Waiblingen

DSDS: Shada Ali aus Waiblingen ist raus, Dieter Bohlen wird ihn "nie vergessen"

Deutschland sucht den Superstar
Shada Ali, Enrico Juniku und Serzan "Serrano" Mehmedov (v.l.) performen den Song "Cherry Lady" am "Super Paradise Beach". © TVNOW

Beim letzten Recall auf Mykonos ging es für Shada Ali um alles: Der Waiblinger stand kurz vor dem Einzug in die Live-Shows der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Am Ende ist er ausgeschieden - und  das, obwohl er seine bislang beste Leistung gezeigt hat. Zum Abschied nahm Dieter Bohlen den schrägen Vogel in den Arm. Wir haben uns die Sendung angesehen, die am Samstagabend (20.3.) bei RTL ausgestrahlt wurde.

Vor dem Auftritt: "Ich fühle mich als Opfer"

Entspannen konnten sich die Kandidaten nicht, denn das letzte Voting steckte ihnen noch tief in den Knochen. In der vergangenen Sendung wurde Shada Ali (23) 18-mal gewählt und Jan-Marten Block insgesamt elfmal. Klärungsbedarf liegt in der Luft. Enrico Juniku und Jan-Marten geraten mit Shada Ali mächtig aneinander. „Ich habe langsam keinen Bock mehr und das geht jetzt dem Ende zu. Ich muss jetzt an mich denken. Ich fühle mich als Opfer“, sagt Shada nach dem Wortgefecht.

"Der trifft keinen einzigen Ton"

Konkurrent Enrico hat eine klare Meinung zu Shadas musikalischem Talent: „Der hat einen weiten Weg hinter sich, der hat eine starke Persönlichkeit, der hat Wiedererkennungswert, aber der kann nicht singen. Der trifft keinen einzigen Ton“.

„Hinter der Kamera kommt keiner zu mir und vor der Kamera kommt ihr alle wie Magneten“, kontert Shada. Doch ist an seiner Aussage etwas dran? Profitieren die anderen Kandidaten wirklich von seinem Wiedererkennungswert und nutzen ihn nur aus?

Konfliktpotenzial birgt auch die neue Gruppenkonstellation für den Recall. Gemeinsam mit Enrico Juniku und Serzan „Serrano“ Mehmedov muss Shada die Jury mit dem Song „Cherry Lady“ von Capital Bra von sich überzeugen.

Für den Recall haben die Kandidaten wenig Zeit, denn Maite Kelly (41) lädt zum Überraschungs-Recall ein. Während des Auftritts kommt es zu falschen Tonlagen und Textpatzern. Die Enttäuschung ist groß, aber Maites Feedback für Shada fällt durchaus zu Shadas Gunsten aus: „Shada, ich werde immer mehr zum Fan."

„Der Einzige, der so ein bisschen den Text kannte, war Shada. Und du spielst jetzt auf einmal mit der Kamera. Ich mag dich auch, das weißt du“, fällt auch das Urteil von Jury-Oberhaupt Dieter Bohlen (67) positiv aus.

Und wie fanden die Jungs ihren eigenen Auftritt? „Es war ganz in Ordnung. Ich bin ein bisschen rausgekommen, weil die Jungs rausgekommen sind“, sagt Shada über seine Performance.

Nach diesen Auftritten werden sich vier Kandidaten von der Gruppe verabschieden. Wer wird gehen müssen? Wird Shada unter denjenigen sein, die die Gruppe verlassen?

Vor ihrer Abreise dürfen die Kandidaten noch ein Duett singen. Shadas Duett-Partner ist Karl Jeroboan. Gemeinsam präsentieren sie den Song „You are the reason“ von Calum Scott. Shada steht dem Song mit gemischten Gefühlen gegenüber: „Für mich ist der Song ziemlich emotional. Ich fühl den auch richtig.“ Und was hält Karl von seinem Gesangspartner? „Stimmlich, finde ich, sind wir zwei ganz andere Welten“, sagt er und fügt hinzu: „Da muss man gucken, dass man irgendwie zusammenfindet. Ich denke, bei uns wird das kein Problem sein.“

Emotionaler Moment von Shada

Scheint ganz so, als harmonieren die beiden miteinander. Wird das Shadas großer Auftritt?

Doch dann kommt alles ganz anders. Ein Krankheitsfall sorgt dafür, dass die Gruppen neu gemischt werden und Shada einen neuen Duett-Partner bekommt: Starian Dwayne McCoy. Wie werden die beiden sich verstehen? Können sie die Jury von sich überzeugen?

Vor dem Auftritt wird Shada emotional: „Ich habe noch nie so viele Menschen gehabt, die hinter mir stehen. Ich danke euch“.

Seine Gefühlslage scheint sich auf seinen Auftritt auszuwirken - er klingt bei weitem nicht so schräg wie bei früheren Autritten. „Das war deine beste Performance ever. Es ist für mich so schön zu sehen, wie du dich hier entwickelt hast. Von dem Boot und heute - da liegen wirklich Galaxien dazwischen“, sagt Dieter Bohlen zu Shadas Performance. Auch Mike Singer (21) findet lobende Worte für ihn: „Shada, du hast heute echt mehr Töne getroffen als manch anderer hier.“ Und Maite Kelly fühlt sich berührt. 

Dieter Bohlen nimmt Shada Ali in den Arm

Am Ende hat es trotzdem nicht gereicht: Die Jury lobt Shada Ali zwar noch einmal für seine Entwicklung, lässt ihn aber dennoch ausscheiden. Dieter Bohlen steht auf und nimmt den Waiblinger in den Arm. Er werde ihn nie vergessen, sagt der Pop-Titan, Shada sei ein aufrichtiger, ehrlicher Kerl. Im Anschluss wird Shada Ali gefragt, wie er sich fühle. Traurig sei er nicht, antwortet dieser. 

Die Sendung ist auch auf www.tvnow.de zu sehen.

Beim letzten Recall auf Mykonos ging es für Shada Ali um alles: Der Waiblinger stand kurz vor dem Einzug in die Live-Shows der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Am Ende ist er ausgeschieden - und  das, obwohl er seine bislang beste Leistung gezeigt hat. Zum Abschied nahm Dieter Bohlen den schrägen Vogel in den Arm. Wir haben uns die Sendung angesehen, die am Samstagabend (20.3.) bei RTL ausgestrahlt wurde.

Vor dem Auftritt: "Ich fühle mich als

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