Waiblingen

Fire and Ice-Party bei der Feuerwehr in Beinstein

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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin
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Super Feschtle zwischen den Jahren bei der Feuerwehr in Beinstein. © Benjamin Beytekin

Waiblingen-Beinstein. „Fire and Ice“ lautete zum neunten Mal das Motto der zünftigen Party, zu der die Beinsteiner Feuerwehr eingeladen hatte. Die „Floriansjünger“ feierten weit in die eisige Nacht hinein - mit sich selbst, ihren Familien und zahlreichen Beinsteinern.

Los ging es eher beschaulich als gemütliches Familienfest rund ums Gerätehaus in der Remsgartenstraße. Die Straße war mit Einsatzfahrzeugen blockiert, bereits im Umkreis von hundert Metern lag Rauchgeruch in der Luft. Je näher man kam, desto mehr vermischte er sich mit dem von Feuerwürsten und Flammkuchen. Letztere entpuppten sich als der Geheimtipp des Abends; schließlich befinden sich unter den Aktiven der Beinsteiner Feuerwehrabteilung auch zwei gelernte Bäcker, die sich nicht nur auf das Löschen, Retten und Bergen, sondern auch auf ihr Handwerk verstehen. Für diejenigen, die es eher habhaft wollten, standen Gulasch- und Kartoffelsuppe bereit. Die wärmten von innen heraus und halfen gegen die allmählich von der Rems her aufziehende Kälte, am besten in Kombination mit Glühwein, Jägermeister, mit Apfelsaft versetztem Whisky, Tequila Sunrise, Willi mit Birne, „Zombie“ oder „Sex on the Beach“. Was Wunder also, dass sich um die Verkaufstheken schnell Käufertrauben zusammenballten.

Feuertonnen strahlen Wärme aus

Angehörige der Jugendfeuerwehr fütterten eifrig die beiden im Hof aufgestellten und weiße Rauchwolken ausstoßenden Feuertonnen. Sie strahlten wohlige Wärme aus, so dass sich um sie herum wie auch um die improvisierten Stehpulte schnell Gruppen von Festbesuchern zusammenfanden und miteinander ins Gespräch kamen. Während eine Schneemaschine vom Toilettencontainer herunterfeuerte und das von ihr erzeugte sanfte Gestöber für einen Hauch von „White Christmas“ sorgte, ließ man das Weihnachtsfest in trauter Runde noch einmal Revue passieren und diskutierte über das Beinsteiner Dorfgeschehen und die jüngsten Ereignisse in der großen weiten Welt jenseits der Ortsgrenzen.

Eher am Rande des Geschehens hatte sich die junge Familie Weindel gemütlich eingerichtet. Vor drei Jahren zogen sie von Endersbach nach Beinstein, seitdem gehören sie zu den Stammgästen. Bisher jedes Feuerwehrfest hätten sie besucht, erklärten sie stolz. Schließlich sei es eine hervorragende Gelegenheit, ins Dorfgeschehen hineinzufinden, sich mit Bekannten zu treffen und Kontakte zu pflegen. Familie Herwig hat zum ersten Mal vorbeigeschaut. Seit zwölf Jahren leben sie in Beinstein, aber beim Feuerwehrfest sind sie das erste Mal dabei. Die Würste vom Grill jedenfalls schmeckten schon mal hervorragend, sowohl die Roten wie auch die Feuerwürste.

In der liebevoll umdekorierten, im Alltag nüchtern und kühl daherkommenden Fahrzeughalle selbst war Disco angesagt. Die Tanzfläche unter der Lichterkaskaden schleudernden Discokugel war zwar zunächst fest in Kinderhand, aber im Laufe des Abends trauten sich auch immer mehr Erwachsene, in das Getriebe einzutauchen, um das so manche Hüttengaudi vor Neid erblasst wäre. Aus der Halle heraus fanden die heißen Rhythmen ihren Weg auf den Parkplatz und die Straße, und trugen so zu einer ausgelassenen Stimmung bei, die es den Festbesuchern leicht machte, sich zwischen Weihnachten und Silvester einfach nur fallenzulassen.