Waiblingen

Nach Umzug aus Weinstadt: Restaurant "Die Vorratskammer" will im Juni in Waiblingen öffnen

Vorratskammer
Julia Krehl und Robert Kudin haben das österreichische Restaurant „Die Vorratskammer“ in Weinstadt geschlossen und kochen bald in den Räumen vom ehemaligen Disegno bei der Galerie Stihl in Waiblingen. © ZVW/Benjamin Büttner

Für Gastronomen in Waiblingen wie Julia Krehl und Robert Kudin vom österreichischen Restaurant „Die Vorratskammer“ gibt es nach monatelangem Lockdown endlich eine Perspektive: Laut der neuen Corona-Verordnung des Landes dürfen Gaststätten in Baden-Württemberg im Innen- und Außenbereich wieder zwischen 6 und 21 Uhr öffnen, sobald an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz unter 100 ist. Nach dem Wegzug mit der Vorratskammer aus Weinstadt-Strümpfelbach hatten die Gastronomen bereits im März verkündet, zum 1. Juni 2021 ihr Lokal in den Räumen des ehemaligen Disegno bei der Galerie Stihl in Waiblingen zu eröffnen.

Noch stehen im ehemaligen Disegno Umbauarbeiten an

Bei Julia Krehl und Robert Kudin ist die Situation im Moment so, dass sie ihre neue Räumlichkeit erst vom 1. Juni 2021 an beziehen können. „Dann stehen noch ein paar Ein- und Umbauarbeiten bei uns an“, betont Julia Krehl. Daher möchte das Paar noch keinen offiziellen Eröffnungstermin kommunizieren, weil es von Handwerkern und Lieferanten abhängig ist. „Allerdings möchten wir so schnell wie möglich eröffnen. Wir hoffen, in der zweiten Juni-Woche starten zu können.“

Ruhetage werden am Montag und Dienstag sein. An den anderen Tagen möchte das Paar durchgehend von 11.30 Uhr an für seine Gäste in den Räumen des ehemaligen Lokals Disegno für die Gäste da sein.

Holzbau aus Strümpfelbach wurde an den VfL Waiblingen verkauft

Die bisherige Räumlichkeit der Vorratskammer in Strümpfelbach, der Holzbau, wurde an den VfL Waiblingen verkauft und bereits Mitte März nach Waiblingen transportiert. „Er wird aber nicht weiterhin von uns betrieben. Das übernehmen die bisherigen Gastronomen vom VfL“, stellt Julia Krehl klar. Aufgrund der Tatsache, dass die Vorratskammer in den vergangenen Monaten keine Räumlichkeit hatte, gab es auch keine Mitarbeiter in Kurzarbeit.

In Österreich öffnen bereits vom 19. Mai an die Restaurants

Bei dem Paar steht natürlich im Moment viel an, weil es vor einer Neueröffnung steht. „Wir führen seit einem Monat Personalgespräche, versuchen, vorneweg alle Dienstwege zu machen, koordinieren Handwerker, lassen unsere Geräte warten und versuchen, uns natürlich zu informieren, wie alles umgesetzt werden muss“, teilt Julia Krehl mit. Außerdem blickt das Paar auch immer mal in Robert Kudins Heimatland Österreich, das von Mittwoch, 19. Mai 2021, an die Gastronomie und Hotels öffnet. „Da kann man sich vielleicht das ein oder andere abschauen“, findet Julia Krehl.

Öffnung hängt von der Sieben-Tage-Inzidenz ab

Dass die Öffnung der Gastronomie in Baden-Württemberg an die Sieben-Tage-Inzidenz gekoppelt wird, finden Julia Krehl und Robert Kudin in Bezug auf die Personalplanung eher schwierig. „Wir hoffen einfach, dass es positiv weitergeht, und versuchen, alles andere über das Abholgeschäft auszugleichen.“ Die Vorratskammer hat vergangenes Jahr durchgehend Speisen zum Abholen angeboten und war sehr zufrieden mit dem Zulauf vor allem an den Wochenenden und an den Feiertagen. „Viele Stammgäste waren regelmäßig da, und wir haben auch neue Gesichter hinter den Masken entdeckt. Das hat uns natürlich sehr gefreut.“

Gleichwohl konnten die Gastronomen mit dem Geschäft der vergangenen Monate nicht den Umsatz erwirtschaften wie vor der Corona-Pandemie: Nach eigenen Angaben konnten sie nur 40 bis 50 Prozent des normalen Umsatzes erzielen.

Für Gastronomen in Waiblingen wie Julia Krehl und Robert Kudin vom österreichischen Restaurant „Die Vorratskammer“ gibt es nach monatelangem Lockdown endlich eine Perspektive: Laut der neuen Corona-Verordnung des Landes dürfen Gaststätten in Baden-Württemberg im Innen- und Außenbereich wieder zwischen 6 und 21 Uhr öffnen, sobald an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz unter 100 ist. Nach dem Wegzug mit der Vorratskammer aus Weinstadt-Strümpfelbach hatten die Gastronomen bereits im

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