Waiblingen

Neue Kita-Gruppe mit 20 Plätzen in Waiblingen-Bittenfeld kann 2023 eröffnen

Kita Schillerschule
Die Kita „An der Schillerschule“ in Bittenfeld. © Gabriel Habermann

Für nichts hat Waiblingen in den vergangenen Jahren so viel Geld investiert wie in den Ausbau der Kinderbetreuung. Dennoch: Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen steigt – nicht zuletzt, weil die Stadt am Wachsen ist. Auch in Bittenfeld, wo junge Familien vom Neubaugebiet Berg-Bürg angezogen werden. Die nächste Ausbaumaßnahme an Kindertagesstätten beginnt voraussichtlich im Sommer: Die Kita „An der Schillerschule“ bekommt dann eine vierte Gruppe.

Die Kita „An der Schillerschule“ wurde Ende 2019 eingeweiht. Aktuell handelt es sich noch um eine dreigruppige Einrichtung, in der rund 60 Kinder betreut werden. Sie ging aus einer Außenstelle der Kita Mühlweingärten hervor, nachdem der frühere Musiksaal der einstigen Grund- und Hauptschule – heute nur noch eine Grundschule – umgebaut worden war.

Neubaugebiet Berg-Bürg

Bald wäre ohnehin eine Baumaßnahme angestanden, sagt Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias. Ein Treppenhaus soll die beiden Stockwerke des in den Hang errichteten Gebäudes verbinden. Wegen des steigenden Bedarfs wurde entschieden, gleich um eine Gruppe zu erweitern. Eine Rolle spielen dabei neben dem Neubaugebiet auch die Innenverdichtung beziehungsweise das Schließen innerörtlicher Baulücken sowie Zuzüge von außen.

Mit der zusätzlichen Ganztagsgruppe für Kinder ab drei Jahren setzt die Stadt Waiblingen die Kindergartenbedarfsplanung für Bittenfeld um. Dass der Bedarf so steigt wie zuletzt, habe sich zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Berg-Bürg“ noch nicht abgezeichnet.

Preissteigerungen befürchtet

Die Stadt hofft, im Sommer mit dem Bau starten zu können. Ein Jahr später wäre dann der Bau fertig, wenn alles nach Plan läuft. Aktuell geht die Bauverwaltung von Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus. In der aktuellen Marktsituation seien solche Prognosen aber schwierig. „Wie sich die Preissteigerungen bedingt durch Lieferengpässe, Fachkräftemangel, hohe Baukonjunktur und gestiegene Energiepreise in der Zukunft entwickeln, kann man nicht voraussagen.“

Auf der Ebene des Schulhofs beziehungsweise des Kindergarteneingangs wird die Kindertagesgruppe samt Schlafraum und Kindertoiletten auf insgesamt 60 Quadratmetern eingerichtet. Ins Keller- oder Gartengeschoss kommen unter anderem ein Bewegungsraum und ein Lager. Von hier aus haben die Gruppen direkten Zugang in den Garten. Ein Aufzug verbindet beide Stockwerke, so dass alle Räume barrierefrei erreichbar sind. Die Essensversorgung erfolgt über die schon im Bestand eingebaute Küche.

Hybrid aus Holz und Stahlbeton

Im Sockel wird der Anbau in Stahlbeton ausgeführt. Das darüber liegende Geschoss ist in einer Hybridbauweise aus Holz und Stahlbeton geplant. Die Schillerschule und der bestehende Kindergarten sind an das in der Schule bestehende Blockheizkraftwerk angeschlossen. Der Anbau soll ebenfalls an diese Nahwärmequelle angeschlossen werden.

Durch den Anbau entfallen der Geräteschuppen des Hortes sowie der Außengeräteschuppen des Kindergartens. Ersatzstandorte wurden am Rande des Schulhofes in Richtung Schulstraße sowie an anderer Stelle des Kindergarten-Außenbereichs gefunden.

Für nichts hat Waiblingen in den vergangenen Jahren so viel Geld investiert wie in den Ausbau der Kinderbetreuung. Dennoch: Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen steigt – nicht zuletzt, weil die Stadt am Wachsen ist. Auch in Bittenfeld, wo junge Familien vom Neubaugebiet Berg-Bürg angezogen werden. Die nächste Ausbaumaßnahme an Kindertagesstätten beginnt voraussichtlich im Sommer: Die Kita „An der Schillerschule“ bekommt dann eine vierte Gruppe.

Die Kita „An der Schillerschule“

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