Waiblingen

Feuerwehr Waiblingen im Einsatz: Wieder Brand in einer Papier-Maschine im Eisental

Feuerwehr Reisswolf Brand
In der Maschine hatte Papier Feuer gefangen. © Feuerwehr Waiblingen

In einer Maschine bei einem Entsorgungsunternehmen in der Eisentalstraße hat es am Donnerstagabend gebrannt. Die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen war mit vier Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften vor Ort.

Als die Feuerwehr auf dem Gelände der Reisswolf Akten- und Datenvernichtungs GmbH, einer Tochterfirma des Entsorgungsdienstleisters Alba, eintraf, hatten Mitarbeiter den Brandherd schon mit Wasser bekämpft. Sie hätten „perfekt reagiert“, sagt Feuerwehr-Pressesprecher Nick Bley. Auslöser des Brandes sei wohl ein metallischer Gegenstand in der Trommel der Maschine gewesen, der Funken geschlagen und so das Papier entzündet hat.

Die Wehr, die um 18.52 Uhr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage alarmiert worden war, führte laut Bley Nachlöscharbeiten durch. Danach wurde kontrolliert, ob wirklich keine Brandgefahr mehr bestand. Das sei sehr zeitaufwendig gewesen: Nach dem Löschen musste die Maschine erst wieder anlaufen und die Papierreste aus dem Inneren ausspucken. Zwei Stunden, bis etwa 21 Uhr, war die Feuerwehr laut dem Pressesprecher auf dem Firmengelände in der Eisentalstraße im Einsatz.

Auch 2019 hatte es im Eisental ganz ähnliche Brände gegeben. Im Vorjahr war bei Alba bei einem großen Brand eine 3000 Quadratmeter große Lagerhalle vollständig zerstört worden. Nicht nur die Waiblinger wurden damals wegen des starken Rauchs gebeten, ihre Fenster über Stunden geschlossen zu halten.

Drei weitere Einsätze

Für die Feuerwehr Waiblingen war der Brand auf dem Firmengelände am Donnerstag der größte Einsatz des Tages – aber nicht der einzige. Zuvor war die Truppe bereits drei Mal alarmiert worden. Als erstes um 12.41 Uhr: In der Friedrich-Schofer-Straße benötigte eine hilflose Person, laut Pressesprecher Nick Bley eine ältere Dame, Hilfe in ihrer Wohnung. Die Wehr öffnete die Tür.

Um 17.07 Uhr löste dann eine Brandmeldeanlage im K4 in der Bahnhofstraße aus. Dabei handelte es sich aber um einen Fehlalarm, so Bley.

Auf dem Rückweg von diesem Einsatz erreichte die Feuerwehr aber schon der nächste Alarm: Um 17.43 Uhr ging ein Rauchwarnmelder in der Fuggerstraße los. Das sei bis auf die Straße zu hören gewesen, sagt Bley. Nachbarn wählten den Notruf. Die Einsatzkräfte stiegen dann durch ein Fenster im zweiten Stock in die Wohnung ein – da es gekippt war, konnten sie es laut Bley mit einem Spezialwerkzeug öffnen, ohne Schäden zu hinterlassen. Die Mieter waren nicht zu Hause. Im Inneren stellte die Feuerwehr dann fest: wieder ein Fehlalarm. Der Rauchmelder war defekt.