Waiblingen

Feuerwehr Waiblingen trainiert mit Atemschutzgeräten - und löscht echtes Feuer auf Betriebshof

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Feuerwehr-Kräfte bei der Atemschutzgeräte-Übung in der Fitnessanlage am Galgenberg. © Feuerwehr Waiblingen

Die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen hält dieses Wochenende in der Fitnessanlage am Galgenberg einen Atemschutz-Lehrgang ab. Neben Ehrenamtlichen der Waiblinger Wehr nehmen auch Kameraden aus Korb und Schwaikheim teil. Am Samstag musste die Feuerwehr aber auch einen Brand löschen, der durch ein Handy-Ladegerät verursacht worden war.

Der dreitägige Atemschutzgeräte-Lehrgang dauert von Samstag bis Montag, so Feuerwehr-Kommandant Jochen Wolf. Ziel ist es, die Einsatzkräfte an das Tragen des Atemschutzgeräts zu gewöhnen. Atmen, Sicht, Bewegung - alles funktioniert mit der Schutzausrüstung etwas anders.

Und nicht jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist automatisch Atemschutzgeräteträger, erklärt der Kommandant. In Waiblingen dürfen etwa 80 Prozent so ein Gerät tragen. Vor dem Lehrgang werden die Teilnehmenden ärztlich untersucht.

Handy-Ladegerät verursacht Feuer auf Betriebshof der Stadt

Neben der Übung hatte die Feuerwehr am Wochenende aber auch einen Löscheinsatz: Am Samstag gegen 12 Uhr wurde die Truppe laut Wolf zum städtischen Betriebshof gerufen. Dort war die Brandmeldeanlage angesprungen, nachdem ein Ladegerät für Mobiltelefone aufgrund eines technischen Defekts zu brennen angefangen hatte. Das Feuer griff laut Wolf auf Büromobiliar über.

Ein Mitarbeiter des Betriebshofs habe schon Löschmaßnahmen ergriffen. Die Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen und 14 Personen ausrückte, erledigte den Rest. Der Sachschaden sei sehr gering.

Dass ein Handy-Ladegerät einen Brand auslöst, ist dem Feuerwehr-Kommandanten zufolge selten. Ursache dafür, dass technische Geräte Feuer fangen, kann etwa Überspannung sein.