Waiblingen

Jugendfeuerwehr sammelt Spenden für Familie

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An zwei Tankstellen haben die Jugendlichen Autos gewaschen. © Jugendfeuerwehr Waiblingen

Waiblingen-Hegnach. Für die Familie, die Anfang Februar bei einem Großbrand in Hegnach ihr zuhause verloren hat, hat die Abteilung Hegnach der Waiblinger Jugendfeuerwehr am Samstag eine Spenden-Aktion gestartet.



Wie Tom Knäble, Ansprechpartner der Abteilung, berichtet, haben rund 15 Jugendliche von 10 bis 15 Uhr den Kunden der beiden Tankstellen in Hegnach eine komplette Fahrzeugreinigung angeboten und dafür Spenden eingesammelt. Das „Reinigungsprogramm“ erstreckte sich von einer Kurzwäsche der Scheiben bis hin zur gesamten Innen- und Außenreinigung der Fahrzeuge. Knapp 100 Fahrzeuge haben die Jugendlichen gesäubert – und dank der großzügigen Fahrzeugbesitzer „einen erheblichen Spendenbetrag“ erhalten, so Knäble. Die Aktion war somit ein voller Erfolg – nicht nur für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr Waiblingen. Besonderen Dank richtet Knäble neben den Spendern an die Tankstellenbetreiber, ohne die diese Aktion überhaupt nicht realisierbar gewesen wäre.

Lob für die engagierten Jugendlichen

Lobende Worte findet Knäble insbesondere auch für die engagierten Jugendlichen: „In der heutigen Zeit ist es alles andere als selbstverständlich, dass Jugendliche einen kompletten Samstag für das Ehrenamt opfern, schließlich haben sie oftmals bereits in jungen Jahren einen übervollen Terminkalender. Bei der Anfrage, ob die Nachwuchskräfte der Abteilung Hegnach für die Spenden-Aktion zur Verfügung stehen würden, gab es allerdings keinerlei Diskussionen und innerhalb kürzester Zeit war klar, dass selbstverständlich alle Jugendlichen an diesem Samstag mit vollem Engagement die Aktion unterstützen würden. Ohne Kompromisse füreinander einzustehen und die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen, das ist es, was die Kameradschaft bei der Feuerwehr ausmacht. Umso bemerkenswerter, wenn diese Philosophie bereits von den jüngsten Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr mit teilweise gerade einmal zehn Jahren gelebt wird.“