Waiblingen

Katastrophenübung: Ein Defekt an der TAL-Pipeline

1/39
Übung Feuerwehr_0
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
2/39
Übung Feuerwehr_1
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
3/39
Übung Feuerwehr_2
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
4/39
Übung Feuerwehr_3
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
5/39
Übung Feuerwehr_4
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
6/39
Übung Feuerwehr_5
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
7/39
Übung Feuerwehr_6
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
8/39
Übung Feuerwehr_7
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
9/39
Übung Feuerwehr_8
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
10/39
Übung Feuerwehr_9
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
11/39
Übung Feuerwehr_10
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
12/39
Übung Feuerwehr_11
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
13/39
Übung Feuerwehr_12
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
14/39
Übung Feuerwehr_13
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
15/39
Übung Feuerwehr_14
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
16/39
Übung Feuerwehr_15
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
17/39
Übung Feuerwehr_16
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
18/39
Übung Feuerwehr_17
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
19/39
Übung Feuerwehr_18
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
20/39
Übung Feuerwehr_19
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
21/39
Übung Feuerwehr_20
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
22/39
Übung Feuerwehr_21
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
23/39
Übung Feuerwehr_22
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
24/39
Übung Feuerwehr_23
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
25/39
Übung Feuerwehr_24
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
26/39
Übung Feuerwehr_25
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
27/39
Übung Feuerwehr_26
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
28/39
Übung Feuerwehr_27
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
29/39
Übung Feuerwehr_28
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
30/39
Übung Feuerwehr_29
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
31/39
Übung Feuerwehr_30
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
32/39
Übung Feuerwehr_31
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
33/39
Übung Feuerwehr_32
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
34/39
Übung Feuerwehr_33
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
35/39
Übung Feuerwehr_34
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
36/39
Übung Feuerwehr_35
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
37/39
Übung Feuerwehr_36
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
38/39
Übung Feuerwehr_37
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG
39/39
Übung Feuerwehr_38
18 Feuerwehren mit 390 Einsatzkräften wurden am Donnerstag zu einer unangekündigten Übung alarmiert. © SDMG

Waiblingen.
Die TAL-Pipeline hat einen Defekt. Irgendwo zwischen  Alfdorf, Welzheim, Rudersberg, Waldrems und Kirchberg gibt es ein Leck. Eine Katastrophe.

Video: SMDG

Zum Glück ist das Szenario nur eine großangelegte Übung. Unangekündigt wurden am Donnerstag 390 Einsatzkräfte mit 58 Fahrzeugen aus den Feuerwehren Alfdorf, Allmersbach im Tal, Backnang, Berglen, Burgstetten, Fellbach, Kirchberg an der Murr, Rudersberg, Waiblingen, Weissach im Tal, Welzheim und Winnenden alarmiert. Initiator war das Regierungspräsidium Stuttgart.

Um 17 Uhr trifft der Führungsstab im Landratsamt Waiblingen zusammen und koordiniert den Einsatz. Die Aufgaben im Fürungsstab, der sich aus Mitgliedern Freiwilliger Feuerwehren aus dem Rems-Murr-Kreis zusammensetzt, sind klar verteilt. 38 Kilometer der Pipeline müssen überprüft werden. 19 Ölsperren werden errichtet. 390 Feuerwehrmänner- und Frauen müssen 38 Kilometer der Pipeline ablaufen, um nach der Schadensstellen zu suchen und insgesamt 19 Ölsperren an Flüssen und Bächen errichten. Sie organisieren Sonderfahrzeuge  und Behälter für Sonderlöschmittel für einen eventuell notwendigen Einsatz an einer Schadensstelle. Es ist genau festgelegt, welche Feuerwehr sich um welchen Abschnitt der Pipeline kümmern muss, wer wo Ölsperren anzulegen hat und dergleichen  mehr.


Die Zusammenarbeit klappt. Um circa 20.40 Uhr endet der Einsatz. Kreisbrandmeister René Wauro und die Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann sind zufrieden.

"Die TAL-Pipeline stellt eine Schlagader des Industriestandorts Baden-Württemberg dar", erklärt Sußmann. Die Aufrechterhaltung der Sicherheit beim Betrieb genieße einen hohen Stellenwert. 

Auch Landrat Dr. Richard Sigel bedankt sich bei den Einsatzkräften und dem Führungstab für ihren "außerordentlichen Einsatz": "Im Krisenfall muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir in Sachen Katastrophenschutz gut aufgestellt sind", sagt er.

Nun kümmern sich die Verantwortlichen darum, kleinere Defizite, die bei der Übung zutage getreten sind, aufzuarbeiten, erläutert Daniel Köngeter von der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt. Laut Köngeter muss beispielsweise die Dokumentation noch überabeitet werden und die Kommunikationswege bedürfen einer genaueren Beschreibung.

Die letzte Übung an der Pipeline fand im Jahr 2004 statt. So lange soll es bis zur nächsten Übung nicht dauern. Mit der nächsten Übung sei in fünf Jahren zu rechnen.

Die gleiche Übung wie am Donnerstag im Rems-Murr-Kreis fand einen Tag davor im Ostalbkreis statt.

Im Rems-Murr-Kreis verläuft außer der TAL-Pipeline noch die Ethylen-Pipeline-Süd (EPS).

Die Übung an der TAL-Pipeline
Die Transalpine Ölleitung verbindet den Hafen von Triest mit Mitteleuropa und ist insgesamt 753 km lang. Insgesamt werden über die TAL Leitungen acht Raffinerien beliefert, die jährliche Transportleistung liegt bei etwa 45 Millionen Tonnen.

Die TAL-Pipeline ist wie andere Pipelines mit einem automatischen Überwachungssystem versehen. Kommt es zu einem Alarm, informiert die Fernsteuerzentrale der Betreibergesellschaft die zuständige integrierte Leitstelle. Anschließend wird ein Alarmplan umgesetzt. Hauptaufgaben der Feuerwehren sind dabei der Einbau von Ölsperren in die Gewässer, die Lecksuche an der Pipeline und entsprechende Abwehrmaßnahmen an Leckstellen. Zu diesem Zweck wurden durch die Betreibergesellschaft halbstationäre Ölsperren entlang der Pipeline installiert und den Feuerwehren geeignete Einsatzgerätschaften wie z. B. Ölbindemittel und Boote zur Verfügung gestellt. 

Da im Regierungsbezirk Stuttgart eine große Zahl unterschiedlicher Pipelines zum Transport von Öl, Gas, Kerosin und vielen anderen Stoffen verläuft, kommt es in regelmäßigen Abständen zu Einsatzübungen. Dabei werden die Alarm- und Einsatzpläne und die geplanten Abwehrmaßnahmen an der Pipeline im Schadensfall überprüft.