Waiblingen

Leuchtender Weinberg

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Weinstadt-Beutelsbach. Auch wenn es am Nachmittag zunächst nicht danach aussah, selbst das Wetter trug am Samstag seinen Teil dazu bei, um den „Leuchtenden Weinberg“ wieder zu einem vollen Erfolg werden zu lassen, sowohl für die Besucher, wie auch für die Veranstalter. Dem Unwetter am Nachmittag folgte abends herrliches Sommerwetter.

„Schlechtes Wetter ist schließlich ein relativer Begriff“, versicherte Petra Kopitz am Samstagnachmittag auf der abgesperrten Wiese neben der Beutelsbacher Halle, nachdem kurz zuvor noch ein heftiger Wolkenbruch durch das Tal gefegt war. Die Pyrotechnikerin aus Ehningen war für den perfekten Ablauf des Feuerwerks zum krönenden Abschluss des „Leuchtenden Weinbergs“ verantwortlich. Und sie war auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Der Sicherheitsbereich ist abgesperrt, unsere Technik ist geschützt unter einem Pavillon untergebracht, alle Kabel sind verlegt und die 240 Kilogramm „Bomben“ im Kaliber zwischen 75 und 100 Millimeter wetterfest verpackt“, sagte sie. „Unmittelbar bevor das Feuerwerk beginnt, entscheiden wir dann noch, ob wir die Folien von den Kisten entfernen oder mit ihnen zünden. Wenn alles verpackt bleibt, hat unser Team hinterher mehr Arbeit mit dem Aufräumen, das ist der einzige Unterschied.“

Tausende Besucher kommen zu Fuß oder mit dem Shuttle-Bus

Ganz offensichtlich keine Sorgen bereitete das Wetter auch den Tausenden Besuchern, die sich von der Beutelsbacher Halle aus auf den Weg in die Weinberge gemacht hatten. Die Strecke durch den Ort hatten sie zu Fuß oder bequem in einem der Shuttle-Busse zurückgelegt. Bereits auf dem Parkplatz vor der Halle hatte der Weinstadt-Marketingverein einen Stand aufgebaut, an dem Info-Flyer verteilt wurden und auch noch Eintrittskarten gekauft werden konnten. Einer, der an diesem Abend auch schon auf den Festparkplätzen und Straßensperren im Ort allgegenwärtigen schwarz gewandeten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wies freundlich darauf hin, dass es verboten sei, Speisen und Getränke in die Weinberge mitzunehmen und dass die Besucher damit rechnen müssten, dass ihre Taschen und Rucksäcke darauf kontrolliert würden.

„Wenn wir dem Spektakel schon nicht entkommen, feiern wir mit“

Der Weg führte die Besucher dann vorbei am voll besetzten Biergarten des SV Weinstadt sowie zahlreichen Gärten und Balkonen, die von den Besitzern flugs in Partygelände verwandelt worden waren. „Wenn wir dem Spektakel schon nicht entkommen können, dann machen wir wenigstens das Beste daraus und feiern mit“, erklärte ein Einwohner über seine Grundstücksgrenze hinweg. Ein besonders findiger „Jungunternehmer“ im Teenageralter hatte sich mit mehreren Kartons Mineralwasser aus dem Supermarkt direkt am Gehwegrand niedergelassen. Seine PET-Flaschen fanden bei dem schwülen Wetter reißenden Absatz.

Heimische Weine an achtzehn Ständen

Bereits unmittelbar am Ortsende wartete ein Verkaufsstand für Zuckerwatte, Popcorn und allerhand Jahrmarkts-Leckereien, eine süße Verführung für die jungen und jung gebliebenen Festbesucher. Allein der Geruch von Zuckerwatte, gestand eine Besucherin, die ihre kleine Enkeltochter an der Hand hatte, öffne eine Schatztruhe voller schöner Erinnerungen an ihre eigene Kindheit im Remstal. Umso mehr freue sie sich darüber, jedes Jahr mit Tochter, Schwiegersohn und deren zwei Kindern aus Nürtingen zum „Leuchtenden Weinberg“ über den Schurwald ins Remstal zu kommen. Der Eintrittspreis von zwölf Euro sei zwar etwas heftig, aber bei dem Aufwand wahrscheinlich gerechtfertigt.

Es war ein stetiger Passantenstrom, Paare, Gruppen und auffallend viele Familien, der an diesem Abend zwischen den Reben hindurch mäanderte, hinein in das Grün, das sich bei zunehmender Dunkelheit immer mehr in eine märchenhaft bunte Lichterlandschaft verwandelte. Insgesamt achtzehn Verköstigungsstationen bis hinauf zu den „Drei Riesen“ und zum „Remstalkino“ lockten mit heimischen Weinen sowie bodenständigen und exotischen Speisen.

Musik, Tanz und Feuerartistik

Bereits an der ersten begann auch „Take two“ ihre Wanderschaft durch das Festgelände, eine der Kapellen, die auf dem Festgelände und den beiden Bühnen unterwegs waren. Dorothee Götz und Bernhard Birk begeisterten am Abend mit Gesang und Akkordeonklängen, mit einem Repertoire, das von swingendem Jazz bis hin zu Festzeltmusik reichte. Tanz und Feuerartistik rundeten das Unterhaltungsangebot ab.

Am besten oben anfangen und sich talabwärts arbeiten

„Der Trick bei dem Ganzen“, verriet einer der Besucher des Stands des „Armen Konrad“, „besteht darin, dass du deine Tour ganz oben auf dem Berg anfängst und dich dann allmählich nach unten arbeitest. Talwärts fällt dir der Heimweg viel, viel leichter.“ Mit einem sieben Minuten langen, die Festbesucher in seinen Bann schlagenden Feuerwerk erreichte das Fest schließlich seinen Höhepunkt. Zwei Tage lang hatte Joachim Berner die Feuershow choreografiert und programmiert, zwei Tage lang wurden im Steinbruch in Ehningen die Bomben vorbereitet und zwei Tage lang baute das dreiköpfige Team auf, „um Beutelsbach in dieser Nacht weit über das Remstal hinaus leuchten zu lassen“, so Pyrotechnikerin Petra Kopitz.


Kein Verkehrschaos

Zum zweiten Mal fand heuer in Beutelsbach der „Leuchtende Weinberg“ nach dem neu erarbeiteten Veranstaltungskonzept statt. Und die Veranstaltung wurde wieder zu einem vollen Erfolg, nicht zuletzt auch dank der großräumigen Verkehrsführung, die zwar für die Anwohner durch Straßensperrungen Einschränkungen und Beeinträchtigungen mit sich brachte, das totale Verkehrschaos blieb aber aus.