Waiblingen

Hartwaldhalle total veraltet: Waiblingen-Hegnach soll neue Halle bekommen

Hartwaldhalle
Die Hartwaldhalle in Hegnach. © Gabriel Habermann

Kurz vor Weihnachten können sich Sportlerinnen und Sportler in Hegnach über eine gute Nachricht freuen: Die Stadt sagt zu, 2023 mit der Planung eines Neubaus als Ersatz für die stark in die Jahre gekommene Hartwaldhalle zu beginnen. Schnelle Abhilfe soll angesichts des unbefriedigenden Zustands der Umkleiden kommen. Dieser sei inzwischen, sagt Stadträtin Sabine Häfner (CDU) „fast unzumutbar“. Ihre Kollegin Silke Hernadi (FW/DFB) pflichtet ihr bei: Die Ablösung des „Dauerprovisoriums“ und der Planungsstart für den Neubau seien „ganz wichtige Zeichen für die Ortschaft“.

Hegnach pocht auf Gleichbehandlung

Tatsächlich ist Hegnach im Vergleich mit anderen Ortschaften ins Hintertreffen geraten. Während die gesamtstädtische Sportleitplanung drei Hallenteile pro Ortschaft als Standard vorsieht, muss Hegnach mit einer baulich und energetisch sehr veralteten Halle auskommen. „Während in anderen Ortschaften bis zu vier Hallenteile zur Verfügung stehen“, wie der Ortschaftsrat Hegnach kritisiert. Die Planung zielt nun laut Stadt auf zwei neue Hallenteile, zumal ein Hallenteil durch die Turnhalle der Burgschule abgedeckt sei. Für 2023 soll gemeinsam mit den Vereinen und dem Ortschaftsrat das erforderliche Raumprogramm erarbeitet werden. Nach einem Planerwettbewerb würde der Siegerentwurf den Ratsgremien zur weiteren Beratung und Planung vorgeschlagen. Als Ziel gilt, dass im Jahr 2024 der Neubau beschlossen wird. Bis dahin sind für die Planungen 250.000 Euro vorgesehen.

Container für die Sportler-Umkleiden

Bis der Neubau fertiggestellt ist, gehen also noch einige Jahre ins Land. Die Rahmenbedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb insbesondere für die Fußballabteilung sieht aber auch die Stadtverwaltung als unzureichend. Vorerst sollen's ganz pragmatisch Containerbauten richten, um den Kickern das Leben zu erleichtern. Derzeit stehen für das gesamte Sportgelände und die Halle nur insgesamt drei Umkleideräume für Damen und Herren zur Verfügung, was für den aktuellen Spiel- und Wettkampfbetrieb nicht ausreiche.

Die Hartwaldhalle ist eine der ältesten Gemeindehallen im Stadtgebiet. Sie dient nicht nur für den Sport, sondern auch für Theateraufführungen etwa des „Hegnacher Kuckuck“ sowie als Versammlungsstätte. Der Ortschaftsrat geht von Baukosten in Höhe von fünf Millionen Euro aus.

Kurz vor Weihnachten können sich Sportlerinnen und Sportler in Hegnach über eine gute Nachricht freuen: Die Stadt sagt zu, 2023 mit der Planung eines Neubaus als Ersatz für die stark in die Jahre gekommene Hartwaldhalle zu beginnen. Schnelle Abhilfe soll angesichts des unbefriedigenden Zustands der Umkleiden kommen. Dieser sei inzwischen, sagt Stadträtin Sabine Häfner (CDU) „fast unzumutbar“. Ihre Kollegin Silke Hernadi (FW/DFB) pflichtet ihr bei: Die Ablösung des „Dauerprovisoriums“ und der

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