Urbach

Silvester in Urbach: Eine außergewöhnlich ruhige Nacht für die Feuerwehr

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Feuerwehrkommandant Michael Hurlebaus konnte sich dieses Jahr über eine ruhige Silvesternacht ohne Einsätze freuen. © Gaby Schneider

Brände, Unfälle, verlorene Finger - an Silvester sorgt die Mischung von Feuerwerk und Alkohol bekanntlich oft für unangenehme Vorfälle. Auch der Urbacher Feuerwehrkommandant Michael Hurlebaus hat in den vergangenen Jahren einige Silvester-Zwischenfälle erlebt, die zumeist aber zum Glück keine größeren Folgen hatten. Wir haben mit ihm über die besondere Silvesternacht 2020 und seine persönliche Meinung zum Thema Feuerwerk generell gesprochen.

„Es war eine ganz ruhige Nacht“, sagt er über die Silvesternacht. „Es wurde auch nicht allzu viel geschossen.“ Maximal fünf Prozent des Feuerwerks und Geböllers der Vorjahre konnte er beobachten. „Es gab keine Vorfälle“, berichtet der Feuerwehrkommandant so auch. „Die Urbacher Bürger haben sich so vorsichtig verhalten, wie wir uns das gewünscht haben.“ Aber wie war das in den Vorjahren?

So lief die Silvesternacht in Urbach zu normaleren Zeiten ab

„Das ist ganz unterschiedlich“, so Michael Hurlebaus auf die Frage, wie die Silvesternacht im Normalfall für die Feuerwehr abläuft. Es gebe keine generelle Tendenz dazu, wie sich die Vorfälle häufen, die Feuerwehr gehe in der Silvesternacht aber von einer höheren Gefahrenlage aus als in anderen Nächten und sorge entsprechend auch dafür, dass immer jemand aus dem Führungsteam vor Ort sei.

„Einmal hatten wir einen Tiefgaragenbrand, bei dem mehrere Autos gebrannt haben“, erzählt Michael Hurlebaus. „Das ist aber schon eine Weile her.“ In Urbach habe es zumeist an Silvester im Großen und Ganzen keine größeren Vorfälle gegeben, zu denen die Feuerwehr hätte ausrücken müssen. „Mülltonnenbrände, Raketen oder Böller, die in einer Hecke gelandet sind, einen Brand am Balkon“, kann er aber trotzdem einige Ereignisse aufzählen, die in Urbach an Silvester nicht so gelaufen sind, wie sie hätten sollen. Generell verhielten sich die Urbacherinnen und Urbacher aber vernünftig.

Ein sichereres Silvesterfeuerwerk

„Ich kaufe mir selber nichts zum Schießen“, sagt Michael Hurlebaus. „Ich finde, kleine Einzelfeuerwerke und Böllerei braucht man nicht.“ Etwas Feuerwerk gehört aber zu Silvester dazu, findet auch der Feuerwehrkommandant - „Das sind wir halt gewohnt“ - und hat deshalb einen Vorschlag, wie das Silvester-Feuerwerk umweltfreundlicher, müllfreier und sicherer ablaufen könnte. „Am besten wäre es, wenn es ein Feuerwerk an einem zentralen Ort in jeder Kommune geben würde, und dafür keine privaten Feuerwerke mehr“, findet er. Zu Corona-Zeiten sei das zwar schwierig, weil Personenansammlungen vermieden werden sollten, in anderen Jahren hält er diese Lösung aber durchaus für sinnvoll.

2021 geht Michael Hurlebaus erst einmal davon aus, dass uns das Thema Corona noch eine Weile begleiten wird. „Ich hoffe und wünsche mir, dass wir im neuen Jahr wieder mit der Ausbildung vorankommen“, sagt er. „Und ich hoffe, dass irgendwann das normale Leben weitergehen kann.“

Brände, Unfälle, verlorene Finger - an Silvester sorgt die Mischung von Feuerwerk und Alkohol bekanntlich oft für unangenehme Vorfälle. Auch der Urbacher Feuerwehrkommandant Michael Hurlebaus hat in den vergangenen Jahren einige Silvester-Zwischenfälle erlebt, die zumeist aber zum Glück keine größeren Folgen hatten. Wir haben mit ihm über die besondere Silvesternacht 2020 und seine persönliche Meinung zum Thema Feuerwerk generell gesprochen.

„Es war eine ganz ruhige Nacht“, sagt er

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