Waiblingen

Feuerwehr Waiblingen: Die neuen Abteilungskommandanten und ihre Stellvertreter

Urkundenübergabe Amtsbestätigung neue Feuerwehrkommandanten Waiblingen Bittenfeld Hegnach
Von links: Björn Mutschler (stellvertretender Kommandant), Marco Andrä, Michael Häußler, Peter Kern, Erster Bürgermeister Ian Schölzel und Kommandant Jochen Wolf im Ghibellinensaal des Bürgerzentrums. Nicht auf dem Bild: Michael Fuchs und Thorsten Lausterer. © ZVW/Gülay Alparslan

Wie wichtig eine gut ausgerüstete und hochmotivierte Feuerwehr vor Ort ist, habe unlängst der Großbrand bei der Entsorgungsfirma Alba in Waiblingen gezeigt. Mit diesen Worten bedankte sich Ian Schölzel, Erster Bürgermeister der Stadt Waiblingen, jüngst in der Gemeinderatsitzung bei allen Einsatzkräften. Anschließend übergab er den zwei neu gewählten Abteilungskommandanten und den drei neu gewählten stellvertretenden Abteilungskommandanten ihre Bestätigungsurkunde.

Neu im Amt sind: Thorsten Lausterer (Abteilungskommandant der Abteilung Hegnach, zuvor Stellvertreter), Peter Kern (stellvertretender Abteilungskommandant der Abteilung Hegnach), Marco Andrä (Abteilungskommandant der Abteilung Bittenfeld), Michael Häussler (stellvertretender Abteilungskommandant der Abteilung Bittenfeld) und Michael Fuchs (stellvertretender Abteilungskommandant der Abteilung Waiblingen). Thorsten Lausterer und Michael Fuchs konnten aus persönlichen Gründen nicht an der Übergabe teilnehmen.

Kameradschaftlicher Zusammenhalt ausschlaggebend

Mit „hochmotiviert“ hatte der Erste Bürgermeister keinesfalls übertrieben. Schließlich erfordert der Dienst bei der Feuerwehr, dass die Einsatzkräfte rund um die Uhr bereitstehen müssen – an sieben Tagen in der Woche.

Neben der schweißtreibenden und Freizeit kostenden Arbeit nun auch die zusätzliche Verantwortung als Kommandant. Warum tut man sich das freiwillig an? Ausschlaggebend sei der kameradschaftliche Zusammenhalt, der Peter Kern, Marco Andrä und Michael Häussler zu diesem Schritt veranlasst habe. „Der Zusammenhalt in der ‚Familie‘ Feuerwehr ist sehr groß“, so Peter Kern. Das sei kein Klischee und das finde man so in keinem anderen Verein wieder. Zumal die meisten aus allen sechs Abteilungen über die Jugendfeuerwehr jahrelang miteinander vernetzt seien.

Aufgaben erfordern straffe Organisation

Als Kommandanten und Stellvertreter sind die fünf Herren für die Einsatzfähigkeit der Kräfte verantwortlich. Das bedeutet, dass sie gewährleisten, dass die Mitglieder der Abteilungen richtig trainiert sind. Außerdem müssen sie darauf achten, dass jederzeit genug Einsatzkräfte bereitstehen und nicht alle gleichzeitig im Urlaub sind.

„Sehr viele Themen sind Personal- und Managementthemen“, erklärt Jochen Wolf, hauptamtlicher Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waiblingen. Man führe praktisch ein mittelständisches Unternehmen. Die Abteilung Bittenfeld habe aktuell mehr als 60 Personen in der Einsatzabteilung. Mit der Jugendfeuerwehr komme man auf 80 bis 90 Personen. Diese arbeiten zwar alle ehrenamtlich, dennoch müsse alles straff organisiert werden.

Alle Berufsfelder bei der Feuerwehr gefragt

Den Weg zur Feuerwehr fand Peter Kern über seinen Vater: „Ich bin quasi familiär vorbelastet.“ Auch sein ganzer Freundeskreis sei bei der Feuerwehr. Marco Andrä und Michael Häussler kamen ebenfalls über Freunde zur Feuerwehr. Während Kern und Andrä bereits mit zwölf Jahren bei der Jugendwehr einstiegen und die klassische Ausbildung durchliefen, begann Michael Häussler relativ spät – mit 19 Jahren – bei der Feuerwehr.

Hauptberuflich kommen alle drei aus handwerklichen Bereichen. Marco Andrä ist in einem Architekturbüro als Bauleiter tätig. Michael Häussler arbeitet bei Mercedes Benz als Maschinenbautechniker im Gießwerkzeugbau. Peter Kern arbeitete beim Deutschen Roten Kreuz in der integrierten Leitstelle und ist dort für die Feuerwehr und den Rettungsdienst als Disponent, Lagedienstführer und Praxisbegleiter tätig.

„Natürlich sind viele Handwerkerberufe bei der Abarbeitung hilfreich – wie etwa das Verständnis für die Technik, die Maschinen oder auch gewisse logistische Aufgaben“, sagt Jochen Wolf. „Aber wir brauchen immer alle.“ Jeder bringe seinen Anteil mit ein und diese Bandbreite an Teamarbeit mache den Schlüssel zum Erfolg bei der Feuerwehr aus.

Wie wichtig eine gut ausgerüstete und hochmotivierte Feuerwehr vor Ort ist, habe unlängst der Großbrand bei der Entsorgungsfirma Alba in Waiblingen gezeigt. Mit diesen Worten bedankte sich Ian Schölzel, Erster Bürgermeister der Stadt Waiblingen, jüngst in der Gemeinderatsitzung bei allen Einsatzkräften. Anschließend übergab er den zwei neu gewählten Abteilungskommandanten und den drei neu gewählten stellvertretenden Abteilungskommandanten ihre Bestätigungsurkunde.

Neu im Amt sind:

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