Waiblingen

Ehemaliges Klinik-Areal bleibt vorerst ungenutzt

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Das einstige Klinik-Areal in Waiblingen liegt brach. © Habermann / ZVW
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Das einstige Klinik-Areal in Waiblingen liegt brach. © Habermann / ZVW
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Das einstige Klinik-Areal in Waiblingen liegt brach. © Habermann / ZVW
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Das einstige Klinik-Areal in Waiblingen liegt brach. © Habermann / ZVW

Waiblingen/Welzheim. Seit dem Abbruch vor einem Jahr geschieht auf dem Gelände des einstigen Waiblinger Krankenhauses nichts – und so wird es noch eine geraume Zeit bleiben. Denn der Rems-Murr-Kreis sortiert seine elf über die Stadt verstreuten Ämter neu.

Im Kreistag sind gestern die Varianten vorgestellt worden, wie die elf Standorte an drei oder sogar nur an zwei Plätzen konzentriert werden könnten. Ein Neubau auf dem Krankenhaus-Areal ist eine Variante. Für Landrat Richard Sigel gibt es eine bessere. Infrage für ein den Neubau neues Landratsamt käme auch das verkehrsgünstig nahe dem Bahnhof liegende Gelände der heutigen Post an der Mayennerstraße.

Dass die Nachnutzung des Waiblinger Krankenhauses zur Hängepartie wurde, ist wohl dem zeitweisen Durcheinander des Klinikumsneubaus in Winnenden geschuldet. Der damalige Landrat Johannes Fuchs brauchte eine schnelle Lösung. Die Kosten für den Neubau drohten aus dem Ruder zu laufen. Die Nachnutzung der im Grunde attraktiven Gelände der Krankenhäuser gestaltete sich schwieriger als gedacht – und vor allem weniger lukrativ als erhofft. Also zauberte Fuchs die Idee aus dem Hut, das Sozialdezernat an der Winnender Straße zusammenzufassen.

Kaum im Amt warf sein Nachfolger Richard Sigel diesen Schnellschuss jedoch über den Haufen und wollte ein schlüssiges Immobilienkonzept für alle 850 Beschäftigten des Landratsamtes in Waiblingen. Eine Entscheidung fällt frühestens im Herbst diesen Jahres.

Einen auführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Waiblinger Kreiszeitung sowie ab 18.30 Uhr im Epaper.