Waiblingen

Fitnessstudios in Waiblingen und Weinstadt öffnen: Diese Regeln gelten

Zott Fitness
Nadine Zott steht im Studio neben einem der neuen Luftfiltergeräte. © ALEXANDRA PALMIZI

Seit November sind die Fitnessstudios wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun steht das Datum für den Re-Start im Rems-Murr-Kreis: „Am 14. Juni öffnen wir und freuen uns riesig“, sagt Nadine Zott. Die Familie Zott betreibt sieben Fitnessstudios im Rems-Murr-Kreis, drei Premiumclubs in Waiblingen, Weinstadt und Schorndorf sowie die günstigeren vier Fitforless-Clubs in Waiblingen, Weinstadt, Schorndorf und Urbach.

Wenn die Inzidenzwerte weiterhin unter 50 bleiben, gelten folgende Regeln für den Besuch im Fitnessstudio: Es darf maximal eine Person pro zehn Quadratmetern trainieren. Wer sporteln will, muss einen negativen Corona-Antigentest vorweisen. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht. „Im Studio gilt keine Maskenpflicht und Wellnessbereich, Umkleiden und Duschen dürfen geöffnet werden“, sagt Zott. Natürlich gelten weiterhin das Abstandsgebot und die Hygieneregeln, doch damit habe man eine echte Perspektive. „Sinkt die Inzidenz stabil unter 35, entfällt die Testpflicht ganz“, sagt Nadine Zott.

Corona-Schnelltests direkt im Fitnessstudio möglich

Sie und ihr Team sind bereit. Seit Wochen warten sie auf diesen Tag und haben sich vorbereitet: „Wir haben beispielsweise alle Mitarbeiter vom Roten Kreuz schulen lassen. Alle dürfen nun Corona-Schnelltests durchführen und eine 24 Stunden lang gültige Bescheinigung darüber ausstellen“, sagt Zott. Da diese Zugangsbeschränkung für manch einen Kunden eine Hürde sein könne, sei es wichtig, diese Möglichkeit direkt vor Ort anzubieten.

Im Studio wurden die ohnehin hohen Hygienestandards noch einmal verschärft: Es gibt noch mehr Rundgänge als früher, bei denen die Sauberkeit überprüft wird, Flächen werden häufiger desinfiziert. Die Türgriffe wurden mit einem speziellen Material behandelt, auf dem keine Viren haften bleiben können, und in den Studios zusätzlich zur normalen Lüftung große Luftfilteranlagen installiert. Abstand zu halten sei in keinem der sieben Studios ein Problem, da alle Anlagen so großzügig konzipiert seien, dass man nie an die Kapazitätsgrenze stoße.

Während der Corona-Pandemie Mitglieder verloren

Investieren statt Sparen in der Krise: „Wir machen immer alles anders als alle anderen“, sagt Nadine Zott. Natürlich habe die Corona-Pandemie auch ihr Unternehmen getroffen, die Familie sei aber glimpflicher durch die vergangenen Monate gekommen als andere Studioinhaber. Zwar hätten ihre Fitnessclubs weniger Mitglieder als vor Beginn der Pandemie. Der Rückgang sei aber nicht stärker ausgefallen als sonst auch. Es fehlten die neuen Mitglieder, die während der Coronakrise nicht gewonnen werden konnten.

Die Stammkunden seien dem Unternehmen treu, was auch an den Angeboten liege, die man während des Lockdowns gemacht habe: „Wir haben mit all unseren Mitgliedern mehrmals telefoniert, um herauszufinden, was die Menschen brauchen“, sagt Nadine Zott. Neben Live-Kursen via Zoom haben die Fitnessclubs ihren Mitgliedern Webinare angeboten: Unter anderem wurden die Themen Ernährung, Hormonbalance und Rückengesundheit behandelt. „Außerdem haben wir für alle Mitglieder ein Gesundheitsportal gegründet.“ Auch via App stehen dort Hörbücher und Videos zur Verfügung, sowohl Kurse als auch Kochrezepte sind dort zum Beispiel abrufbar.

Corona-Kilos und Rückenprobleme

Vor der Wiedereröffnung haben die Mitarbeiter noch einmal mit allen Mitgliedern Kontakt aufgenommen. Denn nach so vielen Monaten Schließung sollten die Mitglieder nicht einfach ins Studio marschieren und weitermachen wie vor mehr als sieben Monaten. „Wir werden mit jedem Kunden eine Bestandsaufnahme machen, zurzeit werden die Termine vereinbart“, sagt Zott. Vor allem zwei Probleme beschäftigten die Mitglieder: „Viele haben mit Corona-Kilos zu kämpfen, außerdem haben Rücken- und Gelenkprobleme durch die fehlende Bewegung im Home-Office zugenommen.“ Beiden Sorgen werde man nun mit speziellen Programmen begegnen.

Das werde für sie und ihr Team das Schönste an der Wiedereröffnung sein, sagt Nadine Zott: Die Kunden endlich wieder persönlich betreuen zu können. Viele Mitglieder vermissten neben den sozialen Kontakten zu Trainern und anderen Mitgliedern vor allem die Möglichkeit, sich im Studio eine kleine Auszeit nehmen zu können, zu der nicht nur das Training, sondern auch der Aufenthalt im Wellnessbereich, Lichttherapie oder Lymphdrainage gehörten, was natürlich nur vor Ort möglich sei. Damit sich alle rundum wohlfühlen, wurden während der Schließung in allen Zott-Fitnessclubs die Wellnessbereiche verschönert und teilweise vergrößert.

Seit November sind die Fitnessstudios wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun steht das Datum für den Re-Start im Rems-Murr-Kreis: „Am 14. Juni öffnen wir und freuen uns riesig“, sagt Nadine Zott. Die Familie Zott betreibt sieben Fitnessstudios im Rems-Murr-Kreis, drei Premiumclubs in Waiblingen, Weinstadt und Schorndorf sowie die günstigeren vier Fitforless-Clubs in Waiblingen, Weinstadt, Schorndorf und Urbach.

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Wenn die Inzidenzwerte weiterhin unter 50 bleiben, gelten

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