Waiblingen

Großbrand bei Alba: Ermittlungen dauern an

Brand ALBA
Im Mai brannte eine Halle beim Müll-Entsorger Alba im Eisental. Die Brandursache ist weiter ungeklärt. © Büttner / ZVW

Waiblingen. Drei Monate nach dem Großbrand beim Müll-Entsorger Alba im Waiblinger Eisental sind die Ermittlungen noch immer nicht abgeschlossen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ist die Brandursache weiter ungeklärt. In welche Richtung ermittelt wird, darüber machte der Polizeisprecher keine Angaben.


Aus diesem Grund hat die Firma Alba mit dem Wiederaufbau noch nicht begonnen. „Den Wiederaufbau hätten wir gerne so schnell wie möglich umgesetzt, sind aber im Zuge der Thematik auch abhängig von vielen externen Faktoren wie Versicherung, Behörden und Schadensregulierung“, so Alba-Geschäftsführer Christoph Wufka. Eine aktuelle Prognose, wann Alba mit dem Wiederaufbau startet, gibt es deshalb nicht. Verschiedene Baukörper und Maschinen müssten rückgebaut werden.

Lagerhalle wurde völlig zerstört

Wie berichtet, war am 9. Mai im Gewerbegebiet Eisental ein Feuer ausgebrochen, das sich rasch ausbreitete. Trotz des gewaltigen Feuerwehreinsatzes konnte die 3000 Quadratmeter große Lagerhalle nicht gerettet werden. Sie wurde völlig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.

Keine Gefahr für die Gesundheit

Nach Angaben der Feuerwehr hatte trotz der weithin sichtbaren Rauchsäule zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Alle Mess-Ergebnisse lagen weit unter den jeweiligen Grenzwerten. Die Spezialisten entnahmen Proben von Luft und Wasser, außerdem führten sie „Wischproben“ durch – etwa, um Gemüse auf Ablagerungen zu untersuchen. Verschiedentlich hatte es wohl leichten Niederschlag durch Ruß gegeben, dieser war nach Angaben der Wehr unbedenklich.