Waiblingen

Curvy Supermodel: Waiblingerin in den Top 10

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Die Waiblingerin Tiffany Licker (Mitte) kann beim Dirndl-Shooting überzeugen. © Leonie Kuhn

Waiblingen. Um ihre Hemmungen abzubauen, mussten die Models der TV-Sendung „Curvy Supermodel“ in der letzten Folge tanzen – und einen Werbespot in Unterwäsche inklusive Kussszene drehen. Für die Waiblingerin Tiffany Licker war das kein Problem: Sie ergatterte erneut einen der begehrten Modeljobs und gehört nun zu den besten zehn.

Auf dem Weg zum „Curvy Supermodel“ sollen die Kandidatinnen lernen, mit unterschiedlichsten Situationen souverän umzugehen. Die erste Aufgabe in der zehnten Folge von „Curvy Supermodel“, die am Montagabend auf RTL II ausgestrahlt wurde, stand daher im Zeichen des Kultfilms „Dirty Dancing“. Doch den Juroren ging es offenbar nicht um ausgefeilte Tanzschritte. „Die Kandidatinnen sollen bei dieser Aufgabe Körpergefühl und Körperspannung beweisen und ihre Hemmungen dabei einfach wegtanzen“, so Jurymitglied Angelina Kirsch in der Sendung.

Tanzen ist Tiffanys Leidenschaft

Über diese Aufgabe freute sich Tiffany Licker ganz besonders, denn die Waiblingerin tanzt, seit sie fünf Jahre alt ist und gibt selbst Tanzunterricht. „Für mich liegen Tanzen und Modeln nahe beieinander – für beides braucht man Ausstrahlung und muss zeigen, was man hat“, erzählt die 23-jährige Studentin. Ihre Erfahrung konnte anscheinend auch die Jury überzeugen sowie die Modelscouts eines Onlinehandels für Damenmode in großen Größen, die dem Tanz der Teilnehmerinnen zusahen. Im Duell mit fünf weiteren Kandidatinnen ergatterte Licker erneut einen der begehrten Modeljobs.

Fotoshooting mit einer kleinen Ziege

Das Shooting in Dirndl und Trachtenjeans verlief allerdings nicht ganz reibungslos: Kleine lebendige Ziegen erschwerten es dem Nachwuchsmodel, die perfekte Pose für den Fotografen zu halten. Auch so manche Requisite schien nicht für kurvige Models gemacht: Als Licker sich auf einen hölzernen Schemel setzen wollte, brach dieser unter ihr zusammen. Sie nahm es mit Humor und kommentierte: „Da haben sie wohl nicht bedacht, dass wir curvy sind.“ Das Ergebnis des Fotoshootings kann sich dennoch sehen lassen: Im Internet und in einem Katalog präsentiert Tiffany mit zwei Modelkolleginnen nun Trachtenmode fürs Oktoberfest.

Beim Werbespot zeigt Tiffany keine Hemmungen

Noch herausfordernder war für die Nachwuchsmodels die zweite Aufgabe, denn hier mussten sie erstmals vor Publikum auftreten und einen eigenen Werbespot präsentieren. Diesen hatten sie zuvor zusammen mit einem Männer-Model in einem prunkvollen Ballsaal gedreht. „Es geht darum, in heißen Dessous seine verführerische Seite zu zeigen“, erklärt Jurorin Jana Ina Zarrella am Set. Bekleidet mit schwarzer Unterwäsche und Strapsen scheint Tiffany Licker diese Voraussetzungen erfüllt zu haben.

Jury zeigt sich begeistert

Im Spot läuft die Waiblingerin selbstbewusst mit langen Schritten und wallender blonder Lockenmähne auf das Männer-Model, das Tiffany „gut aussehend und groß“ findet, zu. Als die beiden sich näher kommen, küsst die 23-Jährige den männlichen Kollegen auf den Mund. „Das war ein seltsames Gefühl. Aber als Model muss man professionell sein. Eine Kussszene gehört da einfach zum Job dazu“, sagt die Waiblingerin anschließend. Die Jury zeigt sich von den Leistungen der 23-jährigen Studentin begeistert: „Bei Tiffany hat es während des Drehs richtig geknistert. Man nimmt ihr das voll ab.“

Zum ersten Mal ein Nacktshooting bei „Curvy Supermodel“

Nach dieser erfolgreichen Woche schafft die Waiblingerin es erneut eine Runde weiter. Sie gehört nun zu den besten zehn Kandidatinnen der Staffel. In Kroatien stellt die Jury bestehend aus Peyman Amin, Angelina Kirsch, Jana Ina Zarrella und Carlo Castro ihre Kandidatinnen in der nächsten Woche vor eine große Prüfung: Neben einem Bikini-Walk kündigt die Jury zum ersten Mal bei „Curvy Supermodel“ ein Nacktshooting an. Nur fünf der noch verbliebenen zehn Kandidatinnen werden dann weiterkommen.

Ob Tiffany Licker die Hüllen fallen lässt und den Sprung ins Finale der Staffel schafft, bleibt abzuwarten.