Waiblingen

Kein klassischer Weihnachtsmarkt in Waiblingen: Lichter und Pop-up-Stände mit 2G

TitelWeihnacht Waiblingen Marktplatz. Titel für die Weihnachtsausgabe vom Waiblinger Weihnachtsmarkt / Marktplatz von oben bei N
Der Weihnachtsmarkt auf dem Waiblinger Marktplatz in früheren Jahren (Archivfoto). © ZVW/Benjamin Büttner

Den klassischen und beliebten Weihnachtsmarkt mit Bühnenprogramm, Kasperletheater und dicht gestellten Ständen wird es in Waiblingen 2021 nicht geben. Das hat die städtische Wirtschaft Tourismus und Marketing GmbH (WTM) am späten Freitagnachmittag mitgeteilt. „Für weihnachtlichen Lichterglanz sorgen aber, neben der traditionellen Beleuchtung in den Straßen und an den Giebeln der Fachwerkhäuser, geschmückte Weihnachtsbäume und viele Zehntausende kleiner energiesparender Lämpchen, die die Innenstadt in ein stimmungsvolles Kleid tauchen“, so WTM als Veranstalterin der bisherigen Weihnachtsmärkte.

In der gesamten Stadt böten Restaurants und Cafés die typischen Spezialitäten der Adventszeit an. „Wer darüber hinaus das gewisse Flair von Ständen sucht, soll ebenfalls fündig werden. Verteilt über die Innenstadt bieten Stände ('Weihnachts-Pop-up-Stände') Kunsthandwerkliches und Speisen zum Mitnehmen an“, heißt es. „Freunde des Kunsthandwerks kommen zudem bei der "ArtVerwandt" im Schlosskeller auf ihre Kosten.“

Für den Besuch der "ArtVerwandt", den Erwerb von Speisen an den Pop-up-Ständen und den Besuch der Gastronomie „gelten selbstverständlich die jeweiligen Bestimmungen der zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Corona-Verordnung“, so die WTM. Und: „Durch das dezentrale Konzept handelt es sich nicht um einen 'Markt' im Sinne üblicher Weihnachtsmärkte, sondern der jeweilige Standbetreiber nimmt die Kontrolle des (derzeit geltenden) 2G-Nachweises vor.“

Festivalbandchen für den Besuch von Essensständen

Um den Besuch von Essensständen zu erleichtern, werden laut WTM sogenannte Festivalbändchen angeboten. Wer den 2G-Nachweis erbringt, erhält ein solches Bändchen. Dies soll den Betreibern der Pop-up-Stände und auch der Gastronomie die Kontrolle erleichtern. Die Ausgabestellen der Bändchen würden noch bekanntgegeben.

Oberbürgermeister Andreas Hesky: „Leider kann es auch dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt im klassischen Sinne geben. Es ist uns dennoch ein Anliegen, den Menschen vorweihnachtliche Stimmung in der Stadt zu bieten und den Einzelhandel zu unterstützen. Mit einem über die Stadt verteilten Angebot soll dies erreicht werden. Es ist zu hoffen, dass die Pandemielage es zulässt, dass das von der WTM, dem BdS, dem Verein Innenstadtmarketing und der Stadt gemeinsam entwickelte Konzept so umgesetzt werden kann. Organisatorisch wurde alles dafür getan, um einen sicheren Besuch zu ermöglichen. Nun kommt es darauf an, dass die Besucherinnen und Besucher verantwortungsbewusst ihren Beitrag zu einem unbeschwerten Aufenthalt leisten und sich an die Corona-Vorgaben halten.“

„Was eben möglich ist“

Ullrich Villinger, Vorsitzender des Selbstständigenbundes BdS Waiblingen, freut sich laut der WTM-Mitteilung, „dass wir dieses gemeinsame Konzept erarbeitet haben. Die Verkaufsstände und der Lichterglanz sind an die Corona-Lage angepasst und sind das, was eben möglich ist.“

Max Pfund, Vorsitzender des Vereins Innenstadtmarketing, betont: „Unsere Innenstadt lebt! Und ich freue mich, dass wir, den Umständen entsprechend, gemeinsam einen Weg gefunden haben, um den Besuch in Waiblingen noch attraktiver und weihnachtlicher zu machen.“

Mit dem dezentralen Angebot soll laut der Mitteilung vermieden werden, dass zu viele Menschen an einem Ort zusammentreffen. „Aus diesem Grund muss auf das Bühnenprogramm, das Kasperletheater und das Eisenbähnle verzichtet werden, denn dort wären Menschenansammlungen zwangsläufig zu erwarten.“

Die WTM sei aber „davon überzeugt, dass Waiblingen mit diesen Aktionen punkten kann und sich der Besuch der Waiblinger Innenstadt mehr als nur lohnt“.

Den klassischen und beliebten Weihnachtsmarkt mit Bühnenprogramm, Kasperletheater und dicht gestellten Ständen wird es in Waiblingen 2021 nicht geben. Das hat die städtische Wirtschaft Tourismus und Marketing GmbH (WTM) am späten Freitagnachmittag mitgeteilt. „Für weihnachtlichen Lichterglanz sorgen aber, neben der traditionellen Beleuchtung in den Straßen und an den Giebeln der Fachwerkhäuser, geschmückte Weihnachtsbäume und viele Zehntausende kleiner energiesparender Lämpchen, die die

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