Waiblingen

Bowls & More: Waiblinger Studentin eröffnet gesunden Imbiss

Bowls & More
Alexia Arampatzis vor ihrer neuen Salat- und Imbissbar „Bowls & More“ in der Waiblinger Innenstadt. © Gabriel Habermann

Etliche Waiblinger sagen, ums Lindenplätzle an der Langen Straße bei Villinger-Zeller herum befinde sich eine der schönsten Ecken der Stadt. Trubel herrscht hier weniger als am Postplatz, dafür lauschige Altstadt-Atmosphäre. Zwischen lauter kleinen Läden, die man nirgendwo ein zweites Mal findet, gibt’s nun einen Neuzugang: Unter dem Namen „Bowls & More“ hat die 25-jährige Alexia Arampatzis einen Imbiss mit individuell kombinierbaren Salaten und Wraps eröffnet.

Alexia Arampatzis ist in Waiblingen aufgewachsen und hat die Staufer-Realschule besucht. Mit der Gastronomie ist sie groß geworden, denn ihr Vater Stefanos Arampatzis arbeitet schon seit den achtziger Jahren in verschiedenen Lokalen – Waiblinger kennen ihn unter anderem vom ehemaligen „Café Per Du“ beim Hochwachtturm.

Verbindung zur Petite Creperie

Seine Lebensgefährtin führt in der Oberen Sackgasse neben dem Modehaus Villinger seit etwa anderthalb Jahren die „Petite Creperie“. Nun aber startet Alexia Arampatzis mit einem eigenen Imbiss durch und bereichert das Eck beim Lindenplatz. Schräg gegenüber von Winzer Jochen Beurers „Wein im Rosenladen“, zwischen „Dogs“ und Holz-Forum, nämlich im Haus Lange Straße 21, in dem sich zuletzt ein Geschäft für E-Zigaretten befand.

Wahl-Prinzip wie bei „Subway“ oder „Grimms Burger“

Ihr Marketing-Studium führt sie nun berufsbegleitend fort. Das Konzept ihres Ladens hat sie vom Logo bis zur Einrichtung selbst entworfen. Gebaut hat sie – bis auf Elektro und Sanitär – der Papa. So individuell das Erscheinungsbild, so auch das Essensangebot: Die Gäste stellen sich ihren Salat oder ihren Wrap „ähnlich wie bei „Subway“ im Ameisenbühl oder „Grimms Burger“ in der Bahnhofstraße – aus einer Auswahl von Zutaten selbst zusammen. Trendiges Vorbild sind vergleichbare Läden, die die junge Gründerin aus Großstädten kennt, die von sich sagt: „Ich ernähre mich selbst gerne gesund.“ Für ihre Heimatstadt Waiblingen stellte sie freilich fest, dass das Angebot in diesem Segment überschaubar ist. Also machte sie genau hier ihren Laden auf: „Hier kenne ich viele, habe viele Freunde.“ Zudem baut sie auf die Menschen, die in der Innenstadt arbeiten und zum Mittagessen oder nach Feierabend etwas Leichtes wünschen.

Für Fleischesser, Vegetarier und Veganer

Die Zusammenstellung einer Salatschüssel („bowl“) geschieht in mehreren Schritten: Als „Basis“ können die Kundinnen und Kunden (Sushi-)Reis, Quinoa oder Bulgur wählen, als „Protein“ zum Beispiel Hähnchen, Lachs, Köfte oder Kirchenerbsen, als „Topping“ Obst oder Gemüse von A wie Avocado bis Z wie Zwiebeln. Dann Sesam-Soja, Honig-Senf oder eine andere Soße hinein und Kürbiskerne oder Chilisamen als Deko obendrauf. Ähnlich läuft’s mit den Wraps. Und wer nicht lange überlegen möchte, kann sich für Standard-Bowls und -Wraps entscheiden, die Hälfte davon ist vegan.

Keine Angst vor Corona-Lockdowns

Da das Konzept von „Bowls & More“ ohnehin auf Abholung und später irgendwann auf Liefern beruht, weniger auf langem Verweilen, muss sie sich wegen möglicher Lockdowns wenig sorgen. „Ein bisschen hatte ich jedoch Angst vor der Eröffnung“, gesteht Alexia Arampatzis, „die Waiblinger sind ja eher skeptisch“. Der Anfang verläuft vielversprechend: Viel Laufkundschaft kam zum Ausprobieren, manche davon kehrten schon mehrfach zurück zum Weiterprobieren. „Das ist doch wohl das beste Feedback, das man sich wünschen kann.“

Etliche Waiblinger sagen, ums Lindenplätzle an der Langen Straße bei Villinger-Zeller herum befinde sich eine der schönsten Ecken der Stadt. Trubel herrscht hier weniger als am Postplatz, dafür lauschige Altstadt-Atmosphäre. Zwischen lauter kleinen Läden, die man nirgendwo ein zweites Mal findet, gibt’s nun einen Neuzugang: Unter dem Namen „Bowls & More“ hat die 25-jährige Alexia Arampatzis einen Imbiss mit individuell kombinierbaren Salaten und Wraps eröffnet.

Alexia Arampatzis

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