Waiblingen

Alba-Brand: Akte liegt beim Staatsanwalt

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Beim Müll-Entsorger Alba hat der Wiederaufbau begonnen. © Büttner/ZVW

Waiblingen. Vier Monate nach dem Großbrand beim Müll-Entsorger Alba im Waiblinger Eisental sind die Ermittlungen abgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlunsakten an die Staatsanwaltschaft in Stuttgart weitergeleitet. Zur Brandursache oder zur Frage, ob ein strafbares Verschulden vorliegt, macht die Staatsanwaltschaft noch keine Aussage.

Vier Monate lang haben Polizei und Sachverständige nach dem Brand beim Müll-Entsorger Alba akribisch ermittelt. Nun sind die Untersuchungen abgeschlossen, die Akte liegt bei der Staaatsanwalt in Stuttgart. Wie Claudia Krauth, Pressesprecherin bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, auf Anfrage mitteilt, wird der zuständige Staatsanwalt die Ergebnisse nun rechtlich bewerten. Mit einer Entscheidung sei frühestens in zwei Monaten zu rechnen.

Derweil hat bei Alba der Wiederaufbau begonnen. Der Bagger ist vor Ort, die verkohlten Reste der abgebrannten Halle werden abgebrochen. „Wir sind zurzeit in Gesprächen mit dem Architekten“, sagt Geschäftsführer Michael Stutz. Die Halle soll imselben Umfang wieder aufgebaut werden. Der Bauantrag liege bei der Stadt.

Die Halle wurde zerstört

Wie berichtet, war am 9. Mai im Gewerbegebiet Eisental ein Feuer ausgebrochen, das sich rasch ausbreitete. Trotz des gewaltigen Feuerwehreinsatzes konnte die 3000 Quadratmeter große Lagerhalle nicht gerettet werden. Sie wurde völlig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte trotz der weithin sichtbaren Rauchsäule zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Alle Mess-Ergebnisse lagen weit unter den jeweiligen Grenzwerten. Die Spezialisten entnahmen Proben von Luft und Wasser, außerdem führten sie „Wischproben“ durch – etwa, um Gemüse auf Ablagerungen zu untersuchen. Verschiedentlich hatte es wohl leichten Niederschlag durch Ruß gegeben, dieser war nach Angaben der Feuerwehr unbedenklich.