Waiblingen

Nach Feuer im Schlesierweg in Waiblingen ermittelt die Polizei weiter

Brand, Schlesierweg, Waiblingen, 14.07.2020.
Bei dem Brand im Schlesierweg in Waiblingen waren die Abteilungen Waiblingen, Beinstein und Hegnach der Feuerwehr Waiblingen im Einsatz. © Benjamin Beytekin

Nach dem Fassadenbrand an einem Reiheneckhaus im Schlesierweg am Dienstagabend ist die Ursache weiter unklar. Die Polizei ermittelt weiter. Am Mittwochvormittag seien Kriminaltechniker vor Ort gewesen. Ergebnisse zur Brandursache lägen noch nicht vor, so Rudolf Biehlmaier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Aalen. Bislang gebe es keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung.

Zuständig ist das Polizeirevier Waiblingen, Zeugenhinweise nimmt es unter 07151/ 9500 entgegen.

Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei vorläufig auf 70.000 Euro. Noch nicht enthalten sind die Schäden an einem Auto, das in der Garage stand und laut Feuerwehr stark beschädigt worden ist, sowie an einem laut Feuerwehr vollständig zerstörten kleinen Boot.

Gebrannt hatte am Dienstagabend die Fassade des Wohnhauses, nachdem das Feuer von Utensilien im Außenbereich auf die Garage und von dort aufs Haus übergesprungen war. Wegen des Dämmmaterials entstand laut Feuerwehrkommandant Jochen Wolf besonders viel Rauch, der von weitem zu sehen gewesen sei. Bei der Leitstelle seien viele Notrufe eingegangen. Ein Bewohner sei von Nachbarn alarmiert worden und habe das brennende Haus selbstständig und unverletzt verlassen können, so Wolf. Eine weitere Bewohnerin sei nicht da gewesen.

Die Wehren aus Waiblingen, Hegnach und Beinstein waren gegen 23 Uhr fertig. Einzelne Glutnester hinter der Fassade seien unschädlich gemacht und das Haus provisorisch mit Folien vor Regen geschützt worden.

Es gibt bei allem Schrecken auch eine gute Nachricht: Der Feuerwehrkommandant rechnet damit, dass das Haus bald wieder bewohnt werden kann.