Waiblingen

Curvy Supermodel: Waiblingerin ergattert ersten Modeljob

Curvy Supermodel - Echt. Schön. Kurvig.
Tiffany Licker aus Waiblingen (ganz links) ist bei „Curvy Supermodel“ eine Runde weiter. © RTLII

Waiblingen. „Wandelbarkeit“ war diese Woche das Thema bei der TV-Castingshow „Curvy Supermodel“ auf RTL 2. Beim Umstyling musste auch Tiffany Licker aus Waiblingen Haare lassen. Dafür wurde sie mit ihrem ersten Modeljob für einen Textil-Discounter belohnt. Nach einem Catwalk im Abendkleid ist die 23-Jährige erneut eine Runde weiter.

Viele Tränen flossen in der vergangenen Folge bei „Curvy Supermodel“, die am Montagabend auf RTL 2 ausgestrahlt wurde. Der Grund: Das große Umstyling stand an. Für die Kandidatinnen hieß das, den Stylisten blind zu vertrauen, denn die Spiegel wurden verhängt. Einmal die Schere angesetzt, entstanden – nach meist längeren Diskussionen – Kurzhaarschnitte, die angeblich modern wirken, Stufen für mehr Volumen und Bobfrisuren, die das Gesicht der Kandidatinnen betonen sollen. Auch neue Haarfarben, eine Haarverlängerung und eine Perücke wurden den Teilnehmerinnen verpasst. Diese sollen damit zeigen, wie wandelbar sie sind.

Sympathisch mit einer natürlichen Ausstrahlung

Auch die Waiblingerin Tiffany Licker musste in der vergangenen Folge Haare lassen – allerdings nur ein paar Zentimeter der Spitzen. „Das war schlimm für mich, denn ich hatte schon immer lange blonde Haare“, erzählt die 23-Jährige. Doch für ihren Traum ist die Studentin bereit, einiges zu opfern. „Ich habe der Veränderung schließlich zugestimmt, weil ich der Jury zeigen wollte, dass ich wirklich Curvy Supermodel werden möchte“, bekräftigt die Studentin. Was sie zum Zeitpunkt des Umstylings nicht weiß; es handelt sich um ein verstecktes Casting. Zwei Vertreterinnen eines Textil-Discounters beobachten die Mädchen über einen Monitor. Tiffany gefällt ihnen auf Anhieb gut: „Sie wirkt sympathisch und hat eine natürliche Ausstrahlung“, finden die beiden.

Lauf in hautfarbener Unterwäsche

Diese Natürlichkeit stellt die Waiblingerin auch beim Lauf in hautfarbener Unterwäsche unter Beweis. Trotz des wenigen Stoffes am kurvigen Körper schreitet die 23-Jährige selbstbewusst über den Catwalk. Doch nach einer Pirouette passiert es: Das Nachwuchsmodel gerät ins Straucheln und fällt beinahe hin. Auch wenn die Jury findet, dass Tiffany mit der neuen Frisur aussieht „wie die US-Schauspielerin Carmen Electra“ – ihr Auftritt auf dem Laufsteg war laut Juror Peyman Amin „leider nicht elektrisierend“. Mit dem schlechten Feedback kann die Studentin umgehen: „Das war wirklich nicht mein bester Lauf. Ich finde, die Kritik war berechtigt.“

Ersten Modeljob ergattert

Das sehen die anwesenden Model-Scouts offenbar anders und laden die Waiblingerin nach Österreich zum Casting für eine neue Sportkollektion für große Größen ein. Bei einem Fotoshooting auf einem Trampolin zeigt Tiffany, dass sie auch in der Luft ihre Gesichtszüge unter Kontrolle hat. Damit ergattert sie ihren ersten Modeljob: eine Fotostrecke für den Prospekt sowie eine Rolle im Werbespot für die Textilkette. „Es war eine Ehre, mit so einem großen Kunden und einem professionellen Team zu arbeiten“, so die Waiblingerin.

Wie gemacht für den roten Teppich

Zum Abschluss mussten die Kandidatinnen zwei Abendoutfits auf dem roten Teppich präsentieren – für das Umziehen hatten sie nur 90 Sekunden Zeit. „Tiffany ist wie gemacht für den roten Teppich. Sie sieht aus wie eine echte Hollywood-Diva“, lobt die Jury. Nach dieser erfolgreichen Woche wundert es nicht, dass die Waiblingerin erneut in der nächsten Runde ist.