Waiblingen

Corona-Regeln entfallen: Keine Maskenpflicht bei Waiblinger Ostermarkt, H&M, C&A und dm

Ostermarkt
Ostermarkt 2017. © Gabriel Habermann

Der Ostermarkt gehört zu den publikumsreichsten Veranstaltungen in Waiblingen. Tausende von Menschen werden am Sonntag, 3. April, zum verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt erwartet. Wie der Zufall will, entfallen genau am selben Tag die meisten Corona-Regeln. Viele sprechen vom „Freedom Day“, als hänge die Freiheit vom (Nicht-)Tragen einer Maske ab. Was gilt am Sonntag beim Ostermarkt und was bei Geschäften wie dm, Douglas oder Ernstings Family? Geschäfte können per Hausrecht an der Maskenpflicht festhalten. „Es wird auf dem Markt keine Maskenpflicht gelten und es wird auch keinen abgesperrten Bereich für den Verzehr im Food-Bereich geben“, bestätigt Organisatorin Jeannine Böhmler von der WTM GmbH Waiblingen.

Abgetrennte Essbereiche waren eine Option

In der Vorbereitung des Großevents war vorsorglich noch mit der Option gerechnet worden, dass weiterhin strengere Corona-Regeln gelten. Daher die Idee abgegrenzter „Food-Bereiche“. Da aber eine Hotspot-Regelung in Baden-Württemberg anders als etwa in Hamburg nicht umgesetzt wird, fällt die Absperrung mit einer 3G-Kontrolle auch hier weg. Die WTM appelliert freilich an die Vernunft der Besucherinnen und Besucher, in den Bereichen des Marktes, in denen Enge herrscht und Abstände nicht eingehalten werden können, freiwillig Masken zu tragen.

Einige Ladeninhaber wollen an Maskenpflicht festhalten

Die Waiblinger Einzelhändler, die am Sonntag ihre Geschäfte öffnen, können individuell von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und weiterhin das Tragen einer Maske im Innenraum vorschreiben. Eine gemeinsame Absprache gibt es nicht. Die Markt-Organisatorin weiß aber aus Gesprächen, dass einzelne Läden die Maskenpflicht in ihren Läden beibehalten.

H&M, Ernsting's Family und Douglas

Anders verhält es sich bei den größeren Einzelhandelsketten. „In den Bundesländern, die die Maskenpflicht aufheben, halten wir uns entsprechend an die neue Schutzverordnung und lockern“, teilt etwa die Zentrale von Ernsting's Family mit. Man empfehle jedoch, bei Nicht-Einhaltung des Mindestabstands wie im Beratungsgespräch die Maske aufzusetzen, sich regelmäßig testen zu lassen und auf Symptome zu achten. Das gelte ebenso für die Kundschaft wie für die Belegschaft.

Sicherheit und Gesundheit hätten oberste Priorität, beteuert eine Sprecherin von H&M. Weiter, als die staatlichen Vorgaben es verlangen, wird aer auch die schwedische Modekette nicht gehen. Allerdings gibt sie in ihrem Statement eine Empfehlung ab: "Dort wo keine offizielle Maskenpflicht mehr gilt, empfehlen wir dennoch weiterhin eine Maske zu tragen, diese stellen wir unseren Kollegen und Kolleginnen auch nach wie vor kostenfrei zur Verfügung." Des Weiteren wird auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Es gibt weitere Schutzmaßnahmen wie Desinfektionsmittel und Spuckschutzvorrichtungen aus Plexiglas.

 

dm-Markt und C&A

Die Drogeriekette dm teilt mit: "Wir werden – wie seit Beginn der Pandemie – die jeweils geltenden gesetzlichen Verordnungen in unseren dm-Märkten umsetzen und unsere Hygienekonzepte entsprechend anpassen.“ Heißt: keine Maskenpflicht.

Sofern die Bundesländer die Maskenpflicht für Kunden nicht über Hotspot -Regelungen nicht verlängern oder nachträgliche Änderungenanordenn, ist das Tragen einer Maske ab dem 3. April auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden in den Filialen von C&A freiwillig. "Über die Vorgaben der Landesregierungen hinaus werden wir keine Maskenpflicht in unseren Filialen aussprechen oder durchsetzen", heißt es aus der Zentrale. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern würden weiterhin Masken zur Verfügung gestellt. 

Die Parfümeriekette Douglas will sich wie bisher an die jeweils geltenden Corona-Regeln der Bundesregierung halten. Heißt: „Damit entfällt in unseren Stores ab dem 3. April die Maskenpflicht.“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten die Maske, wenn sie es möchten, auch weiterhin tragen. Die Hygienekonzepte würden derzeit überarbeitet.

Maskenpflicht in Bus und Bahn

In Heimen, Arztpraxen und Krankenhäusern bleibt die Maskenpflicht über den 3. April hinaus zum Schutz vor Corona-Infektionen bestehen. Das gilt auch für – und das wiederum ist für die Anreise zum Waiblinger Ostermarkt relevant – Bus und Bahn im öffentlichen Nahverkehr.

Der Ostermarkt gehört zu den publikumsreichsten Veranstaltungen in Waiblingen. Tausende von Menschen werden am Sonntag, 3. April, zum verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt erwartet. Wie der Zufall will, entfallen genau am selben Tag die meisten Corona-Regeln. Viele sprechen vom „Freedom Day“, als hänge die Freiheit vom (Nicht-)Tragen einer Maske ab. Was gilt am Sonntag beim Ostermarkt und was bei Geschäften wie dm, Douglas oder Ernstings Family? Geschäfte können per Hausrecht an der

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