Waiblingen

Nach Alba-Brand: Historie der Brände des Unternehmens in Waiblingen seit 2018

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Kein Bild von 2022 - sondern von 2018: Die Rauchsäule beim Alba-Großbrand in Waiblingen war am 9. Mai 2018 weit über die Stadt hinaus zu sehen. Es war der Auftakt zu einer Reihe von Bränden. © ZVW/Gabriel Habermann

Immer wieder hat es in den vergangenen vier Jahren bei Alba oder einem der Tochterunternehmen in Waiblingen gebrannt. Das Feuer am Mittwoch, 30. März, ist das letzte in einer Kette von größeren und kleineren Bränden. Vielen in Erinnerung geblieben ist das Feuer, das am 9. Mai 2018 ausgebrochen ist – wegen der riesigen Rauchsäule.

Großbrand: Lagerhalle zerstört

Mittwoch, 9. Mai 2018: Damals waren 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Menschen wurden nicht verletzt, allerdings wurde eine 3000 Quadratmeter große Lagerhalle zerstört. Das große Glück war, dass von den 25 Menschen, die eigentlich in der Halle arbeiten, die meisten gerade Pause machten, als dort das Feuer ausbrach. Aufbewahrt wurden dort etwa Kunststoffabfälle, gebrauchte Spraydosen, Altbatterien und Papier. Nach den Angaben der Waiblinger Feuerwehr bestand trotz der riesigen Rauchsäule zu keiner Zeit eine gesundheitliche Gefahr für die Bürger. Fachleute entnahmen damals Luft- und Wasserproben. Rund zwei Jahre später wurde mit dem Wiederaufbau der Halle begonnen. Der Alba-Geschäftsführer sprach damals von einem Gesamtschaden zwischen sechs und sieben Millionen Euro.

Montag, 18. März 2019: Ein Feuer brach in einer Aktenzerkleinerungsanlage von Alba aus – doch Mitarbeiter konnten es selbst löschen. Verletzte gab es nicht, ebenso keinen Sachschaden. Die Polizei sprach damals davon, dass Funkenflug das Feuer verursacht habe.

Donnerstag, 28. März 2019: In einer Ballenpresse des Aktenvernichtungsunternehmens Documentus, das zur Alba-Gruppe gehört, brach ein Feuer aus. Sechs Mitarbeiter im Alter von 33 bis 54 kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Der Schüttelgrabenring und die Eisentalstraße wurden während des Feuerwehreinsatzes vorübergehend gesperrt.

Mitarbeiter haben „perfekt reagiert“

Donnerstag, 10. September 2020: Die Waiblinger Feuerwehr muss zu einem Brand bei einer Maschine der Reisswolf Akten- und Datenvernichtungs-GmbH ausrücken, ebenfalls einer Alba-Tochterfirma. Mitarbeiter hatten den Brand schon mit Wasser bekämpft, als die Einsatzkräfte eintrafen – laut Feuerwehr-Sprecher Nick Bley hätten sie „perfekt reagiert“. Brandursache soll ein metallischer Gegenstand in der Trommel der Maschine gewesen sein, der Funken schlug – und so das Papier zum Brennen brachte.

Dienstag, 2. März 2021: Eine Papierschreddermaschine brannte am späten Abend. Der Alarm wurde über eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst, allerdings konnten Mitarbeiter das Feuer selbst löschen. Der Schaden war nur gering.

Donnerstag, 11. März 2021: Bei der Recycling-Firma Alba in der Eisentalstraße entzündeten sich gepresste Papierballen. Als die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 18 Personen vor Ort ankam, hatten Alba-Beschäftigte die brennenden Papierballen bereits nach draußen gebracht. Auch hier entstand durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter kein größerer Schaden.

Immer wieder hat es in den vergangenen vier Jahren bei Alba oder einem der Tochterunternehmen in Waiblingen gebrannt. Das Feuer am Mittwoch, 30. März, ist das letzte in einer Kette von größeren und kleineren Bränden. Vielen in Erinnerung geblieben ist das Feuer, das am 9. Mai 2018 ausgebrochen ist – wegen der riesigen Rauchsäule.

Großbrand: Lagerhalle zerstört

Mittwoch, 9. Mai 2018: Damals waren 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Menschen wurden nicht verletzt,

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