihre Werke in den neuen Räumen der Galerie Artwork im Urbacher Industriegebiet zeigen.

Und was alle Malerinnen dieser Präsentation vereint, ist ihr eindrucksvoller Umgang mit einer Fülle von Formen und Farben, die vor allem von einer ansteckenden, ja prallen Lebensfreude zeugen. So sagt etwa Nina Lukisa programmatisch über ihre Arbeiten: „Meine Bilder sollen ein gutes Gefühl hinterlassen und auf diese Art und Weise mit dem Betrachter kommunizieren.“

Und so bleibt man denn hängen vor ihrem Acryl-Bild „The Moment“, das einen musikalisch-tänzerischen Wirbel entfacht, in dem man flirrende Notenzeichen zu entdecken meint. Ganz so, wie die Autodidaktin es im Sinne hatte: „ Meine Bilder aus unterschiedlichen Materialien wollen positive Energie verbreiten.“

Auf die alte Technik der Enkaustik hat sich Inge Schulz spezialisiert. Das ist eine Malweise, mit der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Malgrund aufgetragen werden und so einen eigenartig leuchtenden Schimmerglanz erzielen. Zu bewundern ist das auf ihren Städteansichten etwa von Berlin oder in atmosphärischen Darstellungen von „Herbstlaub“ oder „Tannen“. Als ein lebenspralles Fest ausgelassener Weiblichkeit könnte man die Frauendarstellungen von Veronika Ibolya Wehner bezeichnen.

Herausfordernd selbstbewusst schauen den Betrachter ihre Vorstellungen in einem träumerisch naiven Gestus aus den farbsatten Bildern heraus an, laden zum Verkleiden oder Tanz ein.

Die weibliche Figur, als Akt, steht auch im Zentrum des Interesses von Susanne Hölzel-Bantel. Ihre Figuren im, wie sie selbst sagt, „Stil des expressiven Realismus“ feiern eine, man möchte sagen: dynamische Fleischlichkeit, die ihre Bildflächen zu dehnen oder gar sprengen versucht. Immer wieder deuten Tiere in den Bildern auch auf den animalischen Echoraum unserer Herkunft hin.

Mit zwei energetisch sprühenden Abstraktionen ist die Malerin Agnes Strbik aus Budapest in der Schau vertreten, eine Cousine der Galeristin Veronika Ibolya Wehner. Wie überhaupt Beziehungen und Freundschaften am Beginn dieses neuen Ausstellungsortes standen, in dem, wie Wehner und Hölzel-Bantel als treibende Kraft und Organisatorinnen versprechen, in Zukunft etwa vier Ausstellungen jährlich stattfinden sollen.

„Das ist nur der Anfang. Mal sehen, wie es wird“, freuen sich die beiden auf eine kunstreiche Zukunft.

Allmählich blühen die Künste auch wieder in der Öffentlichkeit. So freut man sich denn auch über die Eröffnung der Ausstellung „Wirklichkeit & Fantasie“, in der nun fünf Künstlerinnen ihre Werke in den neuen Räumen der Galerie Artwork im Urbacher Industriegebiet zeigen.

Und was alle Malerinnen dieser Präsentation vereint, ist ihr eindrucksvoller Umgang mit einer Fülle von Formen und Farben, die vor allem von einer ansteckenden, ja prallen Lebensfreude zeugen. So sagt etwa Nina

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