Waiblingen

Blumenläden in Waiblingen vor Muttertag geöffnet: Kein Schnelltest nötig

Stephan Schmid Muttertag
Inhaber Stephan Schmid und seine Mitarbeiterin Viola Hüssen erwarten am Samstag einen guten Verkaufstag. © ZVW/Büttner

Am Sonntag, 9. Mai, ist es wieder so weit – es ist Muttertag. Wer jetzt in Panik gerät, weil er den Ehrentag der Mütter mal wieder vergessen hat, dem sei gesagt: Trotz Pandemie kann für Mama noch ein bunter Strauß besorgt werden. Denn die Blumenläden in Baden-Württemberg dürfen inzidenzunabhängig öffnen. Das freut die Waiblinger Blumenhändler natürlich, denn es war nicht immer leicht in den letzten Monaten.

Blumenhändler sind dankbar für Öffnung 

Seit dem 1. März sind die Blumenläden, genauso wie Gärtnereien und Gartenmärkte, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Das gilt sogar unabhängig von der Inzidenz: Egal ob der Wert unter 50, über 100 oder sogar über 200 liegt, es dürfen Kunden in die Blumenläden kommen. Anders ist das bei den Baumärkten - was schon für einige "Missverständnisse" gesorgt hat.

„Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Claudia Widmayer, Inhaberin von Blumen Widmayer in Waiblingen. „Blumenläden werden als Geschäfte des täglichen Bedarfs gewertet, genau wie die Buchhandlungen“, erläutert sie.

Das war aber nicht immer so. Während des ersten Lockdowns ab März 2020 und während der zweiten Welle im Dezember 2020 musste das Geschäft von Claudia Widmayer schließen. Das Format „Click und Collect“ – also Waren online bestellen und abholen – war in Baden-Württemberg in dieser Zeit nicht erlaubt. Erst ab Januar 2021 konnten die Kunden auf diese Weise in den Blumenläden einkaufen. „Wir haben das dann auch wahrgenommen“, sagt Claudia Widmayer.

Es wird vor Muttertag im Freien verkauft 

Der Inhaber von Blumen Schmid, Stephan Schmid, erinnert sich gar nicht mehr genau, wann das Geschäft geschlossen war. „Eine Zeit lang wurde nur noch draußen gearbeitet im Freien“, erinnert er sich. So ist es auch für den Samstag vor Muttertag geplant. Die Kunden können die Blumenläden zwar ohne Ankündigung und ohne negativen Schnelltest besuchen. „Aufgrund der Abstandsregeln dürfen aber nur ein bis zwei Kunden in den Laden“, sagt Stephan Schmid. „Wenn es Samstag viel wird, dann verkaufen wir wieder im Freien.“

Und dass es viel wird, davon geht Stephan Schmid aus: „Ich erwarte, dass da schon was geht. An Muttertag schenken die Leute immer was, denn die Mutter hat schon einen hohen Stellenwert für die Menschen, denke ich.“

Lust aufs Freudemachen bei den Kunden 

Claudia Widmayer hat vor dem letzten Muttertag einen Aspekt wahrgenommen, der ebenfalls für einen guten Verkaufstag spricht: „Das wurde ganz arg positiv angenommen im letzten Jahr, da hat man schon die Freude bei den Menschen beobachtet. Da viele Kontakte durch Corona nicht mehr stattfinden konnten, war da viel Lust bei den Kunden, jemand anderen mit einem Blumenstrauß zu verwöhnen und sich gegenseitig eine Freude zu machen“, sagt sie.

Ums Freudemachen geht es auch am Muttertag am kommenden Sonntag. In den Blumengeschäften in Waiblingen gibt es dafür eine große Auswahl.

Wunsch-Strauß muss vorbestellt werden 

Wer jedoch etwas ganz Bestimmtes möchte, der sollte seinen Wunschstrauß vorbestellen. „Die Kunden können gerne telefonisch eine Vorbestellung abgeben, wir haben schon viele Vorbestellungen“, sagt Claudia Widmayer.

Die Bestellung muss bis spätestens Freitag erfolgen. „Sonst ist nicht mehr alles bei den Großhändlern zu kriegen“, erklärt Stephan Schmid. Wer erst am Samstag und ohne Vorbestellung kommt, der müsse eben nehmen, was da ist. „Was nicht heißt, dass das schlechter ist“, sagt er.

Das Geschäft von Stephan Schmid bietet auch einen Lieferservice an. „Wir liefern insbesondere schwere Sachen, da viele unserer Kunden älter sind“, sagt er. Aber auch jüngere Kunden können sich die Waren liefern lassen. „Wenn jemand zum Beispiel einen großen Zitronenbaum kauft, dann liefern wir den aus, sogar bis vor die Tür.“ Ab einem bestimmten Wert sei die Lieferung dann kostenlos. „Diesen Service gab es bei uns schon immer, auch vor der Pandemie.“

Wenn die Kunden jedoch nur etwas Kleines und Leichtes kauften, seien er und seine Kollegen dankbar, wenn es selbst abgeholt wird, sagt Stephan Schmid.

Am Sonntag, 9. Mai, ist es wieder so weit – es ist Muttertag. Wer jetzt in Panik gerät, weil er den Ehrentag der Mütter mal wieder vergessen hat, dem sei gesagt: Trotz Pandemie kann für Mama noch ein bunter Strauß besorgt werden. Denn die Blumenläden in Baden-Württemberg dürfen inzidenzunabhängig öffnen. Das freut die Waiblinger Blumenhändler natürlich, denn es war nicht immer leicht in den letzten Monaten.

Blumenhändler sind dankbar für Öffnung 

Seit dem 1. März sind die

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